Quadcopter: DJI Mini SE ist neues Einsteigermodell für Drohnen-Piloten

DJI hat mit der Mini SE eine winzige Drohne vorgestellt, die nicht viel mehr Fläche benötigt als ein großes Smartphone - allerdings nur im Transportzustand mit eingeklappten Rotoren. Die Startfläche kann eine ausgestreckte Hand sein. Die Drohne wiegt unter 250 Gramm. Gefaltet misst sie 138 x 81 x 58 mm, aufgeklappt sind es ohne Propeller 159 x 203 x 56 mm. Es wirkt so, als habe DJI das Gehäuse der Drohne Mini 2 auch für die Mini SE verwendet.
Sofern DJI die Mini SE für die C0-Klasse oder Drohnen-Klasse C1 klassifiziert wird, kann sie nach EU-Drohnenverordnung ohne EU-Drohnenführerschein geflogen werden. Derzeit kann sie ohne Piloten-Registrierung und Führerschein geflogen werden, ohne Kennzeichnung und Versicherung kommt das Gerät beziehungsweise der Pilot aber nicht aus(öffnet im neuen Fenster) .
Geflogen wird die Drohne mit einer Fernbedienung, in die das Smartphone quer eingespannt wird. Im Lieferumgang sind Propellerkäfige enthalten, damit es nicht zu Verletzungen oder Schäden kommt. Im Geradeausflug erreicht die Drohne eine Geschwindigkeit von bis zu 13 m/s, das sind knapp unter 50 km/h. Die maximale Steiggeschwindigkeit wird mit 14 km/h angegeben.
Die Kamera nimmt Fotos mit 12 Megapixeln und Videos mit einer Auflösung von 2,7K auf und speichert sie auf einer MicroSD-Karte. Der Gimbal kann über drei Achsen gesteuert werden, um die Kameraausrichtung unabhängig von der Ausrichtung des Flugkörpers zu beeinflussen. Mit einer Akkuladung (2.600 mAh) soll die Drohne bis zu 30 Minuten in der Luft bleiben können, heißt es bei DJI.






Die DJI Mini SE soll in den USA für 299 US-Dollar verkauft werden; das sind 150 US-Dollar weniger als die DJI Mini 2. Auch in Europa soll die Drohne angeboten werden. Der Preis und das genaue Datum stehen noch nicht fest.



