Abo
  • Services:

Qualcomm Quick Charge 3.0: Smartphone-Akku lädt in 30 Minuten fast komplett auf

Qualcomm hat eine neue Version seiner Schnellladetechnik für Akkus vorgestellt. Mit Quick Charge 3.0 soll ein Smartphone-Akku mit nur 30 Minuten Ladezeit einen Ladestand von 70 Prozent erreichen. Außerdem hat Qualcomm zwei neue Mittelklasse-Prozessoren gezeigt.

Artikel veröffentlicht am ,
Quick Charge 3.0 beschleunigt das Laden des Smartphone-Akkus.
Quick Charge 3.0 beschleunigt das Laden des Smartphone-Akkus. (Bild: Qualcomm)

Mit Quick Charge 3.0 hat Qualcomm eine neue Version der eigenen Schnellladetechnik vorgestellt. Langfristig soll damit Quick Charge 2.0 abgelöst werden, das von vielen Herstellern eingesetzt wird. Dazu zählen Branchengrößen wie Google, HTC, LG, Motorola, Samsung und Sony, aber auch Sharp, Xiaomi, Yotaphone und ZTE.

Akku wird viermal schneller aufgeladen

Stellenmarkt
  1. Flughafen Düsseldorf GmbH, Düsseldorf
  2. Byton GmbH, Ismaning

In der letzten Version 2.0 lädt der Akku laut Qualcomm innerhalb von 30 Minuten auf rund 60 Prozent. Diesen Wert soll das neue Quick Charge noch einmal übertreffen: In 30 Minuten wird ein Ladestand von 70 Prozent versprochen, nach 35 Minuten sollen bis zu 80 Prozent geladen sein. Im Vergleich benötigt die erste Quick-Charge-Version doppelt so lange. Ganz ohne Quick Charge hätte der Akku nach 30 Minuten nur einen Ladestand von gerade mal 18 Prozent, bräuchte also viermal länger. Das Laden auf 80 Prozent würde rund 1,5 Stunden dauern, heißt es von Qualcomm.

Qualcomm macht keine Angaben dazu, wie lange es dauert, bis der Akku mittels Quick Charge 3.0 komplett geladen ist. Für die neue Version wurde mit Negotiation for Optimum Voltage (INOV) ein neuer Algorithmus entwickelt, der es mobilen Geräten erlaubt, den benötigten Energiebedarf zu regulieren. Damit werde die Effizienz der Schnellladetechnik erhöht.

Gerät und Ladegerät müssen Quick Charge 3.0 beherrschen

Zudem unterstützt die neue Version mehr Zwischenschritte bei der Spannungszufuhr. Statt Geräte wie bisher nur mit 5, 9, 12 oder 20 Volt zu laden, sind jetzt 200-mV-Schritte von 3,6 bis 20 Volt möglich. Für den Einsatz von Quick Charge muss generell nicht nur das Smartphone oder Tablet mit der Technik bestückt sein, auch das betreffende Netzteil muss damit ausgestattet sein.

Quick Charger 3.0 soll abwärtskompatibel zu beiden Vorversionen sein und besonders leicht in Geräte eingebaut werden können, die bereits Quick Charge 2.0 unterstützen. Dabei ist die neue Version auch mit USB Type-C kompatibel. Gerätehersteller sollen ohne großen finanziellen Aufwand künftige Geräte statt mit Quick Charge 2.0 gleich mit Quick Charge 3.0 ausstatten können.

Erste Geräte mit Quick Charge 3.0 kommen 2016

Quick Charge 3.0 wird derzeit von den Qualcomm-Prozessoren Snapdragon 430, 617, 619, 620 sowie 820 unterstützt. Qualcomm geht davon aus, dass erste Smartphones oder Tablets damit im kommenden Jahr erhältlich sein werden. LG hat bereits angekündigt, Geräte mit Quick Charge 3.0 anbieten zu wollen.

Neue Mittelklasse-Prozessoren

Parallel zum neuen Quick Charge hat Qualcomm zwei neue Octa-Core-Prozessoren aus dem Mittelklasse-Segment der Snapdragon-Modellreihe vorgestellt. Der Snapdragon 617 soll noch in diesem Jahr in ersten Geräten verbaut werden. Der Prozessor hat acht Cortex-A53-Kerne, die mit einer Taktrate von bis zu 1,5 GHz laufen. Als GPU kommt eine Adreno 405 zum Einsatz, und das LTE-Segment bietet nun Cat. 7 mit einer maximalen Download-Geschwindigkeit von 300 MBit/s und einer Upload-Geschwindigkeit von bis zu 100 MBit/s.

Erst im nächsten Jahr erwartet Qualcomm erste Geräte mit dem neuen Snapdragon 430. Auch dieser Prozessor hat acht Cortex-A53-Kerne, aber nur mit einer Taktrate von 1,2 GHz. Hier wird als GPU eine Adreno 505 verwendet. Bezüglich der LTE-Leistung gibt es Cat. 4 und somit im Download maximal 100 MBit/s und bis 75 MBit/s im Upload.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,89€
  2. 32,99€
  3. (-8%) 54,99€
  4. 18,49€

Subsessor 16. Sep 2015

Eine Umweltsauerei ist, mit einem Benzinmotor Auto zu fahren. Eine Umweltsauerei ist...

schnedan 15. Sep 2015

OK, Einigen wir uns auf: 1% ist nicht leer :-)

schnedan 15. Sep 2015

Laden mit mehr als 1C geht immer auf die Lebensdauer da es die Elektroden Degradierung...

dit 15. Sep 2015

Wieso wirbt man mit 70% Akku-Ladung innerhalb von 30 min. Wieso nicht 50% in 20 min. 70...

notthisname 15. Sep 2015

Kauf dir ne Powerbank? :)


Folgen Sie uns
       


Galaxy S10e, Galaxy S10 und Galaxy S10 im Hands on (MWC 2019)

Samsung hat seine neue Galaxy-S10-Serie auf mehrere Bildschirmgrößen aufgeteilt. Besonders das "kleine" Galaxy S10e finden wir im Vorabtest interessant.

Galaxy S10e, Galaxy S10 und Galaxy S10 im Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Windenergie: Mister Windkraft will die Welt vor dem Klimakollaps retten
Windenergie
Mister Windkraft will die Welt vor dem Klimakollaps retten

Fast 200 Windkraft-Patente tragen den Namen von Henrik Stiesdal. Nachdem er bei Siemens als Technikchef ausgestiegen ist, will der Däne nun die Stromerzeugung auf See revolutionieren.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Offshore-Windparks Neue Windräder sollen mehr Strom liefern
  2. Fistuca Der Wasserhammer hämmert leise
  3. Windenergie Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Uploadfilter: Voss stellt Existenz von Youtube infrage
Uploadfilter
Voss stellt Existenz von Youtube infrage

Gut zwei Wochen vor der endgültigen Abstimmung über Uploadfilter stehen sich Befürworter und Gegner weiter unversöhnlich gegenüber. Verhandlungsführer Voss hat offenbar kein Problem damit, wenn es Plattformen wie Youtube nicht mehr gäbe. Wissenschaftler sehen hingegen Gefahren durch die Reform.

  1. Uploadfilter Koalition findet ihren eigenen Kompromiss nicht so gut
  2. Uploadfilter Konservative EVP will Abstimmung doch nicht vorziehen
  3. Uploadfilter Spontane Demos gegen Schnellvotum angekündigt

Uploadfilter: Der Generalangriff auf das Web 2.0
Uploadfilter
Der Generalangriff auf das Web 2.0

Die EU-Urheberrechtsreform könnte Plattformen mit nutzergenerierten Inhalten stark behindern. Die Verfechter von Uploadfiltern zeigen dabei ein Verständnis des Netzes, das mit der Realität wenig zu tun hat. Statt Lizenzen könnte es einen anderen Ausweg geben.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Europawahlen Facebook will mit dpa Falschnachrichten bekämpfen
  2. Urheberrecht Europas IT-Firmen und Bibliotheken gegen Uploadfilter
  3. Pauschallizenzen CDU will ihre eigenen Uploadfilter verhindern

    •  /