Quadro P6000/P5000: Nvidia kündigt Profi-Karten mit GP102-Vollausbau an

Satte 3.840 Shader-Einheiten und 24 GByte GDDR5X-Videospeicher: Die Quadro P6000 könnte die schnellste Grafikkarte überhaupt werden, noch spricht Nvidia aber nicht über Taktraten. Dafür gibt es viele Neuerungen bei der Software, etwa bei Iray.

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Quadro P6000
Quadro P6000 (Bild: Nvidia)

Nvidia hat auf der Grafik-Konferenz Siggraph in Anaheim, Kalifornien, die neuen Quadro-Modelle P6000 und P5000 angekündigt. Die beiden Profi-Grafikkarten eignen sich für Workstations für CAD oder VR-Rendering und basieren, der Name impliziert es, auf der Pascal-Architektur. Technische Grundlage der Quadro P6000 ist der GP102-Grafikchip, den Nvidia auch bei der kürzlich vorgestellten Titan X verwendet (die wir Titan XP getauft hätten).

  • Leistungsübersicht der Quadro-Modelle (Bild: Nvidia)
  • Technische Daten der Quadro P6000 (Bild: Nvidia)
  • Technische Daten der Quadro P5000 (Bild: Nvidia)
  • Beide Karten erscheinen im Herbst 2016. (Bild: Nvidia)
  • Iray erhält aktualisierte Plugins. (Bild: Nvidia)
  • Iray soll 2017 den NV-Link unterstützen. (Bild: Nvidia)
  • Iray-Ökosystem (Bild: Nvidia)
  • Neues zu Mental Ray (Bild: Nvidia)
  • Spezifikationen der Quadro P6000/P5000 (Bild: Nvidia)
Leistungsübersicht der Quadro-Modelle (Bild: Nvidia)
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Der GP102 verfügt über 30 Shader-Blöcke mit je 128 ALUs, was in 3.840 Recheneinheiten resultiert. Bei der Quadro P6000 sind alle davon aktiv - die neue Titan X verfügt über 28 Cluster, also 3.584 Kerne. Beiden Karten gemein ist das 384 Bit breite Interface, an das Nvidia Videospeicher vom Typ GDDR5X anbindet. Während die Titan X mit 12 GByte bestückt ist, weist die Quadro P6000 durch die doppelte Anzahl an Chips eine Kapazität von 24 GByte auf - so wie bei ihrer Vorgängerin, der Quadro M6000 mit Maxwell-Architektur.

Für die Quadro P5000 setzt Nvidia auf den GP104-Chip, wie er von der Geforce GTX 1080/1070 bekannt ist: Damit kann die Profi-Karte auf 2.560 Shader-Einheiten und ein 256-Bit-Interface zurückgreifen, der Videospeicher fällt mit 16 GByte GDDR5X allerdings doppelt so groß aus. Für beide neuen Quadros nennt Nvidia bisher weder Taktraten, Details zur Verlustleistung (Board Power) noch Preise, da die Modelle erst ab Oktober 2016 verfügbar sein sollen.

Passend zur Hardware-Ankündigung gab Nvidia bekannt, dass nächste Woche ein aktualisiertes Plugin für den Offline-Renderer Iray für Autodesks 3ds Max erscheinen soll. Weiterhin ist die verbesserte Unterstützung für Cinema 4D, Maya und Rhino geplant und im Herbst soll Iray auch mit dem DGX-1 zusammenarbeiten, Nvidias Mini-Supercomputer mit Tesla-P100-Beschleunigern. 2017 soll Iray NV-Link für Power-CPUs unterstützen.

  • Leistungsübersicht der Quadro-Modelle (Bild: Nvidia)
  • Technische Daten der Quadro P6000 (Bild: Nvidia)
  • Technische Daten der Quadro P5000 (Bild: Nvidia)
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  • Spezifikationen der Quadro P6000/P5000 (Bild: Nvidia)
Spezifikationen der Quadro P6000/P5000 (Bild: Nvidia)

Nachtrag vom 27. Juli 2016, 9:34 Uhr

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Nvidia hat weitere Daten zur Quadro P6000/P5000 veröffentlicht: Die Board-Power beläuft sich auf 250 und 180 Watt, die Rechenleistung liegt bei aufgerundet 12 sowie knapp 9 Teraflops. Die Chiptaktraten belaufen sich auf 1,42 bis 1,53 (Basis/Boost) und 1,62 bis 1,73 GHz.

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