Qualcomm: Erste Nuvia-basierte Chips für 2023 geplant

CPU-Kerne für Windows 11 on ARM: Prozessoren und Laptops mit neuer Nuvia-Technik will Qualcomm im kommenden Jahr veröffentlichen.

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CTO James Thompson hatte 2023 schon einmal als Termin genannt.
CTO James Thompson hatte 2023 schon einmal als Termin genannt. (Bild: Qualcomm)

Die Roadmap steht: "Die Entwicklung ist im Zeitplan, wir erwarten, Ende 2023 zu liefern", sagte Qualcomm-CEO Cristiano Amon bei der Besprechung der Quartalszahlen. Dabei bezieht er sich auf Notebooks und Prozessoren, welche auf der Architektur des zugekauften Startups Nuvia basieren. Im November 2021 hatte CTO James Thompson eine Bemusterung der Chips an Partner in den kommenden neun Monaten in Aussicht gestellt und ebenfalls von 2023 für finale Geräte im Endkundenhandel gesprochen.

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Nach der Übernahme von Nuvia sollen wieder eigene Designs verwendet werden; die Erwartungshaltung ist entsprechend hoch. Nuvia arbeitete zuletzt an einem ARM-basierten CPU-Kern, dem Phoenix, der extrem effizient sein soll. Das ist wichtig bei akkubetriebenen Geräten, also Smartphones und Laptops mit Windows 11 on ARM, deren Entwicklung Qualcomm seit mehreren Jahren forciert.

Hinter Nuvia steht mit Gerard Williams III und dessen Team viel Erfahrung, er selbst war bei Apple 2010 bis 2019 für alle CPU-Entwicklungen als Senior Director for Platform Architecture verantwortlich. Williams III entwarf in dieser Zeit die Kern-Designs vom Cyclone (A7 für iPhone 5S) bis zum Firestorm (A14 für iPhone 12 und M1-Serie für Macs), gestaltete also ein Jahrzehnt lang die CPU-Entwicklung bei Apple.

Krait lässt grüßen

Qualcomm hat einst eigene Kerne entworfen: Frühere SoCs wie der Snapdragon S3 nutzten Scorpion-, spätere Snapdragons dann Krait-Cores. Beide unterschieden sich von ARMs Cortex-Designs, was in einer höheren Leistung und besseren Effizienz resultierte. Beim 32-Bit-Taipan-Kern jedoch rechnete Qualcomm nicht mit Apples A7 samt 64-Bit-Cyclone-Design, daher folgte der Wechsel zu 64-Bit-Cortex-Standard-Kernen, den Kryos.

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Mit diesem Vorgehen lassen sich zwar durchaus gute SoCs entwerfen, aber eben keine, die sich hinsichtlich Effizienz oder Performance von der Konkurrenz absetzen. Eigene Designs erfolgreich umzusetzen, ist keinesfalls trivial, so hat Samsung nach vielen Jahren das für die M-Cores verantwortliche Team eingestampft. Im Gegenzug wurde die RDNA2-Technik von AMD lizenziert, die Xclipse 920 (Test) ersetzt die Mali-Grafik von ARM.

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