QLED-Fernseher angeschaut: Schicke Bildqualität, viel zu viel Marketing

Samsungs neue Q-Serie mit QLED-Panel bietet eine gute Bildqualität. Wir konnten uns erstmals die Schwarzwerte anschauen. Perfekt ist das Panel nicht und von echten Quantum-Dot-Displays noch weit entfernt.

Artikel von veröffentlicht am
Mit QLED-Displays will Samsung vor allem gegen die OLED-Panels bestehen.
Mit QLED-Displays will Samsung vor allem gegen die OLED-Panels bestehen. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Samsungs QLED-Serie ist vielversprechend. Die neuen Fernseher sollen bessere Farben bieten und das auch bei den sehr hohen Helligkeiten, die in der 2017er-Generation möglich sind. Damit wäre HDR auch am Tag kein Problem mehr. Auf Samsungs Roadshow in Köln demonstrierte der Hersteller einen Großteil seiner neuen Geräte.

Inhalt:
  1. QLED-Fernseher angeschaut: Schicke Bildqualität, viel zu viel Marketing
  2. QLED-Fernseher bieten ein gutes Schwarz

Samsung hat dabei nicht nur die Panels verbessert. Die Anschlussbox wurde überarbeitet und kann bis zu 15 Meter weit weg sein. Das Betriebssystem Tizen gibt es in einer aktualisierten Version samt einer überarbeiteten Oberfläche, die auf den ersten Blick gut bedienbar aussieht. Und auch die Fernbedienung wurde noch einmal überarbeitet. Doch das Wichtigste ist die Bildqualität, die wir schon einmal beurteilen konnten.

Keine direkte Anleuchtung

Samsung arbeitet bei der Q-Serie mit Edge-Lighting. Sprich, die Lichtquelle wird per Lichtleiter hinter das Panel gebracht. Im Falle der Q7- und Q8-Serie wird das Panel von unten beleuchtet, wie uns ein Samsung-Sprecher auf der Roadshow in Köln sagte. Bei der erst später verfügbaren Q9-Serie ist die Beleuchtung links und rechts angeordnet. Deswegen schafft diese Serie auch 2.000 statt 1.500 Candela pro Quadratmeter.

  • Der momentane Aufbau der QLED-Fernseher ähnelt denen der alten Modelle. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Eigentlich sollte der Aufbau von OLED ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... der QLED-Technik ähnlich sein. Doch in die Richtung muss noch geforscht werden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Der momentane Aufbau der QLED-Fernseher ähnelt denen der alten Modelle. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Das Edge-Lighting ist bei den Vorseriengeräten sichtbar. Vor allem bei weißen Flächen fällt eine leicht wolkige Darstellung mit Abschattungen an den Rändern auf. Direct Lighting werde es bei der Q-Serie nicht geben, sagte Samsung. Im normalen Betrieb sieht man davon nichts. Die Bildqualität ist hervorragend, insbesondere die Farben leuchten und das auch unabhängig von der Leuchtdichte, die erfahrungsgemäß die Farben beeinflussen kann.

Stellenmarkt
  1. Security Monitoring Expert (m/w/d)
    Deichmann SE, Essen
  2. IT Servicetechniker Schul-IT (w/m/d)
    Bechtle GmbH & Co. KG, Neuwied (Home-Office möglich)
Detailsuche

Einen Vergleich mit OLED-Technik konnten wir nicht machen. Zwar hatte Samsung in einem dunklen Raum einen Vergleichsaufbau eingerichtet, doch der war offensichtlich an den Handel gerichtet. Solchen Demos sollte man unserer Erfahrung nach nicht vertrauen. Wir hatten den Eindruck, dass die OLED-Panels absichtlich schlechter konfiguriert worden waren. Das hatte Samsung auch mit seiner 2016er-TV-Generation gemacht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
QLED-Fernseher bieten ein gutes Schwarz 
  1. 1
  2. 2
  3.  


klaus bellmann 15. Apr 2018

Der Titel klingt bereits ein bisschen nach Kino. Tatsächlich will dieses 3D-Video unter...

Achranon 08. Mär 2017

Sehr schön mal jemand aus dem Handel hier zu haben :) Ich wäre euch sehr denkbar wenn...

Achranon 08. Mär 2017

Hängt vom Anwendungszweck ab. Wer nur normales TV Programm sieht und meint er sieht eh...

Tobias123 06. Mär 2017

Ich hätte es gerne wieder. Problem ist nicht, dass es sich nicht verkauft, sondern dass...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Amazon Shopper Panel
Amazon zahlt für Überwachung des Smartphone-Datenverkehrs

Wer seinen gesamten Smartphone-Datenverkehr über Amazons Server leitet, wird mit einem monatlichen Gutschein dafür bezahlt.

Amazon Shopper Panel: Amazon zahlt für Überwachung des Smartphone-Datenverkehrs
Artikel
  1. Vodafone und Telekom: LTE-Ausbau in Berliner Bahntunneln dauert weitere Jahre
    Vodafone und Telekom
    LTE-Ausbau in Berliner Bahntunneln dauert weitere Jahre

    Laut Senatsverwaltung kam der Ausbau der Base-Transceiver-Station-Hotels nicht wie geplant voran. Nicht nur die Kunden von Vodafone und Telekom haben das Nachsehen.

  2. Northrop Grumman: B21 Raider als erster digitaler Bomber vorgestellt
    Northrop Grumman
    B21 Raider als erster digitaler Bomber vorgestellt

    Northrop Grumman hat mit dem B-21 Raider eine neuen Tarnkappenbomber vorgestellt. Dabei kamen agile Softwareentwicklung und digitales Engineering zum Einsatz.

  3. Soziale Netzwerke: Liken bei Hasspostings kann strafbar sein
    Soziale Netzwerke
    Liken bei Hasspostings kann strafbar sein

    Facebook-Nutzer, die nicht davor zurückschrecken, diskriminierende oder beleidigende oder Postings zu liken, sollten sich das gut überlegen. Denn das Drücken des Gefällt-mir-Buttons kann hier erhebliche rechtliche Folgen haben.
    Von Harald Büring

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Bundle vorbestellbar • SanDisk Extreme PRO 1TB 141,86€ • Amazon-Geräte bis -53% • Mindstar: Alphacool Eiswolf 2 AiO 360 199€, AMD-Ryzen-CPUs zu Bestpreisen • Alternate: WD_BLACK P10 2TB 76,89€ • Advent-Tagesdeals bei MediaMarkt/Saturn • Thrustmaster Ferrari GTE Wheel 87,60€ [Werbung]
    •  /