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Qualcomm: Snapdragon 450 unterstützt Iris-Scan

Viele Neuerungen für Mittelklasse-Smartphones: Qualcomms Snapdragon 450 wird mit 14-nm-Technik gefertigt, kann zwei Kameras ansteuern, beherrscht schnelles LTE und Echtzeit-Fake-Bokeh. Bei der Videoaufnahme hapert es aber.

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Snapdragon 450
Snapdragon 450 (Bild: Qualcomm)

Qualcomms neuer Snapdragon 450 soll ab Ende 2017 in Mittelklasse-Smartphones stecken. Das neue System-on-a-Chip ist das Topmodell der 400er-Reihe und wird als erstes in einem 14-nm-Verfahren bei Partner Samsung gefertigt. Die Südkoreaner haben mit dem Exynos 7570 und dem Exynos 7870 schon länger entsprechende SoCs im Angebot. Der Snapdragon 450 soll parallel zu den bisherigen Snapdragon-400-Varianten verfügbar sein und kein bestimmtes Modell ersetzen, er folgt aber auf den älteren Snapdragon 435.

  • Präsentation zum Snapdragon 450 (Bild: Qualcomm)
  • Präsentation zum Snapdragon 450 (Bild: Qualcomm)
  • Präsentation zum Snapdragon 450 (Bild: Qualcomm)
  • Präsentation zum Snapdragon 450 (Bild: Qualcomm)
  • Präsentation zum Snapdragon 450 (Bild: Qualcomm)
  • Präsentation zum Snapdragon 450 (Bild: Qualcomm)
  • Präsentation zum Snapdragon 450 (Bild: Qualcomm)
  • Präsentation zum Snapdragon 450 (Bild: Qualcomm)
  • Präsentation zum Snapdragon 450 (Bild: Qualcomm)
  • Präsentation zum Snapdragon 450 (Bild: Qualcomm)
  • Präsentation zum Snapdragon 450 (Bild: Qualcomm)
Präsentation zum Snapdragon 450 (Bild: Qualcomm)
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Wie sein indirekter Vorgänger nutzt der Snapdragon 450 auch acht Cortex-A53, taktet die CPU-Kerne aber mit bis zu 1,8 statt mit bis zu 1,4 GHz. Er verfügt über ein 32 Bit breites Singlechannel-Interface mit LPDDR3-933- anstelle von LPDDR-800-Geschwindigkeit. Die Prozessorleistung soll so um bis zu ein Viertel steigen, die neue Adreno-506-Grafikeinheit ist laut Qualcomm ebenfalls um bis zu 25 Prozent schneller als die bisher verwendete Adreno 505. Der Snapdragon 450 unterstützt nur die veraltete eMMC-Schnittstelle für Flash-Speicher, nicht aber moderneres UFS (Universal Flash Storage).

Daten kommen per LTE-Modem auf Smartphones mit dem Snapdragon 450, unterstützt werden bis zu 300 MBit die Sekunde im Downstream und bis zu 150 MBit pro Sekunde im Upstream. Weiterhin sind Blueooth 4.1 und ac-WLAN integriert. Der Chip verwendet eine USB-3.0-Schnittstelle und beherrscht Quick Charge 3.0 für schnelles Laden. Qualcomm spricht von 85 Prozent in 35 Minuten. Die iGPU kann mit FHD+ (1.920 x 1.200 Pixel) bei 60 Hz umgehen und 1080p-Videos mit 60 fps mit H.265 encodieren. Eine 4K-UHD-Aufnahme fehlt, da Qualcomm sie in diesem Marktsegment für nicht erforderlich hält. Hersteller können zwei 13-Megapixel-Sensoren verbauen, etwa ein RGB- und ein Monochrom-Modell für bessere Fotos bei wenig Licht.

Längere Akkulaufzeit dank 14 nm

Interessant ist der Echtzeit-Bokeh-Filter, der auf Fotos eine künstliche Unschärfe im Hintergrund erzeugt, die ansonsten nur mit großer Blende oder mehr Brennweite möglich wäre. Der Snapdragon 450 unterstützt zudem als erstes Modell der 400er-Reihe eine Funktion zum Iris-Scan, wie er etwa für Microsofts Windows Hello bei den Lumias verwendet werden kann. Aufgrund der neuen Hardware und der 14-nm-Fertigung sollen Smartphones mit dem Snapdragon 450 verglichen mit dem Snapdragon 435 eine bis zu vier Stunden längere Akkulaufzeit bei ansonsten identischer Ausstattung aufweisen.

Muster des Chips sollen im Herbst 2017 an Partner geliefert werden. Er ist pinkompatibel zu den sehr ähnlichen Snapdragon 625/626.



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