QNAP TS-EC1080 Pro: Erweiterbares NAS-System im Tower mit mSATA-Plätzen

Mit einem Quad-Core-Xeon ausgestattet, bietet Qnap nun zwei High-End-NAS-Systeme an, die per SAS-Kabel mit Erweiterungseinheiten verbunden werden. Dank interner mSATA-Anschlüsse verschwenden SSDs zur Beschleunigung des Systems zudem keinen Festplatteneinschub.

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Bis zu zehn Festplatten und zwei mSATA-SSDs lassen sich in das neue NAS-System integrieren.
Bis zu zehn Festplatten und zwei mSATA-SSDs lassen sich in das neue NAS-System integrieren. (Bild: QNAP)

QNAP hat die Tower-Variante seines bisher größten NAS-Systems vorgestellt. Die Serie TS-ECx80 Pro ist verwandt mit den Rackangeboten der TS-ECx80U-Serie. Allerdings gibt es nicht so viele Festplattenschächte. Das Racksystem gibt es mit 8 bis 24 Festplattenschächten. Die Tower-Gehäuse hingegen nur mit acht oder zehn Einschüben.

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Die Modelle können aber erweitert werden. Das TC-EC1080 Pro ist beispielsweise mit bis zu vier REXP-1000-Pro-Einheiten erweiterbar und kommt so mit validierten Festplatten auf eine maximale Gesamtkapazität von 250 TByte. Rechnerisch passt das jedoch nicht, da QNAP auch schon einige 6-TByte-Laufwerke in die Kompatibilitätsliste aufgenommen hat. Eventuell gibt es noch Einschränkungen bei der Maximalkapazität.

  • Die Einheit mit zehn Schächten hat zwei der Schächte horizontal angeordnet. (Bild: QNAP)
  • Sie fehlen bei dem Modell mit acht Einschüben. (Bild: QNAP)
  • TS-EC880 Pro (Bild: QNAP)
  • Rückseite der Erweiterungseinheit (Bild: QNAP)
  • REXP-1000 (Bild: QNAP)
  • Das NAS-System wird per SAS-Kabel mit Erweiterungseinheiten verbunden. (Bild: QNAP)
Die Einheit mit zehn Schächten hat zwei der Schächte horizontal angeordnet. (Bild: QNAP)

Für die Verbindung zwischen dem Hauptsystem und den Erweiterungseinheiten werden SAS-Kabel (SFF-8088) verwendet, die maximal 6 GBit/s übertragen. Die Festplatten und SSDs selbst können neben SAS-Datenträgern auch herkömmliche SATA-Datenträger sein. Auch hier liegt das Limit bei 6 GBit/s.

Für die Außenanbindung gibt es neben eSATA und USB 3.0 vier Gigabit-Ethernet-Buchsen, die per Link Aggregation (LACP, IEEE 802.3ad) gebündelt werden können. 10 GbE gibt es nur als Option. Viele Hersteller scheuen sich davor, 10-GBit-Karten zu integrieren, da viele Firmen auf Glasfaser als Transportmedium setzen und andere auf Kupferleitungen, und sie die Entscheidung lieber dem Kunden überlassen.

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Die CPU ist recht leistungsfähig. Im System steckt ein Intel Xeon der E3-1200-v3-Serie (Haswell) mit vier Kernen, die mit 3,4 GHz getaktet sind. Außerdem stehen 2 GByte RAM zur Verfügung, die bedarfsweise auf 32 GByte erweitert werden können. Das soll ausreichen, um im Optimalfall Datenraten von mehr als 2,2 GByte/Sekunde zu erreichen. Die IOPS-Werte sollen schreibend bei 160.000 (sequentiell/512 Byte) und lesend bei etwa 220.000 liegen. Das setzt allerdings SSD-Caching voraus. Neben den normalen Einschüben können für SSD-Caching auch zwei interne mSATA-Anschlüsse verwendet werden. Maximal vier SSDs sind für das Caching zuweisbar.

Als Betriebssystem kommt QTS 4.1 zum Einsatz. Die Auslieferung soll Mitte Juli 2014 beginnen. Das Modell TS-EC1080 Pro wird für rund 2.700 Euro in den Handel kommen. Rund 2.400 Euro kostet das Modell TS-EC880 Pro mit acht Festplatteneinschüben. Die Erweiterungseinheiten kosten jeweils rund 1.300 Euro.

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