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QLED-Fernseher: Samsung bewirbt 8K-TVs auf Kosten von 4K ohne HDMI 2.1

Das Jahr 2020 ist für Samsung wohl der Zeitpunkt, 8K für mehr Nutzer zu bringen. Das ist mit Preisen ab 3.500 US-Dollar auch bereits erreichbar. Allerdings geht das auf Kosten des 4K-Sortiments, das nicht einmal HDMI 2.1 bekommen wird.

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Der Q950TS wurde bereits auf der CES 2020 in Las Vegas gezeigt.
Der Q950TS wurde bereits auf der CES 2020 in Las Vegas gezeigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Im Jahr 2020 wird der Hersteller Samsung seinen Fokus wohl auf 8K-Fernseher legen. Die Q950TS-Serie (Hands-on) mit möglichst dünnen Displayrändern soll die hochpreisige Sparte des Anbieters definieren, während die Varianten Q900TS und Q800T 8K in den Mittelklasse-Bereich bringen sollen. Dabei handelt es sich um 8K-TVs mit typischem QLED-Panel - Samsungs Variante eines LC-Panels, das in Konkurrenz zu OLED stehen soll. Unter anderem will Samsung das durch viele Local-Dimming-Zonen erreichen. Diese beginnen laut dem Branchenmagazin Forbes bei 336 Stück. Bei größeren Modellen sollen auch 520 Zonen möglich sein.

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Die Bildschirmdiagonalen des Q950TS fangen bei 65 Zoll an und reichen über 75 Zoll bis hin zu 85 Zoll. Das Produkt soll in der großen Version etwa 13.000 US-Dollar kosten. Auch große 98-Zoll-Varianten sind geplant. Das IT-Magazin Ars Technica hat das kommende Sortiment genauer betrachtet. Eine Feststellung: Die Verbesserung bei 8K-Fernsehern geht wohl auf Kosten der derzeit gebräuchlichen 4K-Geräte. Diese werden auch im Vergleich zu den Vorgängergenerationen eher weniger leistungsfähig. Beispielsweise haben die neuen Modelle Q95T, Q90T, Q80T, Q70T und Q60T weniger Local-Dimming-Zonen als zuvor: 120 an der Zahl bei der 65-Zoll-Variante des Q90T. Nur noch 48 sind es beim Q80T.

Unkomprimiertes 4K nicht bei Samsung

Neben Funktionen wie HDR10 und HDR10+ werden die neuen hochauflösenden 8K-Fernseher laut Hersteller mit HDMI 2.1 ausgestattet. Das wird bei den neuen 4K-Geräten wohl nicht der Fall sein, denn hier will Samsung wohl zugunsten des Preises auf den neuen HDMI-Standard verzichten. Das bedeutet: Auch in Zukunft bleibt eine 4K-Auflösung ohne Chroma Subsamplimg und mit 10-Bit-HDR zumindest bei Samsungs 4K-Modellen unmöglich. Es scheint, als wolle der Hersteller Käufer stattdessen zu 8K bewegen. Dafür starten die 4K-Modelle bei unter 1.000 US-Dollar für 65 Zoll Bildschirmdiagonale und eignen sich auch als Einsteigergeräte.

Auch die Q900TS und Q800T sollen übrigens mit HDMI 2.1 kommen, was 8K bei 60 Hz mit einem einzelnen Kabel überhaupt erst möglich macht. Statt der sehr schmalen Ränder setzt der Q900TS auf ein traditionelles Chassis. Der Q800T ist ähnlich aufgebaut, hat aber nur 224 statt 336 Local-Dimming-Zonen. Der Q800T kostet 3.500 US-Dollar in der 65-Zoll-Version und 7.000 US-Dollar in der 85-Zoll-Variante.

Bei Einstiegspreisen von 3.500 US-Dollar ist auch 8K mittlerweile nicht für alle Menschen ein Luxus. Allerdings bleiben Inhalte für 8K abseits einiger technischer Präsentationen noch immer sehr selten. Nicht einmal 4K-Inhalte sind überall weit verbreitet. Bei einer Bilddiagonale von 65 Zoll dürfte der Vorteil von 8K gegenüber 4K zudem marginal sein.

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tribal-sunrise 20. Feb 2020 / Themenstart

Idealerweise hat man so viele Zonen wie Bildpunkte - nennt sich OLED ;-)

Lorphos 19. Feb 2020 / Themenstart

Zum Vergleich: Der sparsamste 65 Zoll 4K TV von Philips verbraucht 68 Watt. Der...

demon driver 19. Feb 2020 / Themenstart

Dass man den Auflösungsunterschied von 1080p zu 720p noch (ein bisschen) sehen kann...

on(Golem.de) 19. Feb 2020 / Themenstart

Hallo, das ist genau das, was ich mit komprimiert meine, also Chroma Subsampling. Danke...

Dwalinn 19. Feb 2020 / Themenstart

Test mal mit einem 4k Apple TV. Der unterschied ist durchaus bemerkbar (auch wenn keine...

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