• IT-Karriere:
  • Services:

Qualcomm 4002/4004: Wenn die Kaffeemaschine das WLAN weckt

Von Qualcomm gibt es nun einen WLAN-Chip, der vor allem für das Internet der Dinge geeignet ist. Hersteller können auf dem WLAN-Chip etwa der Kaffeemaschine sogar Anwendungen mit Alljoyn laufen lassen, was einen eigenen Microcontroller für die Maschine selbst ersparen kann.

Artikel veröffentlicht am ,
Qualcomm will viele Haushaltsgeräte mit seinen WLAN-Chips ausstatten.
Qualcomm will viele Haushaltsgeräte mit seinen WLAN-Chips ausstatten. (Bild: Qualcomm)

Qualcomm hat abseits der Ifa in Berlin seine neue Plattform QCA4002/4004 vorgestellt, die vor allem Haushaltsgeräte ins heimische WLAN bringen soll und dabei sehr sparsam mit der Energie umgeht. Sie eignen sich also insbesondere für mobile Geräte wie etwa Fernbedienungen, aber auch für Waschmaschinen, Klimaanlagen, Öfen, Wecker oder eben eine Kaffeemaschine. Dabei nutzt Qualcomm das eigene Open-Source-Projekt Alljoyn.

Inhalt:
  1. Qualcomm 4002/4004: Wenn die Kaffeemaschine das WLAN weckt
  2. Der WLAN-Chip legt sich zum Energiesparen häufig schlafen

Dessen Framework soll im Laufe des Jahres 2014 auf der neuen Qualcomm-Plattform funktionieren und dann eine Basiskommunikation von einer Kaffeemaschine zum Fernseher oder Wecker ermöglichen. Auf Nachfrage wollte sich Qualcomm zur Alljoyn-Verfügbarkeit nicht weiter äußern. Die QCA4002/4004-Plattform funktioniert aber auch ohne Alljoyn. Qualcomm stellte Alljoyn 2011 vor und nutzt die Technik auch in seiner eigenen Smartwatch mit Mirasol-Display.

Haushaltsgeräte mit dem Smartphone steuern

Der Sinn dahinter ist eine umfassende Kommunikation zwischen den Geräten. So benachrichtigt die Kaffeemaschine bei fertigem Kaffee den Anwender über den Fernseher oder auch den Wecker. Denkbar wäre, dass der Nutzer erst geweckt wird, wenn der Kaffee fertig ist oder der Ofen über den Fernseher eine fertige Pizza meldet. Mit dem Alljoyn-Framework, das bereits auf zahlreichen Plattformen funktioniert, können einfache Nachrichten gesendet und empfangen werden.

Damit kann die Programmierung der Haushaltsgeräte beispielsweise auf dem Smartphone durchgeführt werden, und zwar über Gerätekategorien und Herstellergrenzen hinweg. Der Anwender braucht also nicht mehr für jedes WLAN-Gerät im Heim eine eigene Smartphone-App. Auch Smart-TVs können hier eingebunden werden. Etwa als Empfänger von Nachrichten anderer Geräte, die Broadcast-Signale aussenden und selbst kein Display haben, oder als Sender, der das Fernsehprogramm auf dem Tablet anzeigt. Auch Bildnachrichten können verschickt werden und Alljoyn-Lautsprecher können Tonsignale empfangen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Der WLAN-Chip legt sich zum Energiesparen häufig schlafen 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote

overflowed 08. Sep 2013

Ich denke nicht, dass sie treiber liefern werden, für welches OS denn auch? Diese Chips...

Natchil 07. Sep 2013

Da ist das Fernsehgerät, da oben steht es. Da oben steht es. Sieh, höre, knie, bete. Die...

raketenfred 07. Sep 2013

Naja weil das so überschätzt ist habe ich schon vor vielen vielen Jahren so eine...

Robert0 06. Sep 2013

Da hat mal wieder jemand was nicht zuende gedacht. Nur ein Kaffe (so heißt doch Espresso...


Folgen Sie uns
       


Command and Conquer Remastered - Test

Nach Desastern wie Warcraft 3: Reforged ist die gelungene Remastered-Version von C&C eine echte Erfrischung.

Command and Conquer Remastered - Test Video aufrufen
Energiewende: Schafft endlich das Brennstoffzellenauto ab!
Energiewende
Schafft endlich das Brennstoffzellenauto ab!

Sie sind teurer und leistungsschwächer als E-Autos und brauchen dreimal so viel Strom. Der Akku hat gewonnen. Wasserstoff sollte für Chemie benutzt werden.
Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Hyundai Nexo Wasserdampf im Rückspiegel
  2. Brennstoffzellenauto Bayern will 100 Wasserstofftankstellen bauen
  3. Elektromobilität Daimler und Volvo wollen Brennstoffzellen für Lkw entwickeln

Notebooks unter 400 Euro im Test: Duell der drei Discounter-Laptops
Notebooks unter 400 Euro im Test
Duell der drei Discounter-Laptops

Sind preiswerte Notebooks wirklich so schrecklich? Golem.de hat drei Geräte für unter 400 Euro getestet. Dabei: Acer, Medion und Trekstor.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Linux-Laptop System 76 bringt mobile Ryzen-Workstation
  2. Pinebook Pro im Test Der 200-US-Dollar-Linux-Laptop für Bastler
  3. Gigabyte Aero 15 Studio im Test OLED-Notebook mit cleverem Nutzer-Support

PC-Hardware: Das kann DDR5-Arbeitsspeicher
PC-Hardware
Das kann DDR5-Arbeitsspeicher

Vierfache Kapazität, doppelte Geschwindigkeit: Ein Überblick zum DDR5-Speicher für Server und Desktop-PCs.
Ein Bericht von Marc Sauter


      •  /