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Pyra-Handheld: Open-Pandora-Nachfolger kommt vielleicht schon 2015

Die Entwicklung des Open-Pandora-Nachfolgers Pyra komme so gut voran, dass er bereits 2015 verfügbar sein könnte, gibt Entwickler Michael Mrozek bekannt. Er nennt weitere Details zur Hardware und schätzt den Preis auf etwa 500 Euro.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Demo-Gerät für das Pyra auf der Fosdem
Das Demo-Gerät für das Pyra auf der Fosdem (Bild: Michael Mrozek)

Der Teamleiter und Initiator des Pyra-Handhelds, Michael Mrozek alias Evildragon, hat auf der Konferenz Rencontres mondiales du logiciel libre (RMLL) in einem Vortrag bekanntgegeben, dass das Pyra bereits ab dem nächsten Jahr verkauft werden könnte. Erstmals ist der freie Open-Pandora-Nachfolger in diesem Februar auf der Fosdem vorgestellt worden.

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In Anbetracht der vielen Verzögerungen und Rückschläge mit der Open Pandora ist dieses Ziel überaus ambitioniert. Doch das Team komme wesentlich schneller mit der Entwicklung voran als bei dem Vorgängermodell. Das liege unter anderem daran, dass einige Fehler nicht wiederholt werden sollen.

So werden laut Bericht die Teile nur noch in Europa produziert, das Gehäuse etwa in Griechenland, und als Betriebssystem soll keine eigene Distribution eingesetzt werden, sondern der Debian-ARM-Port mit möglichst wenig Anpassungen, die über ein Repository bereitgestellt werden sollen. Darüber hinaus wird das Mainboard in drei Bestandteile aufgeteilt.

Prototyp nicht mehr weit entfernt

Die Unterteilung der Hardware auf verschiedene Platinen erlaubt es dem Team, sich kostengünstig voll auf die Entwicklung des eigentlichen Boards für die Eingaben und des Gehäuses zu konzentrieren und anschließend SoC samt CPU zu integrieren.

Das Design mit den getrennten Boards wird wahrscheinlich im finalen Produkt beibehalten. Dadurch lassen sich sowohl die CPU als auch das LC-Display, das ebenfalls über ein eigenes Board angeschlossen wird, vergleichsweise einfach austauschen, was Hardware-Upgrades ermöglicht.

Noch muss das PCB-Board abschließend gestaltet werden, ebenso wie die Tastatur (Keymat). Das Gehäuse ist ebenfalls so gut wie fertig. Da sich das Team aber noch nicht endgültig für einen Akku und ein Display entschieden hat, könnte sich die Gestaltung des Gehäuses noch in Details verändern.

Smartphone-Hardware

Als SoC soll ein OMAP 5432 von Texas Instruments (TI) benutzt werden. Der Dual-Core-Prozessor auf Basis des ARM Cortex A15 kann mit 1,7 GHz getaktet werden und soll auf bis zu 2 GByte Arbeitsspeicher zugreifen können. Für 3D-Grafikberechnungen steht die SGX544MP2-GPU von PowerVR bereit, den proprietären Treiber dazu stellt TI bereit.

Das eingebaute 5 Zoll große Display soll eine 720p-Auflösung haben, denn ein FullHD-Display würde zu viel Energie benötigen. Dank eines resistiven Touchscreens wird das Pyra ebenso wie das Vorgängermodell wieder bequem mit einem Stylus verwendet werden können. Über einen HDMI-Anschluss soll sich ein größerer Monitor an das Pyra anbinden lassen.

Geplant sind zwei Standard-USB-2.0-Anschlüsse, von denen einer ein Kombinationsport für USB 2.0 und eSATA ist sowie eine Micro-USB-3.0-Buchse und ein Micro-USB-2.0-Port zum Laden. Das Funk-Modul soll WLAN nach 802.11a/b/g/n und Bluetooth 4.0 ermöglichen, und die Tastatur wird eine Hintergrundbeleuchtung haben.

Noch keine Vorbestellungen

Mrozek schätzt, dass das Pyra etwa 500 Euro im Verkauf kosten könnte und damit ähnlich viel wie aktuelle Top-Smartphones, die nicht vom Hersteller oder Provider subventioniert werden. Noch lassen sich die Geräte zwar nicht vorbestellen. Das soll möglich werden, sobald mit der Massenfertigung begonnen werden kann.

Die Produktion soll schließlich beginnen, sobald 1000 Pyras vorbestellt worden sind. Das Open Pandora verkaufte sich bisher etwa 7000-mal. Eventuell wird die Produktion laut Mrozek auch über Kickstarter oder ähnliche Crowdfunding-Plattformen finanziert. Davon verspricht er sich einen höheren Bekanntheitsgrad. Die Pyras sollen zunächst ausschließlich über den Online-Shop von Mrozek vertrieben werden.



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June 14. Apr 2016

Vielleicht kommt sie aber auch erst 2016. Vielleicht aber auch erst 2017. Einfach nur ne...

gadthrawn 26. Jul 2014

OpenBSD FBI: Unternehmen hat zugegeben in OpenSource Backdoor eingebaut zu haben...

Serenity 24. Jul 2014

Die Nvidia Shield ist der größte Konkurrent, nicht nur zur Pandora, sondern auch zur...

EvilDragon 22. Jul 2014

Der gleiche Platinenentwickler entwickelt übrigens auch das Neo900 - vielleicht ist das...

Zwangsangemeldet 22. Jul 2014

Nicht nur die Tastatur - der gesamte Formfaktor des Gerätes! Stell Dir sowas mal vor mit...


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