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Qnap: 25GbE-Netzwerkkarte für 300 Euro

Qnap hat eine neue Netwerkkarte in das eigene Sortiment aufgenommen, die Geschwindigkeiten von bis zu 25 GBit/s über Ethernet erreicht. Die 25GbE-Karte kommt in PCIe-Ausführung. Es braucht allerdings noch Transceiver.

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Qnap bietet eine neue Netzwerkkarte an. (Symbolbild)
Qnap bietet eine neue Netzwerkkarte an. (Symbolbild) (Bild: Dean Mouhtaropoulos/Getty Images Europe)

Qnap hat eine günstige 25-GBit-Ethernet-Netzwerkarte (25GbE) auf den Markt gebracht. Die QXG-25G2SF-CX4 arbeitet aus Redundanzgründen mit zwei SFP28-Schächten. In der Regel lassen sich darüber kurze Direct Attached Cable (DAC) verwenden. Qnap selbst bietet ein 3-Meter-Kabel für derzeit 118 US-Dollar (ohne Steuern) an. Alternativ können SFP28-Transceiver eingesetzt werden, um das eigene Wahlübertragungsmedium einzusetzen.

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Der 25GbE-Standard ist noch recht jung und wurde erst Anfang 2017 freigegeben. Es ist einer von mehreren Schritten zwischen 10GbE und 100GbE. Im Unterschied zu 40GbE ist 25GbE einfacher aufgebaut, da Letzteres nur eine Serdes-Lane braucht. 40GbE hingegen stammt von 10GbE ab und braucht deswegen vier Lanes. Das macht die Karten teuer.

  • Qnaps neue 25GbE-Karte (Bild: Qnap)
Qnaps neue 25GbE-Karte (Bild: Qnap)

Eingesteckt wird die Karte in einen PCI-Express-Schacht (Gen3, x8). Qnap liefert drei Slotblenden mit, eine für Qnap-Systeme und zwei für Standardgehäuse. Die Rechenarbeit auf der Karte übernimmt ein ConnectX-4 Lx von Mellanox. Qnap macht aber explizit darauf aufmerksam, dass die Karte eine hohe Grundrechenleistung des Hauptprozessors braucht. Zudem sollten die SSDs sehr schnell sein.

Die SSD-Verbreitung macht den Markt für Qnap attraktiv

Qnap hat die neue Netzwerkkarte laut eigenen Angaben auch deswegen auf den Markt gebracht, weil SSDs selbst in NAS-Systemen trotz des hohen Preises pro GByte immer beliebter werden. Über alte GBit-Ethernet-Schnittstellen lassen sich die Daten dann kaum noch zeitnah übertragen.

Qnaps 25GbE-Karte muss nicht zwingend in NAS-Systeme eingebaut werden. Sie kann alternativ auch in regulären Rechnern verbaut werden. Treiber für Windows und Linux gibt es laut Qnap. Zu beachten ist auch, dass die Netzwerkkarte so viel Abwärme erzeugt, dass ein Lüfter installiert ist.

Die Karte wird bereits ausgeliefert. Der Preis liegt bei etwa 300 Euro.



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Vinnie 27. Feb 2019

Firmen sind sehr oft schon froh mit Gewinnmargen von 1% und schon sehr froh mit...

UserName-001 27. Feb 2019

sicher erst wenn Synology den Treiber in das OS Image integriert. Bei XPenology kannst du...


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