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PVM-X550: Sonys großer OLED-Monitor ist nur was für Filmprofis

Sony hat einst als einer der ersten Hersteller OLED-Monitore auf den Markt gebracht – und sich dann zurückgezogen. Im Profibereich ist das anders: Das Unternehmen bringt einen 55 Zoll großen 4K-Fernseher mit der Displaytechnik auf den Markt.
/ Andreas Sebayang
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Sonys PVM-X550 setzt auf OLED-Panel-Technik. (Bild: Sony)
Sonys PVM-X550 setzt auf OLED-Panel-Technik. Bild: Sony

Sony hat mit dem PVM-X550(öffnet im neuen Fenster) seinen ersten größeren Broadcast-Monitor mit OLED-Technik vorgestellt (Datenblatt(öffnet im neuen Fenster)). Das auch unter Profis als 4K-Monitor vermarktete Gerät beherrscht das Ultra-HD-Format (3.840 x 2.160 Pixel) und zusätzlich auch High Dynamic Range. Dabei kann der Monitor sowohl ein einziges Bild als auch vier Full-HD-Bilder gleichzeitig anzeigen und unterstützt 10-Bit-Panelansteuerung.

Dank der OLED-Technik verspricht Sony ein echtes Schwarz sowie korrekte Farbwiedergabe und unterstützt dafür zahlreiche Standards. Wie hell der Monitor werden kann, gibt Sony nicht an. Einzig 100 Candela pro Quadratmeter findet man als einen Wert im Datenblatt. Da der Monitor aber im Regelbetrieb bereits 290 Watt benötigt und maximal sogar 500 Watt braucht, sollten recht hohe Helligkeiten möglich sein. Hinten sind deswegen auch Lüfter zu sehen.

Der PVM-X550 ergänzt als Picture-Monitor den 30-Zoll-Master-Monitor BVM-X300. Die anderen OLED-Monitore von Sony beherrschen nur Full-HD. Wie bei solchen Monitoren üblich, soll auch der PVM-X550 werkseitig so ausgeliefert werden, dass sich mehrere einsetzen lassen, ohne dass es Unterschiede bei der Bildausgabe gibt. Softwareseitig lassen sich zudem Sicherheitszonen ins Bild einblenden. So erkennt der Anwender leichter, wenn sich ein wichtiges Objekt beispielsweise aus einem 4:3-Rahmen entfernt.

Für Bilder braucht der Monitor SDI-Zuspieler. Davon sind vier Stück möglich. HDMI gibt es als Option und auch nur für einen Zuspieler. Außerdem hat der PVM-X550 eine Ethernet-Buchse für die Fernbedienung mehrerer Monitore per BKM-16R-Einheit.

Ab Sommer 2016 soll das Gerät zu haben sein. Einen Preis nannte Sony noch nicht.


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