QuadHead2Go: Matrox nutzt 16-nm-Xilinx-FPGAs für 64 Displays

Per QuadHead2Go lassen sich Videowände aus bis zu 64 Displays aufbauen. Für die Q185/Q155-Modelle setzt Matrox auf 16-nm-FPGAs von Xilinx, unter anderem für einen Weihnachtsbaum aus 28 Bildschirmen.

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Mehrere QuadHead2Go-Q185-Steckkarten
Mehrere QuadHead2Go-Q185-Steckkarten (Bild: Matrox)

Matrox hat neue QuadHead2Go genannte Karten und Boxen für Videowände vorgestellt: Die Q185 eignet sich für Displayport-Input, die Q155 ist für HDMI-Eingangssignale ausgelegt. Per QuadHead2Go sind - der Name impliziert es - vier Displays kombinierbar, sie basieren auf FGPAs von Xilinx. Zusammen mit vier Grafikkarten wie der aktuellen Matrox D1450 mit Nvidia-Chip können so Videowände aus bis zu 64 Displays erstellt werden.

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Die QuadHead2Go-Q185-Steckkarte erhält ihren Input per Mini-Displayport 1.2 und kann bis zu 8K annehmen. Das Signal wird dann über vier Mini-HDMI-Anschlüsse ausgegeben, hier ist pro Ausgang maximal 1.920 x 1.200 bei 60 Hz möglich. Beim QuadHead2Go-Q155-Modell wird ein Mini-HDMI-Eingang verwendet, die Ausgabe erfolgt ebenfalls über vier Mini-HDMI-Ports bei jeweils bis zu 1.920 x 1.200 bei 60 Hz. Matrox verbaut 16-nm-FPGAs (Field Programmable Gate Arrays) von Xilinx, nennt den Chip aber nicht.

Ein Beispiel für die Verwendung von QuadHead2Go in Form der Q185 zeigt Matrox selbst: Für die Weihnachtsfeier des Unternehmens wurden sieben QuadHead2Go für 28 Displays so kombiniert, dass sie der Silhouette eines Tannenbaums ähnelten. Auf den Bildschirmen liefen dann weihnachtliche Cartoons aus den 80ern, um ein wenig Nostalgie aufkommen zu lassen. Ob im Hintergrund schon die Quadro-basierten Grafikkarten zum Einsatz kamen, wissen wir nicht.

Bevor Nvidia- und AMD-Chips zum Einsatz kamen, hatte Matrox diese selbst entwickelt. Im Embedded-Segment wurden hier noch längere Zeit kleinere Lösungen entworfen, einst gab es mit der Parhelia-512 sogar noch ein Modell für Endanwender und Spieler. Die 2002 vorgestellte Grafikkarte konnte hinsichtlich der Leistung nicht überzeugen, trotz für damalige Verhältnisse moderner Fertigung und enorm breitem 256-Bit-Interface.

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