Qualcomm-Smartphone: Snapdragon-Insider bekommen alten Sicherheitspatch

Qualcomms Smartphone für Snapdragon-Insider hat ein Update erhalten - allerdings ein kaputtes mit dem Sicherheitspatch vom April.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Smartphone für Snapdragon-Insider
Das Smartphone für Snapdragon-Insider (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Besitzer von Qualcomms Smartphone für Snapdragon-Insider haben offenbar endlich ein Update bekommen. Wie Android Authority meldet, soll die Aktualisierung mittlerweile drahtlos verteilt werden. Allerdings beinhaltet sie immer noch nicht Android 12 für das Smartphone, das eigentlich ein Referenzgerät sein soll.

Stattdessen bekommen Besitzer des 1.500 US-Dollar teuren Geräts einige Bugfixes und einen Sicherheitspatch. Bei diesem handelt es sich allerdings nicht um den aktuellen vom Juni 2022, sondern um denjenigen vom April 2022. Einige Hersteller dürften in den kommenden Tagen bereits das Sicherheitsupdate für Juli verteilen.

Auf Reddit gibt es zudem Berichte darüber, dass das Update die Google-Zertifizierung auf dem Smartphone widerruft. Wie ein Besitzer des Snapdragon-Smartphones berichtet, kann er seit dem Aufspielen der Aktualisierung kein Google Pay mehr verwenden. Ein weiterer Nutzer konnte auf seinem Gerät einsehen, dass die Zertifizierung des Play Stores aufgehoben wurde.

Eigentlich sollte der aktuelle Patch verteilt werden

Asus hatte nach ersten Beschwerden eigentlich versprochen, dass am 20. Juni 2022 der aktuelle Juni-Patch verteilt werden würde. Anschließend sollen Besitzer des Snapdragon-Smartphones alle zwei bis drei Monate einen neuen Patch erhalten. Schon dieses Versprechen, das mit der Veröffentlichung des April-Sicherheitsupdates gebrochen wurde, verärgerte die Besitzer des Snapdragon-Smartphones.

Bei dem hohen Preis des Gerätes und der Vermarktung als Smartphone für Snapdragon-Fans rechneten zahlreiche Käufer sicherlich mit einer besseren Softwareversorgung. Wahrscheinlich ist, dass das Smartphone nicht viele Abnehmer fand und daher für den Hersteller Asus keine Priorität bei der Softwareversorgung hat - Snapdragon-Insider hin oder her.

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