QR-Codes: Corona-Warn-App akzeptiert digitale Impfnachweise

Schneller als über die Covpass-App können digitale Impfnachweise mit der Corona-Warn-App eingelesen werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Erika Dörte Dießner Musterfrau ist schon zwei Mal geimpft.
Erika Dörte Dießner Musterfrau ist schon zwei Mal geimpft. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung ist um eine neue Funktion zum Einlesen von Corona-Impfzertifikaten ergänzt worden. Mit der Version 2.3, die seit dem 8. Juni 2021 ausgeliefert wird, können digitale Impfnachweise eingelesen werden. In Verbindung mit einem QR-Code, der von Impfzentren, Arztpraxen und Apotheken ausgestellt werden kann, lassen sich damit mehrere Impfzertifikate in die App einlesen.

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In der App werden neben dem QR-Code, der ein CBOR-Webtoken (CWT) enthält, noch Vor- und Nachname der geimpften Person, deren Geburtsdatum sowie das Datum der zweiten Impfung angezeigt. Das Zertifikat ist dann ein Jahr lang gültig. Die in der App gespeicherten Daten müssen anhand von Personalausweis oder Reisepass überprüft werden.

Erste Apotheken wollen vom 14. Juni 2021 an die Nachweise unter Vorlage der Impfbescheinigungen aus dem gelben Impfpass ausstellen. Diese könnten dann in die App eingelesen werden. Die Bundesregierung plant zudem die Veröffentlichung einer sogenannten Covpass-App. Wann diese freigegeben wird, ist aber unklar. Die App ist für Personen gedacht, die die Corona-Warn-App nicht installieren wollen. Die technischen Voraussetzungen für Android-Geräte und iPhones sind aber für beide Apps identisch.

Europaparlament stimmt zu

Inzwischen hat auch das Europaparlament den rechtlichen Voraussetzungen für den europaweiten digitalen Impfnachweis zugestimmt. Dieser soll vor allem das grenzüberschreitende Reisen innerhalb der EU ermöglichen. Die Regelung soll am 1. Juli 2021 für zwölf Monate in Kraft treten. "Der EU-Corona-Ausweis ist aber kein Reisedokument und auch keine Bedingung für Bewegungsfreiheit", teilte das Parlament mit. Die Verordnung muss nun noch von den EU-Mitgliedstaaten formell angenommen werden.

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Für das EU-weite System wurde bereits ein europäisches Gateway in Luxemburg zum Austausch der öffentlichen Schlüssel in Betrieb genommen. Die QR-Codes der Zertifikate können auch von der Prüf-App gelesen werden. Die Daten sind digital signiert. Die App lädt regelmäßig alle öffentlichen Schlüssel herunter und prüft die digitale Signatur der im QR-Code gespeicherten Daten. Dabei wird nicht unterschieden, ob es sich um eine Impfung, einen negativen Test oder die Bestätigung einer überstandenen Infektion handelt.

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Anders als zunächst dargestellt, lassen sich in der App sämtliche gespeicherten Daten des Tokens anzeigen. Dazu muss lediglich auf das Zertifikat geklickt werden. Dann werden zusätzlich Impfstoff, Hersteller, Impfstoffart, Aussteller, Land und die Zertifikatsnummer angezeigt. Das Zertifikat lässt sich wieder löschen, indem es in der Übersicht nach links bewegt wird. Das Webtoken lässt sich zudem auf der Seite github.pathcheck.org/debug.html vollständig decodieren. Auf Github findet sich ein gültiges Testzertifikat, das eingescannt werden kann.

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treysis 10. Jun 2021

Jein. Man könnte natürlich auch testen. Oder mit der Ankündigung der Verfügbarkeit...

Kein Kostverächter 10. Jun 2021

as ist aber nicht der Hauptzweck der CWA. Das ist nur ein Nice-To-Have-Feature. Der...

LASERwalker 10. Jun 2021

Die Sprache ist egal, die Daten im QR Code sind unabhängig von der Sprache. Die Prüfapp...

LASERwalker 10. Jun 2021

Für die Einreise gelten sowieso nur die Regeln des Landes in dem du einreist. Ausserdem:

Sportstudent 10. Jun 2021

Leute, man kann den QR Code auch einfach abfotografieren, funktioniert auf jedem Handy.



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