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Pyür: Tele Columbus verliert weiter Kunden und macht Verlust

Es sieht weiter nicht gut aus beim drittgrößten Kabelnetzbetreiber Tele Columbus (Pyür). Doch die Kundenbasis konnte nun zusammengeführt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Settopbox von Tele Columbus
Settopbox von Tele Columbus (Bild: Tele Columbus)

Tele Columbus (Pyür) hat laut seinem aktuellen Geschäftsbericht erneut Kunden verloren und einen Verlust erwirtschaftet. Das gab der drittgrößte Kabelnetzbetreiber bekannt. Der Netzbetreiber verlor 4.000 Internet- und 8.000 Telefonverträge im Vergleich zum Ende des vorherigen Quartals.

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Der Umsatz im ersten Halbjahr 2018 zeigte mit 240 Millionen Euro einen Rückgang von 2,2 Prozent im Jahresvergleich. Im ersten Halbjahr 2018 stieg der Verlust auf 31,3 Millionen Euro im Vergleich zu einem Verlust von 9,3 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Tele Columbus erhöhte die Investitionen im ersten Halbjahr 2018 um 65,5 Prozent auf 77,1 Millionen Euro. Die Integration der drei Gesellschaften Tele Columbus, Primacom und Pepcom sind laut dem Unternehmen Ende Juni 2018 erfolgreich abgeschlossen worden. Die Kundendaten seien nun auf einer CRM-Plattform zusammengeführt. "Aufgrund der Finalisierung des Integrationsprojekts sowie der im Oktober 2018 startenden Marketingaktivitäten erwartet der Vorstand eine höhere Kostenbasis und ein später einsetzendes Umsatzwachstum", erklärte Tele Columbus. Man erwarte nur eine "stabile Basis angeschlossener Haushalte", also kein Wachstum der Kundenbasis.

Analogabschaltung in München

Tele Columbus hatte bereits im ersten Quartal 2018 Kunden verloren. Laut Angaben vom Mai 2018 ging die Zahl der Kabel-TV-Kunden um 3,7 Prozent auf 2,309 Millionen zurück. Die Zahl der Internetnutzer stieg jedoch um 7,5 Prozent auf 575.000.

Ab Anfang September schalten der Kabelnetzbetreiber und das Tochterunternehmen Kabel & Medien Service (KMS) in der Region München die analoge Signalverbreitung ab. Die Umschaltung in Stadt und Region München findet in zwei Wellen statt, zunächst Anfang September und dann Mitte Oktober. Wichtige Umstellungstage sind am 4. September in Markt Schwaben (Landkreis Ebersberg) sowie am 5. und 6. September im Landkreis Fürstenfeldbruck. Die Landeshauptstadt und die Landkreise München und Dachau werden am 15. und 16. Oktober umgestellt, das Netz in Dorfen (Landkreis Erding) am 23. Oktober.

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ranzassel 01. Sep 2018

Ja, die sind merkwürdig drauf. Man muss das Wort "Vertragslaufzeit" nur erwähnen (etwa...

_BJ_ 01. Sep 2018

Ich war auch mal bei denen. Habe gekündigt und musste 3 Monate auf eine Bestätigung...

LinuxMcBook 01. Sep 2018

Naja wenn er jetzt schon mit Planungen und Ausschreibungen angefangen hat? Sonst eher...


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