Abo
  • IT-Karriere:

Sicheres, weil freies Betriebssystem

Um dem Anspruch gerecht zu werden, möglichst viel freie Software zu verwenden, wird das Librem 13 mit dem eigens erstellten Betriebssystem PureOS ausgeliefert. Das System basiert in weiten Teilen auf Debian Unstable alias Sid und nutzt ein leicht angepasstes eigenes Theme.

  • Als Coreboot-Payload wird SeaBIOS genutzt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Coreboot-Port für das Librem 13 ist abgeschlossen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Librem 13 ist ein klassisches Clamshell-Notebook. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der linken Seite: Netzstecker, USB-A-Port und 3,5-mm-Klinkenanschluss (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der rechten Seite: USB-A-Port, HDMI, USB-Typ-C-Anschluss und SD-Kartenleser (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Touchpad hat eine spürbare EIngabeverzögerung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Besonderheit: die Kippschalter zum Ein- und Ausschalten von Sensoren (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist sehr gut! (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Deckel ist kein Logo platziert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Beleuchtung der Tastatur lässt sich in drei Stufen einstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Unterseite ist das Logo positioniert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display leuchtet nicht sehr hell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle Komponenten sind gut erreichbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Notebook hat Platz für eine 2,5-Zoll-SSD. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Lüfter ist fast immer unhörbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der RAM läuft im Single Channel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein freier M.2-Platz ist vorhanden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Librem 13 hat wie andere Rechner auch ein verstecktes Boot-Menü. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • PureOS nutzt standardmäßig eine Festplattenverschlüsselung... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ...die wie gewünscht funktioniert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • PureOS basiert auf Debian und nutzt den Gnome-Desktop. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Librem 13 hat wie andere Rechner auch ein verstecktes Boot-Menü. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. SOLCOM GmbH, Reutlingen
  2. Finanzbehörde - Personalabteilung Freie und Hansestadt Hamburg, Hamburg

Für PureOS wird ausschließlich auf freie Software zurückgegriffen, das betrifft explizit auch Firmware-Bestandteile für Hardware, sofern dies möglich ist. Für die erste Version der Laptops musste das Team etwa einen eigenen Kernel-Treiber für das Touchpad schreiben. In der von uns getesteten zweiten Version hat das Team ein anderes Touchpad gewählt und konnte so einen bereits im Linux-Kernel vorhandenen Treiber nutzen.

Ein weiteres Teil, bei dem die Software die Hardwareauswahl bestimmt hat, ist das integrierte Modul für WLAN und Bluetooth: Qualcomm Atheros AR9462. Unterstützt wird damit WLAN nach 802.11n. Die WLAN-Firmware ist freie Software. Um das Bluetooth verwenden zu können, ist darüber hinaus aber ein proprietäres Firmware-Modul notwendig.

Um dieses Problem mit dem Bluetooth zu überwinden und langfristig vielleicht auch modernere Hardware zu unterstützen, etwa WLAN, das den Standard 802.11ac mit freier Firmware und Treibern unterstützt, hat das Team von Purism eine Vollzeitstelle zur Kernel-Entwicklung ausgeschrieben.

Eigener Browser und Tox-Chat

Zur grafischen Nutzung wird PureOS mit einem aktuellen Gnome-Desktop ausgeliefert, der das moderne Displayprotokoll Wayland nutzt. Die Verwendung von Wayland sollte im Gegensatz zu dem X11-Fenstersystem, das mittlerweile als sehr veraltet gilt, die Sicherheit der Nutzer zudem erhöhen. So isoliert Wayland etwa Anwendungen konsequent voneinander.

Neben den Standardanwendungen, die die Gnome-Community erstellt, nutzt PureOS aber unter anderem auch einen eigenen Browser, den Purebrowser. Dieser basiert auf dem Firefox-Browser von Mozilla, enthält zudem aber die vorinstallierten Erweiterungen Privacy Badger und HTTPS Everywhere. Als Suchmaschine ist Duck Duck Go voreingestellt. Der Tor-Browser ist ebenso verfügbar.

Als Besonderheit zu erwähnen ist die Integration des Instant Messengers Tox mit dem Client qTox. Tox soll die Verwendung besonders starker Kryptographie möglichst einfach machen und setzt zur Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf die Bibliothek Nacl. Diese entstand als von der EU gefördertes Projekt unter der Leitung der Mathematiker und Informatiker Daniel J. Bernstein, Tanja Lange und Peter Schwabe.

Sicherheit eine Stufe weiter mit Qubes

Für all jene, denen das an Sicherheit nicht ausreicht, können die Librem-Laptops seit rund zwei Jahren auch zusätzlich mit dem System Qubes bestellt werden, das klar auf Sicherheit fokussiert ist. Die erste Version des Librem 13 gilt als offiziell kompatibel zu Qubes, für die zweite Version dürfte diese Kompatibilität auch gelten. Die neu eingeführte Hardwarezertifizierung von Qubes erfüllt das Librem 13 zwar nicht - das gilt aber auch für alle anderen derzeit verfügbaren Laptops, da kein Hersteller die sehr strikten Bedingungen der Qubes-Entwickler erfüllen kann.

 Mit Coreboot, ohne Intel MEVerfügbarkeit und Fazit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Alien 40th Anniversary Steelbook, Ash vs Evil Dead Collector's edition, Predator 1 - 4 Box...
  2. ab 0,89€ (u. a. enthalten Distraint 2, Rusty Lake Paradise, Nex Machina, Shantae: Half-Genie Hero)
  3. (u. a. The Division 2 für 36,99€, Just Cause 4 für 17,99€, Kerbal Space Program für 7,99€)
  4. (u. a. Sandisk Plus 1-TB-SSD für 88,00€, WD Elements 4-TB-Festplatte extern für 79,00€)

ML82 03. Nov 2017

warum gibt das gerät nicht auf wunsch mit jedem von den abmessungen und der...

picaschaf 28. Okt 2017

Im System allgemein musst du natürlich unter jedem System ein eigenes Keymapping machen...

dale6667 25. Okt 2017

Also, ich habe ein Infinity Book Pro und ich kann keine 1:1 Ähnlichkeit feststellen. Ich...

cnMeier 24. Okt 2017

Wenn man verfolgt wird und potentiell gefoltert wird oder sterben wird, dann sind 3...

cnMeier 24. Okt 2017

Ich finde den Ansatz höchst ehrenwert und wenn ich das Geld rumliegen hätte, würde ich...


Folgen Sie uns
       


Red Magic 3 - Test

Das Red Magic 3 richtet sich an Gamer - dank der Topausstattung und eines Preises von nur 480 Euro ist das Smartphone aber generell lohnenswert.

Red Magic 3 - Test Video aufrufen
Google Maps in Berlin: Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird
Google Maps in Berlin
Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird

Kartendienste sind für Touristen wie auch Ortskundige längst eine willkommene Hilfe. Doch manchmal gibt es größere Fehler. In Berlin werden beispielsweise einige Kleinprofil-Linien falsch gerendert. Dabei werden betriebliche Besonderheiten dargestellt.
Von Andreas Sebayang

  1. Kartendienst Qwant startet Tracking-freie Alternative zu Google Maps
  2. Nahverkehr Google verbessert Öffi-Navigation in Maps
  3. Google Maps-Nutzer können öffentliche Veranstaltungen erstellen

Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

FPM-Sicherheitslücke: Daten exfiltrieren mit Facebooks HHVM
FPM-Sicherheitslücke
Daten exfiltrieren mit Facebooks HHVM

Server für den sogenannten FastCGI Process Manager (FPM) können, wenn sie übers Internet erreichbar sind, unbefugten Zugriff auf Dateien eines Systems geben. Das betrifft vor allem HHVM von Facebook, bei PHP sind die Risiken geringer.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. HHVM Facebooks PHP-Alternative erscheint ohne PHP

    •  /