Abo
  • IT-Karriere:

Qualcomm: Apple will jedes Jahr einen neuen Oberklasse-Modemchip

Qualcomm zahlt nach eigenen Angaben pro Jahr 250 Millionen US-Dollar, damit Apple jedes Jahr neue Modemchips für seine iPhones erhält. Wäre Apple nicht, würde der Hersteller die Modemchips nicht jährlich aktualisieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Qualcomm berichtet von speziellen Absprachen mit Apple.
Qualcomm berichtet von speziellen Absprachen mit Apple. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Es gibt neue Details aus den Verträgen zwischen dem iPhone-Hersteller Apple und dem Chipproduzenten Qualcomm. Derzeit läuft ein US-Kartellverfahren, das mögliches wettbewerbswidriges Verhalten von Qualcomm untersucht. In dem Verfahren kam James Thompson zu Wort, der CTO bei Qualcomm ist.

Stellenmarkt
  1. EXTRA Computer GmbH, Giengen an der Brenz
  2. Senat der Freien und Hansestadt Hamburg - Senatskanzlei, Hamburg

Nach Angaben von Cnet sagte Thompson, dass Qualcomm nicht jedes Jahr neue separate Modemchips anbieten würde, wenn diese nicht von Apple eingekauft würden. Dann gäbe es neue Modemchips der Spitzenklasse nur alle zwei bis drei Jahre.

Denn andere Hersteller von Smartphones kaufen auch Prozessoren bei Qualcomm. In den Snapdragon-Chips befinden sich gleich die passenden Modemchips. Apple setzt hingegen auf eigene Prozessoren und kauft nur die Modemchips von anderen Herstellern ein.

Damit ist Apple für Qualcomm der einzige wichtige Abnehmer für einzelne Modemchips, der Wert darauf legt, dass diese jährlich aktualisiert werden. Ansonsten würden vor allem Hersteller von Datenkarten oder Fahrzeugen Qualcomms Modemchips zukaufen, die aber kein Interesse daran hätten, jährlich neue Oberklasse-Chips geliefert zu bekommen.

Apple habe von Qualcomm verlangt, dass jedes Jahr verbesserte Modemchips geliefert würden. Das verursache aufseiten Qualcomms jährliche Mehrkosten in Höhe von 250 Millionen US-Dollar, sagte Thompson. Diese Kosten entstehen, indem Qualcomm die in den neuen Snapdragon-Prozessoren enthaltenen Modemchips auslagert und passend für die Bedürfnisse von Apple optimiert.

Die Aussage widerspricht den bisherigen Entwicklungen bei Qualcomm. Denn der Chiphersteller hat immer erst die Modemchips fertig, bevor diese in ihre Snapdragon-Prozessoren eingebaut werden, wie etwa beim Snapdragon 855, in dem das X24-Modem zum Einsatz kommt.

Erst kürzlich ist bekanntgeworden, dass sich Apple von Qualcomm hat dafür bezahlen lassen, dass es dessen Chips im iPhone verbaute. Das sei an sich kein ungewöhnliches Vorgehen, aber die ausgehandelte Summe war ungewöhnlich hoch. 1 Milliarde US-Dollar zahlte Qualcomm dafür an Apple.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. beide Spiele zu Ryzen 9 3000 oder 7 3800X Series, eines davon zu Ryzen 7 3700X/5 3600X/7...
  2. 529€
  3. mit Gutschein: NBBX570

Anonymer Nutzer 22. Jan 2019

Stimme zu. Und o. dargestellter Sachverhalt ist mit den gegebenen Informationen nicht...


Folgen Sie uns
       


Acer Predator Helios 700 - Hands on (Ifa 2019)

Was für ein skurriles Gerät: Golem.de schaut sich das Gaming-Notebook Predator Triton 700 von Acer an und probiert die Schiebetastatur aus.

Acer Predator Helios 700 - Hands on (Ifa 2019) Video aufrufen
iPhone 11 im Test: Zwei Kameras beim iPhone reichen
iPhone 11 im Test
Zwei Kameras beim iPhone reichen

Das iPhone Xr war der heimliche Verkaufsschlager der letzten iPhone-Generation, mit dem iPhone 11 bekommt das Gerät nun einen Nachfolger. Im Test zeigt sich, dass Käufer auf die Kamerafunktionen der Pro-Modelle nicht verzichten müssen, uns stört auch das fehlende dritte Objektiv nicht - im Gegensatz zum Display.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Tim Cook Apple-CEO verteidigt die Sperrung der Hongkong-Protestapp
  2. China Apple entfernt Hongkonger Protest-App aus App Store
  3. Smartphone Apple bietet kostenlose Reparatur für iPhone 6S an

iPad 7 im Test: Nicht nur für Einsteiger lohnenswert
iPad 7 im Test
Nicht nur für Einsteiger lohnenswert

Auch mit der siebten Version des klassischen iPads richtet sich Apple wieder an Nutzer im Einsteigersegment. Dennoch ist das Tablet sehr leistungsfähig und kommt mit Smart-Keyboard-Unterstützung. Wer ein gutes, lange unterstütztes Tablet sucht, kann sich freuen - ärgerlich sind die Preise fürs Zubehör.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. iPad Einschränkungen für Apples Sidecar-Funktion
  2. Apple Microsoft Office auf neuem iPad nicht mehr kostenlos nutzbar
  3. Tablet Apple bringt die 7. Generation des iPads

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

    •  /