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Guowang: Eine weitere Megakonstellation im Aufbau

Am 8. April(öffnet im neuen Fenster), um 21:38 Uhr MESZ folgte der Start der Langer-Marsch-6A-Rakete vom Startkomplex 9A am Kosmodrom Taiyuan, etwa 500 km westlich von Peking. Bei diesem Start in die polare Umlaufbahn(öffnet im neuen Fenster) wurden 168 Satelliten der Guowang-Konstellation im Weltraum ausgesetzt. Sie sollen in einem operativen Orbit von 1.100 km agieren.

In diesem Jahr sollen insgesamt 310 Guowang-Satelliten in die Erdumlaufbahn befördert werden(öffnet im neuen Fenster), 2027 sollen 900 weitere Satelliten folgen. Ab 2028 sollen jährlich 3.600 Raumfahrzeuge dieser Megakonstellation starten, damit sie in den 2030er-Jahren mit bis zu 13.000 Satelliten operieren kann.

Die Konstellation wird von der staatlichen Neugründung China Satellite Network Group(öffnet im neuen Fenster) betrieben, der Dienst soll weltweit angeboten werden. Der Fokus liegt derzeit aber auf China. Die etwa 695 kg schweren Satelliten wurden – wie bei den Qianfan-Satelliten – von der IAMCAS gebaut. Anders als bei Guawang wird der weltraumbasierte Internetverbindungsdienst Qianfan auch in Ländern wie Brasilien, Malaysia, Kasachstan und über Fluggesellschaften bald zugänglich sein.


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