Abo
  • Services:

Qt5: Otter als inoffizieller Opera-12-Nachfolger

Eine kleine Community entwickelt auf Basis von Qt5 einen Browser, der die gleichen Funktionen wie Opera 12 enthalten soll. Nun steht eine erste Beta bereit.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Otter-Browser
Der Otter-Browser (Bild: Screenshot: Golem.de)

Erst seit knapp einem halbem Jahr arbeitet der polnische Entwickler Michał Dutkiewicz zusammen mit einer kleinen Gemeinschaft an Beitragenden an einem Browser auf Basis von Qt5 und dem darin integrierten Webkit. Das Team verfolgt das Ziel, die Oberfläche und Funktionalität von Opera 12 nachzuahmen und stellt nun erstmals eine Beta-Version des Otter-Browsers bereit.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Stuttgart
  2. Universität Potsdam, Potsdam

Mit der Beta von Otter stehen alle grundlegenden Funktionen eines Browsers zur Verfügung und auch die Optik erinnert bereits wie geplant an Opera. Neben der eigentlichen Darstellung von Webseiten verfügt Otter über eine Fehlerkonsole, eine Download- und eine detaillierte Cookie-Verwaltung. Über das GUI der Einstellungen können die unterstützten Verschlüsselungsalgorithmen sortiert und notfalls auch entfernt werden. Über die Adresse about:config lassen sich auch Interna anpassen.

Viele Funktionen in Planung

Bis zur ersten stabilen Version sollen noch zwei Betas erscheinen, die dem Browser bereits definierte Funktionen hinzufügen sollen. So sollen etwa ein Feed-Reader entstehen, eine Passwortverwaltung, eine Startseite mit häufig genutzten Tabs, Tabgruppierungen oder auch Maus-Gesten.

Für spätere Versionen möchte das Team die Blink-Engine als Backend verwenden, sobald die QtWebengine zuverlässig einsetzbar ist. Zudem soll ein E-Mail-Client als Modul in den Browser eingepflegt werden und über die Implementierung der Firefox- und Chrome-APIs sollen deren Erweiterungen den Otter-Nutzern zur Verfügung stehen. Eine Synchronisierung ähnlich zu Opera Link soll ebenso entstehen. Eventuell lassen sich sogar die Opera-Skins bald auf den Otter-Browser anwenden.

Für interessierte Nutzer stellt das Team experimentelle Binärdateien für Windows und DEB-Pakete bereit. Die Entwickler empfehlen aber, den Code selbst zu kompilieren, wofür Qt 5.2 benötigt wird. Der Quellcode des Otter-Browser steht über Github unter der GPLv3 zum Download bereit.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Spider-Man Homecoming, Wonder Woman)
  2. (u. a. Logitech M184 Wireless Mouse 9,99€)
  3. 299,00€
  4. 699,90€

Rulf 05. Jun 2014

alles der selbe brei...

Das... 04. Jun 2014

Was habt ihr echt für Probleme damit? Ich will einfach einen Browser ähnlich zu Opera...

der_wahre_hannes 04. Jun 2014

Ich auch. E-Mail, Feed Reader und Mausgesten. Wenn Otter das hinbekommt, dann schaue ich...

Yes!Yes!Yes! 04. Jun 2014

Seit Opera keine eigene Engine mehr hat, habe ich Opera keines Blickes mehr gewürdigt...


Folgen Sie uns
       


Nubia Alpha - Hands on (MWC 2019)

Nubia hat eine Smartwatch mit einem flexiblen Display auf dem Mobile World Congress 2019 in Barcelona gezeigt.

Nubia Alpha - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Google: Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an
Google
Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an

GDC 2019 Google streamt nicht nur so ein bisschen - stattdessen tritt der Konzern mit Stadia in direkte Konkurrenz zur etablierten Spielebranche. Entwickler können für ihre Games mehr Teraflops verwenden als auf der PS4 Pro und der Xbox One X zusammen.
Von Peter Steinlechner


    Verschlüsselung: Die meisten Nutzer brauchen kein VPN
    Verschlüsselung
    Die meisten Nutzer brauchen kein VPN

    VPN-Anbieter werben aggressiv und preisen ihre Produkte als Allheilmittel in Sachen Sicherheit an. Doch im modernen Internet nützen sie wenig und bringen oft sogar Gefahren mit sich.
    Eine Analyse von Hanno Böck

    1. Security Wireguard-VPN für MacOS erschienen
    2. Security Wireguard-VPN für iOS verfügbar
    3. Outline Digitalocean und Alphabet-Tochter bieten individuelles VPN

    Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
    Fido-Sticks im Test
    Endlich schlechte Passwörter

    Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
    Ein Test von Moritz Tremmel

    1. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
    2. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet
    3. Studie Passwortmanager hinterlassen Passwörter im Arbeitsspeicher

      •  /