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Quadro-Demos von Nvidia: Wozu Profi-Grafikkarten wirklich gut sind

Cebit 2013
Nicht nur drei neue Quadro-Karten haben Nvidia und PNY auf der Messe vorgestellt, sondern auch gezeigt, was sich damit anfangen lässt. Die Demos von professionellen Grafikanwendungen für Konstruktion und Visualisierung hat Golem.de im Video festgehalten.
/ Nico Ernst
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Bild: RTT

Nvidia hat auf der Cebit drei neue Quadro-Grafikkarten mit Kepler-GPUs vorgestellt, die von PNY vertrieben werden. Die technischen Daten und Preise – zu denen noch die Mehrwertsteuer hinzuzurechnen ist – finden sich in der Bildergalerie zu dieser Meldung.

Vier Anwendungsbeispiele für Quadro-Grafikkarten
Vier Anwendungsbeispiele für Quadro-Grafikkarten (05:35)

Wie stets bei professionellen Grafikkarten ist der gegenüber den für Spiele gedachten Geforce-Modellen heftige Aufpreis für die zertifizierten Treiber zu bezahlen. Die Hersteller von industriell genutzten Grafikanwendungen bieten nur dann Support, wenn auch zertifizierte Hard- und Software eingesetzt wird.

Ein solches Unternehmen ist die Münchner RTT AG(öffnet im neuen Fenster) , mit deren aktuellem Showreel Nvidia seine Demos eröffnete. Darin ist schon nachzuvollziehen, wie bei der Werbung für neue Autos getrickst wird: Die Fahrzeuge befinden sich in den meisten TV-Spots nie in den gezeigten Umgebungen, sondern stammen vollständig aus dem Rechner. Auf Basis der echten 3D-Daten aus der Konstruktion werden sie samt passender Beleuchtung und Reflexionen gerendert.

RTT-Showreel für Quadro-Grafikkarten (Cebit 2013)
RTT-Showreel für Quadro-Grafikkarten (Cebit 2013) (01:23)

Worin der Unterschied zwischen Spielegrafik und 3D-Konstruktion von echten Gegenständen besteht, führte Nvidia mit Inventor Professional(öffnet im neuen Fenster) von Autodesk vor. Bei der Darstellung eines Raupenantriebs lässt sich bis auf die Schraubenmutter in das Bild zoomen, ohne dass die Details verloren gingen. Bei Spielen würde man solche Ansichten eher durch eine Textur und nicht durch ein 3D-Modell der Mutter lösen.

Dass sich GPU-Beschleunigung für die Videobearbeitung nicht nur auf das Encoden eines fertigen Clips beschränkt, zeigte Nvidia mit Premiere Pro(öffnet im neuen Fenster) . Auch ein Video in 4K-Auflösung war dabei mit Filtereffekten noch in Echtzeit anzusehen, während sich die Darstellung allein mit der CPU zu einer Diashow reduzierte.


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