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Python: Pypy unterstützt Python 3

Mit der neuen Version 2.3.1 unterstützt der Python-Interpreter Pypy offiziell nun auch Python 3. Basis ist Python 3.2.5, neuere Versionen der Programmiersprache sollen folgen.
/ Sebastian Grüner
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Pypy gibt es nun auch für Python 3. (Bild: Pypy.org)
Pypy gibt es nun auch für Python 3. Bild: Pypy.org

Die Generationen 2 und 3 der Programmiersprache Python sind nur sehr begrenzt kompatibel. Deshalb werden beide in der offiziellen Implementierung CPython noch über Jahre hinweg parallel gepflegt. Der in Python geschriebene Python-Interpreter Pypy unterstützt in seiner aktuellen Version 2.3.1 nun neben der zweiten offiziell auch die dritte Generation(öffnet im neuen Fenster) der Sprache.

Dieser Beitrag zu Pypy ist von der Community lang gefordert worden und die konkrete Implementierung wird seit Ende des Jahres 2011 über Spenden finanziert(öffnet im neuen Fenster). Einer der größten Sponsoren war dabei Google, das 35.000 US-Dollar(öffnet im neuen Fenster) bereitstellte. Der Spendenaufruf ist weiterhin online, um die Unterstützung von Python 3 weiter auszubauen und eventuell auch die Leistung des Interpreters optimieren zu können.

Die in Pypy enthaltene Standardbibliothek entspricht dem Standard in Version 3.2.5 vom Mai 2013. Vereinzelt sind neuere Funktionen aber ebenfalls enthalten, wie die Unterstützung für U'Unicode-Syntax(öffnet im neuen Fenster). Darüber hinaus verwendet Pypy3 einige wichtige Bestandteile aus Pypy2, wie etwa den inkrementellen Garbage Collector und Verbesserungen am JIT-Compiler. Zudem verbessert der im 3er-Zweig verwendete JIT-Compiler einige bisher aufgetretene Probleme. Das betrifft etwa die Iteration über Range-Objekte oder verschiedene Strategien zur Verwaltung von Objekten wie Set oder List.

Mit der Version erscheinen auch einige Fehlerbehebungen und kleinere Verbesserungen für Pypy2. Pypy steht für Windows, OS X, Linux und OpenBSD zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Unterstützt werden die X86-Architektur mit 32- und 64-Bit, letzteres bereitet unter Windows aber noch Probleme, und unter Linux zusätzlich ARMv6 sowie ARMv7.


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