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Verfügbarkeit und Fazit

Purism vertreibt seine Geräte nach anfänglichen Experimenten mit Crowdfunding-Seiten nun über einen eigenen Onlineshop. Auf Grund der noch relativ kleinen Absatzzahlen werden die Librem-Laptops in Chargen verkauft, weshalb die Geräte zurzeit nicht direkt verfügbar sind. Die nächste Charge soll aber ab November verschickt werden können.

  • Als Coreboot-Payload wird SeaBIOS genutzt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Coreboot-Port für das Librem 13 ist abgeschlossen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Librem 13 ist ein klassisches Clamshell-Notebook. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der linken Seite: Netzstecker, USB-A-Port und 3,5-mm-Klinkenanschluss (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der rechten Seite: USB-A-Port, HDMI, USB-Typ-C-Anschluss und SD-Kartenleser (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Touchpad hat eine spürbare EIngabeverzögerung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Besonderheit: die Kippschalter zum Ein- und Ausschalten von Sensoren (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist sehr gut! (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Deckel ist kein Logo platziert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Beleuchtung der Tastatur lässt sich in drei Stufen einstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Unterseite ist das Logo positioniert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display leuchtet nicht sehr hell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle Komponenten sind gut erreichbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Notebook hat Platz für eine 2,5-Zoll-SSD. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Lüfter ist fast immer unhörbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der RAM läuft im Single Channel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein freier M.2-Platz ist vorhanden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Librem 13 hat wie andere Rechner auch ein verstecktes Boot-Menü. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • PureOS nutzt standardmäßig eine Festplattenverschlüsselung... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ...die wie gewünscht funktioniert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • PureOS basiert auf Debian und nutzt den Gnome-Desktop. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Display leuchtet nicht sehr hell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Im Purism-Shop ist das Librem 13 ab rund 1.400 US-Dollar verfügbar, hier müssen dann noch Versand und eventuell Einfuhrumsatzsteuer und Zollgebühren hinzugerechnet werden. Die von uns getestete Variante kostet knapp 1.700 US-Dollar. In Deutschland kann das Librem 13 online im Floss-Shop erworben werden, der uns das Testgerät zur Verfügung gestellt hat. Die von uns getestete Variante kostet dort rund 1.600 Euro.

Fazit

Das Librem 13 bietet eine solide Hardware, was dank des Aluminiumgehäuses auch wörtlich gemeint ist. Die Skylake-CPU ist zwar auch schon fast zwei Jahre alt, aber keinesfalls angestaubt und auch bei anderen aktuell verfügbaren Geräten teilweise noch üblich. Die 8 oder wahlweise und gegen Aufpreis 16 GByte RAM entsprechen ebenso der zu erwartenden Ausstattung in dieser Preisklasse.

Schön ist in Zeiten von teilweise nur noch ein oder zwei USB-C-Ports an Laptops die vergleichsweise große Anschlussvielfalt. Die Hardwareschalter für WLAN und Bluetooth für ein Extra an Sicherheit finden sich so außerdem mittlerweile kaum noch an Laptops, was das Librem 13 in dieser Hinsicht fast einzigartig macht. Lediglich das teilweise sehr dunkle Display und der eher durchschnittliche Akku trüben hier den positiven Eindruck.

Im direkten Vergleich zu Dells XPS 13, das ebenfalls mit vorinstalliertem Linux zu haben ist und ähnlich klar auf Programmierer sowie Linux-Enthusiasten ausgelegt ist, schneidet das Librem 13 aus Hardwareperspektive jedoch nicht gut ab. Im Librem 13 lassen sich einige Teile zwar besser tauschen und reparieren, bei einer ähnlichen Ausstattung bietet Dell jedoch die neuere CPU, einen leistungsfähigeren Akku, besseres WLAN, das bessere Display und das alles in einem etwas kleineren und leichteren Gerät - bei einem um 270 Euro geringeren Preis. Das kleine Community-Projekt Purism kann hier mit der Branchengröße einfach nicht mithalten.

Aber das muss und will Purism mit seinen Librem-Laptops auch nicht. Denn das Team fokussiert sich neben der vertretbaren Hardwareauswahl eigentlich voll auf die Unterstützung freier Software von einen Betriebssystem ohne proprietäre Bestandteile bis hin zur Firmware aus Coreboot, dem Neutralisieren von Intels ME und noch deutlich weitergehenden Plänen. Selbst Google, das mit den Chromebooks Coreboot auf vielen Laptops verwendet, kann hier nicht mithalten.

Zu empfehlen ist das Librem 13 und der im Vergleich zu anderen Geräten damit verbundene Aufpreis bei schlechterer Hardware also tatsächlich nur jenen, die ganz klar Wert auf den möglichen Totalverzicht auf proprietäre Software legen - aus Prinzip oder um auch wirklich ganz sicherzugehen, dass der Code keine Hintertüren, Sicherheitslücken oder sonstige versteckte Einfallstore für Angreifer bietet. Vielleicht ist das Purism-Team damit ja so erfolgreich, dass auch Hersteller wie Google und Dell künftig eventuell ähnliche Angebote liefern. Für die Sicherheit der Nutzer wäre das auf jeden Fall wünschenswert.

 Sicheres, weil freies Betriebssystem
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ML82 03. Nov 2017

warum gibt das gerät nicht auf wunsch mit jedem von den abmessungen und der...

picaschaf 28. Okt 2017

Im System allgemein musst du natürlich unter jedem System ein eigenes Keymapping machen...

dale6667 25. Okt 2017

Also, ich habe ein Infinity Book Pro und ich kann keine 1:1 Ähnlichkeit feststellen. Ich...

cnMeier 24. Okt 2017

Wenn man verfolgt wird und potentiell gefoltert wird oder sterben wird, dann sind 3...

cnMeier 24. Okt 2017

Ich finde den Ansatz höchst ehrenwert und wenn ich das Geld rumliegen hätte, würde ich...


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Von Maja Hoock

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