Abo
  • Services:

QLC-Flash-Speicher: Samsung plant günstigere Sata-SSD mit 4 TByte

In Kürze wird Samsung eine Sata-SSD mit 4 TByte Kapazität für Endkunden veröffentlichen. Dank QLC-Flash-Speicher dürfte diese weniger kosten als die 860 Evo für rund 900 Euro.

Artikel veröffentlicht am ,
Sata-SSD mit QLC-V-NAND
Sata-SSD mit QLC-V-NAND (Bild: Samsung)

Samsung ist zwar nicht vor Ort auf dem Flash Memory Summit 2018, nutzt aber dennoch die zeitliche Nähe für eine Ankündigung: Die Südkoreaner haben die Serienfertigung einer 2,5-Zoll-Sata-SSD mit 4 TByte und QLC-Speicher gestartet. Bisher gibt es ein ähnliches Modell, die 860 Evo mit ebenfalls 4 TByte Kapazität, der verwendete 3D-NAND-Flash ist aber ein anderer.

Stellenmarkt
  1. SMR Automotive Mirrors Stuttgart GmbH, Stuttgart
  2. Helmut-Schmidt-Universität Universität der Bundeswehr Hamburg, Hamburg

Neu bei der noch namenlosen SSD ist der Speicher mit 4-Bit-Zellen (Quad Level Cells, QLC) und 16 Ladungszuständen. Samsung verwendet allerdings nicht den V-NAND v5 mit 96 Zellschichten und 1 TBit pro Die, sondern den weiterhin aktuellen V-NAND v4 als QLC-Variante mit 64 Layern, den es bisher maximal mit 512 GBit samt 3-Bit-Zellen (Triple Level Cell, TLC) und acht Ladungszuständen gab.

Für das kommende 2,5-Zoll-Laufwerk stapelt Samsung wie üblich 16 Dies in einem Chipgehäuse, für 4 TByte reichen daher gerade einmal zwei Packages auf der Platine. Somit wäre auch ein PCIe-NVMe-SSDs in typischer M.2-Single-Sided-Bauweise als Nachfolger der 970 Evo denkbar. Der Flash-Speicher der neuen SSD wird wie üblich im Pseudo-SLC-Modus angesprochen, also ein Bit pro Zelle geschrieben. Das erhöht die Schreibrate, solange der SLC-Puffer nicht voll ist. Samsung nennt 520 MByte die Sekunde, die Lesegeschwindigkeit liegt bei 540 MByte pro Sekunde - sehr viel mehr überträgt Sata sequenziell nicht.

Im Laufe der kommenden Monate plant Samsung, basierend auf dem QLC-Flash-Speicher mehrere 2,5-Zoll-Sata-SSDs zu veröffentlichen. Neben dem 4-TByte-Modell sind Varianten mit 2 TByte und 1 TByte angedacht. Die Garantie beträgt drei Jahre. Noch 2018 soll überdies die Serienfertigung des V-NAND v5 mit QLC und 1 TBit pro Die anlaufen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 54,98€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 14,99€
  3. (-80%) 1,99€
  4. (-63%) 22,49€

Megusta 09. Aug 2018 / Themenstart

was für ein Blödsinn?! Früher waren PCs deutlich schwächer als heutige Handys. Die...

My1 07. Aug 2018 / Themenstart

es ist ja schön dass die Bis zu geschwindigkeit vom SLC schön flott ist aber interessant...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Blackberry Key2 - Test

Das Blackberry Key2 überzeugte uns nicht im Test - trotz guter Tastatur.

Blackberry Key2 - Test Video aufrufen
Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Viel hilft nicht immer viel
Threadripper 2990WX und 2950X im Test
Viel hilft nicht immer viel

Für Workstations: AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen schlägt Intels ähnlich teure 18-Core-CPU klar und der günstigere Threadripper 2950X hält noch mit. Für das Ryzen-Topmodell muss aber die Software angepasst sein und sie darf nicht zu viel Datentransferrate benötigen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. 32-Kern-CPU Threadripper 2990WX läuft mit Radeons besser
  2. Threadripper 2990WX AMDs 32-Kerner kostet weniger als Intels 18-Kerner
  3. Zhongshan Subor Z+ AMD baut SoC mit PS4-Pro-Leistung für chinesische Konsole

Matebook X Pro im Test: Huaweis zweites Notebook ist klasse
Matebook X Pro im Test
Huaweis zweites Notebook ist klasse

Mit dem Matebook X Pro veröffentlicht Huawei sein zweites Ultrabook. Das schlanke Gerät überzeugt durch ein gutes Display, flotte Hardware samt dedizierter Grafikeinheit, clevere Kühlung und sinnvolle Anschlüsse. Nur die eigenwillig positionierte Webcam halten wir für fragwürdig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Android Huawei stellt zwei neue Tablets mit 10-Zoll-Displays vor
  2. Smartphones Huawei will Ende 2019 Nummer 1 werden
  3. Handelskrieg Huawei-Chef kritisiert Rückständigkeit in den USA

Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. TU Graz Der Roboter als E-Tankwart
  2. WLTP VW kann Elektro- und Hybridautos 2018 nicht mehr verkaufen
  3. Elektroautos Daimler-Betriebsrat will Akkuzellen aus Europa

    •  /