Q# und QDK: Microsoft veröffentlicht Entwicklungskit für Quantenrechner

Mit dem Quantum Development Kit und der Programmiersprache Q# bereitet sich Microsoft auf die Zukunft vor. Wer will, kann schon einmal mit einer Vorschau der Entwicklungsumgebung für Quantencomputer erste Erfahrungen sammeln.

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Microsoft bietet eine Entwicklungsumgebung für bis zu 40 Qubits.
Microsoft bietet eine Entwicklungsumgebung für bis zu 40 Qubits. (Bild: Microsoft)

Microsoft hat die erste Version des Quantum Development Kit (QDK) veröffentlicht (Release Notes). Es handelt sich dabei um eine Vorschau und noch nicht um die finale Version. Dazu gehört auch die neue Programmiersprache Q#, die in Visual Studio integriert wurde. Microsofts QDK und Q# reihen sich damit in eine bereits längere Liste an verwendbaren Programmiersprachen für Quantenrechner ein. Das QDK - wie auch die Projekte der Konkurrenz - sind als Vorbereitung für die Zukunft mit den kommenden Quantenrechnern zu sehen.

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Bisher ist die Technik noch nicht soweit. Quantenrechner sind derzeit eher auf dem Niveau von Röhrencomputern. Denkbar sind derzeit nur wenige Dutzend Qubits. Damit überhaupt entwickelt werden kann, arbeitet Microsoft mit einem Simulator.

Notebooks schaffen 30 Qubits

Der Simulator greift dabei auf die Azure-Infrastruktur von Microsoft zu. Immerhin 40 Qubits lassen sich für größere Projekte verwenden. Auf einem typischen Notebook ermöglicht Microsoft die Verwendung von ungefähr 30 Qubits.

Microsoft verspricht, dass sich der Code später ohne Probleme auf echte Quanten-Hardware transferieren lässt, an der das Unternehmen derzeit arbeitet. Wann es soweit ist, gibt Microsoft noch nicht bekannt. Auch die finale Version des QDK ist noch nicht absehbar. Microsoft hat das QDK erstmals auf Ignite 2017 vorgestellt.

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Microsoft selbst forscht mit einem Fokus auf Sicherheit und Kryptografie im Bereich der Quantenrechner. Das Unternehmen glaubt derzeit vor allem an eine Zukunft im Bereich der Topological Qubits, die jedoch bei sehr niedrigen Temperaturen arbeiten müssen. Dafür ist allerdings eine robuste Fehlerkorrektur bereits vorhanden, so Microsoft. Der Weg soll vor allem eine Skalierbarkeit vereinfachen.

Weitere Informationen zu Quantenrechnern finden sich in unserem Hintergrundartikel Was sind diese Qubits, der während unserer Quantenkonferenz veröffentlicht wurde.

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