Abo
  • IT-Karriere:

Qualcomm: Klage gegen iPhone-Produktion und Verkauf in China

Qualcomm hat in China Klage gegen Apple eingereicht und will die Produktion sowie den Verkauf von iPhones im weltweit attraktivsten Markt stoppen. Damit spitzt sich der Konflikt zwischen den beiden Unternehmen weiter zu.

Artikel veröffentlicht am ,
Qualcomm hätte gerne, dass Apple in China keine iPhones mehr herstellen und verkaufen darf.
Qualcomm hätte gerne, dass Apple in China keine iPhones mehr herstellen und verkaufen darf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der Chip-Hersteller Qualcomm hat vor einem Gericht in Peking eine Unterlassungsklage gegen Apple eingereicht. Diese sieht vor, dass Apple die Produktion und den Verkauf von iPhones in China stoppen soll, wie Bloomberg berichtet.

Apple soll Lizenzgebühren nicht zahlen

Stellenmarkt
  1. RSG Group GmbH, Berlin
  2. CPA Software Consult GmbH, Langenfeld

Qualcomm zufolge soll Apple Technologien des Unternehmens verwenden, ohne dafür Lizenzgebühren zu zahlen. Dabei geht es offenbar um Patente bezüglich des Energiemanagements und der Touchscreen-Technologie Force Touch. Apple zufolge seien diese Technologien in den Verhandlungen der letzten Jahre allerdings nie angesprochen worden.

Unklar ist, in welche Richtung das Pekinger Gericht entscheiden wird. Sollte das Gericht Qualcomm recht geben, könnte dies starke Auswirkungen auf die chinesischen Auftragsfertiger haben, bei denen tausende Menschen angestellt sind. Wahrscheinlicher ist allerdings, dass sich Apple in einem derartigen Fall durch die Zahlung von Patentgebühren mit Qualcomm einigen wird - und nicht sein Geschäft in einem der weltweit attraktivsten Märkte riskiert.

Konflikt scheint kein Ende zu nehmen

Die Klageeinreichung ist nur ein weiterer Schritt in einem seit längerem schwelenden Konflikt zwischen Qualcomm und Apple. Im Januar 2017 hatte Apple Qualcomm vorgeworfen, eine Milliarde US-Dollar nicht bekommen zu haben, da der Chip-Hersteller diese bewusst zurückhalte. Apple wollte das Geld zurückerlangen, da der Hersteller seiner Meinung nach zu viel an Lizenzgebühren gezahlt haben soll.

Anschließend hat Qualcomm eine Gegenklage eingereicht, in der das Unternehmen Apple Vertragsbruch vorwirft. Apple soll die Vertragsbedingungen absichtlich falsch interpretiert haben. Im Juli 2017 hat Qualcomm bereits in Deutschland Klage gegen Apple eingereicht, die einen Importstopp erwirken soll.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. LG OLED 65E8LLA für 1.777€ statt 2.077€ im Vergleich)
  2. (u. a. Days Gone - Special Edition für 39€ und Forza Horizon 3 für 15€)
  3. 139€
  4. (u. a. AMD Ryzen + ASUS-X570-Mainboard kaufen und bis zu 125€ sparen)

Teebecher 05. Nov 2017

Na, so sicher, dass die nicht zu kaufen sind? :) https://www.heise.de/newsticker/meldung...


Folgen Sie uns
       


Elektro-SUV Nio ES 8 Probe gefahren

Der ES8 ist ein SUV des chinesischen Herstellers Nio. Wir sind damit über die Alpen gefahren.

Elektro-SUV Nio ES 8 Probe gefahren Video aufrufen
Ryzen 7 3800X im Test: Der schluckt zu viel
Ryzen 7 3800X im Test
"Der schluckt zu viel"

Minimal mehr Takt, vor allem aber ein höheres Power-Budget für gestiegene Frequenzen unter Last: Das war unsere Vorstellung vor dem Test des Ryzen 7 3800X. Doch die Achtkern-CPU überrascht negativ, weil AMD es beim günstigeren 3700X bereits ziemlich gut meinte.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Agesa 1003abba Microcode-Update taktet Ryzen 3000 um 50 MHz höher
  2. Agesa 1003abb Viele ältere Platinen erhalten aktuelles UEFI für Ryzen 3000
  3. Ryzen 5 3400G und Ryzen 3 3200G im Test Picasso passt

Elektrautos auf der IAA: Die Gezeigtwagen-Messe
Elektrautos auf der IAA
Die Gezeigtwagen-Messe

IAA 2019 Viele klassische Hersteller fehlen bei der IAA oder zeigen Autos, die man längst gesehen hat. Bei den Elektroautos bekommen alltagstaugliche Modelle wie VW ID.3, Opel Corsa E und Honda E viel Aufmerksamkeit.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Elektromobilität Stromwirtschaft will keine Million öffentlicher Ladesäulen
  2. Umfrage Kunden fühlen sich vor Elektroautokauf schlecht beraten
  3. Batterieprobleme Auslieferung des e.Go verzögert sich

Programmiersprache: Java 13 bringt mehrzeilige Strings mit Textblöcken
Programmiersprache
Java 13 bringt mehrzeilige Strings mit Textblöcken

Die Sprache Java steht im Ruf, eher umständlich zu sein. Die Entwickler versuchen aber, viel daran zu ändern. Mit der nun verfügbaren Version Java 13 gibt es etwa Textblöcke, mit denen sich endlich angenehm und ohne unnötige Umstände mehrzeilige Strings definieren lassen.
Von Nicolai Parlog

  1. Java Offenes Enterprise-Java Jakarta EE 8 erschienen
  2. Microsoft SQL-Server 2019 bringt kostenlosen Java-Support
  3. Paketmanagement Java-Dependencies über unsichere HTTP-Downloads

    •  /