Abo
  • Services:

PwnFest: Hacker bekommen 120.000 US-Dollar für Pixel-Hack

Googles Android-Flagschiff Pixel wurde auf dem PwnFest in Seoul geknackt. Google zahlte eine vergleichsweise hohe Prämie aus. Es ist der zweite erfolgreiche Angriff gegen das Gerät innerhalb weniger Wochen.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Pixel-Telefon wurde gehackt.
Das Pixel-Telefon wurde gehackt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das White-Hat Team des chinesischen IT-Unternehmens Qihoo360 hat auf dem PwnFest in Seoul am vergangenen Freitag einen Angriff auf Googles neues Pixel-Smartphone demonstriert, wie The Register berichtet. Der Exploit benötigte nach dem Start 60 Sekunden, um das Gerät zu kompromittieren, die Entwicklungszeit dafür war natürlich deutlich länger.

Stellenmarkt
  1. DATAGROUP Köln GmbH, Frankfurt
  2. SYNLAB Holding Deutschland GmbH, Augsburg

Mit dem Exploit öffneten die Hacker zunächst Googles Play Store und später den Chrome-Browser, der dann eine Webseite mit dem Text "Pwned by 360 Alpha Team" anzeigte. Details zu den verwendeten Sicherheitslücken wurden bislang nicht mitgeteilt. Google soll den ausgenutzten Bug aber bereits in Chrome gepatcht haben, also scheinen keine Kernkomponenten von Android betroffen zu sein.

Vor zwei Wochen bereits gehackt

Vor zwei Wochen wurde das Pixel-Gerät von einer anderen Gruppe, dem Keen-Team, ebenfalls erfolgreich gehackt. Die auf dem Pwn2Own-Event in Japan demonstrierte Sicherheitslücke wurde noch nicht geschlossen. Sie soll den Sicherheitsforschern eine komplette Übernahme wesentlicher Telefonfunktionen ermöglicht haben.

Google belohnte die Hacker von Qihoo360 mit einem Bug-Bounty von 120.000 US-Dollar. Zero-Day-Händler zahlen in der Regel deutlich niedrigere Summen für Android-Exploits, iPhone-Exploits hingegen können mit 500.000 bis 1.000.000 US-Dollar belohnt werden. Apples eigenes Bug Bounty Programm bietet bis zu 200.000 US-Dollar Belohnung - das gilt allerdings nur für eingeladene Hacker

Das Pixel ist Googles erstes selbst entwickeltes Smartphone, auch wenn mehr HTC darin steckt, als gedacht. Das Gerät nutzt einen recht alten Kernel und den Snapdragon 821, dessen Treiber nicht in dem Mainline-Kernel vorhanden sind. Fraglich ist daher, wie lange das Pixel von Google mit Updates versorgt werden kann.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (-72%) 16,99€
  2. (-58%) 12,49€
  3. 72,99€

RaZZE 14. Nov 2016

Was redest du da für einen Blech?

RaZZE 14. Nov 2016

Deswegen ist er ja auch Autor, und kein Kernel Entwickler ;)

RicoBrassers 14. Nov 2016

Ein Exploit, der den PlayStore öffnet und danach eine Website? Klingt für mich stark...


Folgen Sie uns
       


Always Connected PCs angesehen (Windows 10 on ARM)

Mit einer neuen Plattform will Microsoft noch einmal ARM-basierte Geräte als Notebook-Alternative auf den Markt bringen. Dieses Mal können auch zahlreiche alte Programme ausgeführt werden.

Always Connected PCs angesehen (Windows 10 on ARM) Video aufrufen
Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

God of War im Test: Der Super Nanny
God of War im Test
Der Super Nanny

Ein Kriegsgott als Erziehungsberechtigter: Das neue God of War macht nahezu alles anders als seine Vorgänger. Neben Action bietet das nur für die Playstation 4 erhältliche Spiel eine wunderbar erzählte Handlung um Kratos und seinen Sohn Atreus.
Von Peter Steinlechner

  1. God of War Papa Kratos kämpft ab April 2018

Facebook-Anhörung: Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle
Facebook-Anhörung
Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

In einer mehrstündigen Anhörung vor dem US-Senat hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg sein Unternehmen verteidigt. Doch des Öfteren hinterließ er den Eindruck, als wisse er selbst nicht genau, was er in den vergangenen Jahren da geschaffen hat.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Facebook Messenger Zuckerbergs Nachrichten heimlich auf Nutzerkonten gelöscht
  2. Böswillige Akteure Die meisten der zwei Milliarden Facebook-Profile ausgelesen
  3. DSGVO Zuckerberg will EU-Datenschutz nicht weltweit anwenden

    •  /