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Qianfan: Chinesische Konstellation auf 200 Internetsatelliten angestiegen

Erstmals ist das chinesische Internetsatelliten-Netzwerk Qianfan auf 200 Raumfahrzeuge angestiegen.
/ Patrick Klapetz
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KI-generiertes Symbolbild für das Internet aus dem Weltraum (Bild: Pixabay)
KI-generiertes Symbolbild für das Internet aus dem Weltraum Bild: Pixabay

Mit dem Start am 5. Juni 2026(öffnet im neuen Fenster) ist die chinesische Megakonstellation Qianfan, auch Tausend Segel genannt, auf 200 Internetsatelliten angestiegen. Erst wenige Tage zuvor brachte die neue staatliche Trägerrakete Lange Marsch 12B zwei dieser Satelliten auf ihrem Erstflug in die Erdumlaufbahn.

Am 4. Juni folgten 18 weitere Qianfan-Satelliten mit dem Start einer Langen Marsch 6A, am 5. Juni(öffnet im neuen Fenster) flog eine Langer Marsch 8 weitere 18 Internetsatelliten des Netzwerkes ins All. In diesem Jahr möchte der Betreiber, Shanghai Spacesail Technologies Co. Ltd, das Netzwerk auf über 300 Satelliten ausbauen.

Die nahe Zukunft von Qianfan

Nächstes Jahr sollen 324 dieser künstlichen Objekte im Orbit platziert werden. In den Jahren 2028 und 2029 sollen jeweils weitere 4.000 Qianfan-Raumfahrzeuge folgen, 2030 dann 5.000 Stück, um die Megakonstellation auf vorerst 15.000 Internetsatelliten auszubauen.

Ende des Jahres wird das Unternehmen seinen kommerziellen Dienst in China, aber auch in Brasilien starten, wo Spacesail den Konkurrenten SpaceX mit seiner Starlink-Konstellation ausstechen konnte.


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