Putin unterschreibt Gesetz: Russland verbietet Kryptozahlungen

Kryptowährungen und NFTs dürfen in Russland nicht mehr zur Bezahlung verwendet werden. Wladimir Putin hat das Gesetz unterschrieben.

Artikel veröffentlicht am ,
Kryptowährungen auf der Flagge Russlands
Kryptowährungen auf der Flagge Russlands (Bild: Pixabay)

Aus für Bitcoin, Ethereum und Co. in Russland: Die Nutzung von Kryptowährungen und NFTs für die Bezahlung von Gütern und Dienstleistungen ist ab Ende Juli 2022 per Gesetz verboten. Der Besitz ist weiterhin erlaubt.

Stellenmarkt
  1. Scrum Master / Agile Coach (m/w/d)
    SEITENBAU GmbH, Konstanz (Home-Office möglich)
  2. Projektmanager für Prozessdigitalisierung (m/w/d)
    OBO Bettermann Holding GmbH & Co. KG, Menden
Detailsuche

Die Übertragung oder Annahme von "digitalen finanziellen Vermögenswerten als Gegenleistung für übertragene Waren, geleistete Arbeiten, erbrachte Dienstleistungen sowie jede andere Art und Weise, die es ermöglicht, die Zahlung für Waren (Arbeiten, Dienstleistungen) durch einen digitalen finanziellen Vermögenswert anzunehmen" sei verboten, heißt es in dem Gesetz.

Die Pläne für die Gesetzgebung waren schon vorher bekannt. Einen entsprechenden Gesetzentwurf bekam die Duma im Juni vom Leiter des Finanzmarktausschusses vorgelegt.

Im Januar 2022 hatte die russische Zentralbank dafür plädiert, Finanzinstitutionen zu verbieten, Geschäfte mit Kryptowährungen durchzuführen. Sie forderte, Transaktionen zu blockieren, die darauf abzielten, Kryptowährungen für Fiat-Währungen zu kaufen oder zu verkaufen. Auch Krypto-Börsen sollten verboten werden.

Golem Karrierewelt
  1. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    13./14.10.2022, Virtuell
  2. Advanced Python – Fortgeschrittene Programmierthemen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    23.-25.01.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Ursprünglich befürchteten westliche Länder, dass Russland Kryptowährungen einsetzen werde, um Sanktionen zu umgehen. Das berichtete damals die New York Times unter Berufung auf interne Quellen bei US-Behörden. Am 10. März bekräftigte die Europäische Union, dass auch Kredite und Anlagen in Kryptowährungen unter die Sanktionen gegen Russland und Belarus fielen.

China, Iran und Kosovo: vereint im Vorgehen gegen das Mining

Ende September 2021 verbot China Transaktionen in Verbindung mit Kryptowährungen. Nicht erlaubt sind auch ausländische Onlinedienste, die Chinesen den Zugriff auf Digitalwährungen ermöglichen.

Ein Problem sieht die Volksrepublik in dem hohen Energieverbrauch des Minings, also dem digitalen Berechnungsprozess. Staatliche Behörden nahmen zuletzt etwa komplette Bitcoin-Mining-Farmen vom Netz. Nach dem weitgehenden Verbot des Minings begannen die Beteiligten, ihre Technik abzustoßen, und das Bitcoin-Mining verlagerte sich aus China weg in andere Regionen.

KRYPTOWÄHRUNGEN - Das 1x1 der Investments in Bitcoin & Altcoins: Wie Sie die Blockchain richtig verstehen lernen, in Kryptowährungen intelligent investieren und maximale Gewinne erzielen

Der hohe Stromverbrauch des Minings steht Chinas Verpflichtung im Weg, den landesweiten CO2-Ausstoß bis 2030 um 65 Prozent zu reduzieren. Zum anderen arbeitet das Land an einer eigenen und staatlich kontrollierten Kryptowährung, dem E-Yuan.

Die iranische Regierung stoppte 2021 das Erzeugen von Kryptowährungen für mehrere Monate. Sie macht die Krypto-Mining-Farmen mit für Stromausfälle verantwortlich.

Weil der Kosovo in einer Stromkrise steckt, verbot die dortige Regierung ebenfalls, auf ihrem Staatsgebiet die digitalen Geldeinheiten zu errechnen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Galaxy-Z-Serie im Hands-on
Samsungs Fold 4 und Flip 4 mit Top-SoCs und tollen Displays

Samsungs neue Falt-Smartphones sehen ihren Vorgängern sehr ähnlich - technisch gibt es aber einige praktische Neuerungen.
Ein Hands-on von Tobias Költzsch

Galaxy-Z-Serie im Hands-on: Samsungs Fold 4 und Flip 4 mit Top-SoCs und tollen Displays
Artikel
  1. Manipulierte Ausweise: CCC macht Videoident kaputt
    Manipulierte Ausweise
    CCC macht Videoident kaputt

    Hinter dem Stopp von Videoident-Verfahren bei den Krankenkassen steckt ein Hack des Chaos Computer Clubs. Der Verein fordert weitere Konsequenzen.

  2. Peripheriegeräte: Mechanische Tastatur hat 12,6-Zoll-Touchscreen integriert
    Peripheriegeräte
    Mechanische Tastatur hat 12,6-Zoll-Touchscreen integriert

    Die Ficihp K2 kann über USB-C als Tastatur und zusätzlicher Bildschirm genutzt werden - mit mechanischen Schaltern und USB-Hub.

  3. Datenschutz bei Whatsapp etc.: Was bei Messengerdiensten zu beachten ist
    Datenschutz bei Whatsapp etc.
    Was bei Messengerdiensten zu beachten ist

    Datenschutz für Sysadmins In einer zehnteiligen Serie behandelt Golem.de die wichtigsten Themen, die Sysadmins beim Datenschutz beachten müssen. Teil 1: Whatsapp & Co.
    Eine Anleitung von Friedhelm Greis

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: Samsung SSD 2TB Heatsink (PS5) 219,99€ • ebay Re-Store bis -50% gg. Neupreis • Grafikkarten zu Tiefpreisen (Gigabyte RTX 3080 12GB 859€) • MSI-Sale: Gaming-Laptops/PCs bis -30% • Sharkoon PC-Gehäuse -53% • Philips Hue -46% • Der beste Gaming-PC für 2.000€ [Werbung]
    •  /