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Das erste Einschalten des QGenie

Beim Einschalten merkt der Anwender, dass das Gerät erst einmal ein Betriebssystem starten muss. Rund 35 Sekunden dauert es, bis nach dem Verschieben des Schalters auf dem Display ein erfolgreicher Boot zu erkennen ist. Auch WLAN-Sticks starten ein eigenes Betriebssystem, doch meist ist das nur über eine winzige LED zu erkennen, die den Status anzeigt. Dank des kleinen Schwarz-Weiß-OLED-Displays gibt das System ein paar Informationen von sich. Auf den ersten Blick sieht der Anwender etwa, dass 30,9 von 30,9 GByte zur Verfügung stehen. Ein Webinterface ist nicht nötig.

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Der Akkustand wird ebenfalls angezeigt, und wer eine SD-Karte einsteckt, der sieht, wie sich die Zahlen addieren. Des Weiteren sieht der Anwender anhand zweier Symbole, dass die interne SSD erkannt und eine SD-Karte eingesteckt wurde. Auch für den Anschluss eines USB-Sticks wird ein Symbol angezeigt, und dessen Kapazität wird ebenfalls auf die Kapazitätsanzeige addiert. Erfreulich ist, dass unser per ExFAT formatierter USB-Stick einwandfrei erkannt wurde. Das hat Qnap Synology voraus: dessen Kleinst-NAS EDS14 wollte unseren ExFAT-Stick im Test nicht akzeptieren. Datenträger, die per Media Transfer Protocol (MTP) angesprochen werden, werden vom NAS nicht erkannt. Das ist nicht unbedingt verwunderlich. Selbst unter Windows gibt es immer noch zahlreiche Anwendungen, die mit MTP-Geräten nichts anfangen können. Etliche Android-Smartphones und die iOS-Geräte werden per MTP angesprochen.

  • Qnaps Mini-NAS ist in etwa so groß wie handelsübliche Smartphones. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Nur bei der Dicke braucht es mehr Platz. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das liegt auch an den Anschlüssen, denn neben Micro-USB 3.0 und SD-Kartenleser ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... stecken auch ein USB-3.0-Anschluss und der kaum kleiner zu kriegende Ethernet-Anschluss im Gehäuse. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Genie beim Booten (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Dies ist der normale Statusbildschirm. Die wichtigsten Informationen sind auf einen Blick erkennbar. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • IP-Konfiguration (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Separate Kapazitätsanzeige (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Per Dateimanager meldet das System mehrere Datenträger getrennt. (Screenshot: Golem.de)
  • Die interne SSD wird automatisch mit Verzeichnissen befüllt. (Screenshot: Golem.de)
  • Die IP-Konfiguration im Detail. Mehr als 50 IP-Adressen kann das Gerät nicht zuweisen. (Screenshot: Golem.de)
  • In unserem Testnetzwerk ist das Gerät hier per DHCP angemeldet. Man achte auf die IP-Adressen. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Dashboard zeigte bei uns ab und an keinen Status an. (Screenshot: Golem.de)
  • Hier greifen wir per WAN-Port auf das Genie zu. (Screenshot: Golem.de)
  • Eine Änderung des Ports reicht für den Zugriff aus. Qnap versprach, mit der nächsten Softwareversion Samba-Server und Gast-Account deaktivierbar zu machen. (Screenshot: Golem.de)
Dies ist der normale Statusbildschirm. Die wichtigsten Informationen sind auf einen Blick erkennbar. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Mehrere Symbole zeigen zudem an, wie viele Nutzer verbunden sind und ob das WLAN und WAN aktiv ist. Da es nur einen Bedienungsknopf gibt, der das Display reaktiviert, lässt sich am Gerät nicht viel machen. Mehrfaches Drücken offenbart aber beispielsweise die IP-Adresse im LAN sowie die WAN-IP-Adresse, auf die wir später noch zu sprechen kommen, sowie Details zu der Kapazität der eingesteckten Datenträger im Einzelnen.

Verbindung mit dem WLAN

Für die Erstkonfiguration ist eine Verbindung per WLAN am einfachsten. Dazu spannt das QG-103N ein WLAN auf, mit dem sich der Anwender ohne Passwort verbinden kann. WPS fehlt dem Gerät. Bei unserer ersten Verbindung wurde ein Netzwerk nach dem 192.168.60.x/24-Schema per DHCP bereitgestellt. Dual-Band beherrscht das Gerät nicht. Entsprechend wurde bei uns auf dem Kanal 11 auf dem 2,4-GHz-Band ein 802.11b/g/n-Netzwerk mit maximal 150 MBit/s brutto zur Verfügung gestellt. Das ist für den Einsatzzweck mehr als ausreichend. Der Webserver ist erwartungsgemäß über die IP 192.168.60.1 erreichbar. Mit den Zugangsdaten admin:admin kann sich der Anwender anmelden. Das gilt auch für Dienste via CIFS/SMB. Ein FTP-Port steht zwar bereit, wir konnten uns aber nicht über dieses Protokoll anmelden.

Der Anwender kann also sofort loslegen und über einen beliebigen Dateimanager Dateien transferieren. Sinnvoller ist aber zunächst ein Blick auf das System über den Webserver. Dort gibt sich das QGenie-Betriebssystem als Version 3.1.0-A08 zu erkennen. Wir aktualisieren diese mit der rund 11 MByte großen Version A16, die ein paar Fehler beseitigt. Das Update ist inklusive Neustart nach etwa 3 Minuten vollendet. Nach ein paar wenigen Einstellungen ist die Konfiguration abgeschlossen. Änderungen sind fast immer mit einem Neustart verbunden. Ein Wechsel des Zugangspassworts für das Webinterface oder auch für das WLAN sorgt automatisch für einen Neustart.

 Qnap QGenie im Test: Netzwerkspeicher fehlt's an SpeicherSchwächen bei der Passwortsicherheit und nicht abschaltbarer Gast-Zugang 
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David64Bit 27. Aug 2014

Witzbold, das soll bedeuten, dass mehr als 6 MB/s im 300 Mbit W-Lan bei mir nicht drin sind.

Anonymer Nutzer 27. Aug 2014

Oder guck dir doch mal die Preise für die ganz kleinen Diskstations von Synology an,zB...

Quantium40 26. Aug 2014

Nur ein anderer AP auf dem selben Kanal in Störreichweite ist schon zuviel bei WLAN...


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