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Dunkles Display - für den Coding-Keller reicht's

Definitiv einer der größten - aber nicht der einzige - Nachteile ist das sehr leuchtschwache Display des Librem 13. Es schafft maximal 206 Candela pro Quadratmeter und im Durchschnitt 191 cd/m2. Da hilft selbst die matte Oberfläche des Bildschirms nicht mehr: Das Notebook ist für den Außeneinsatz einfach nicht geeignet. Wir stellen auch einen leichten Blaustich in den Farben fest. Die Blickwinkelstabilität ist jedoch solide.

  • Als Coreboot-Payload wird SeaBIOS genutzt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Coreboot-Port für das Librem 13 ist abgeschlossen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Librem 13 ist ein klassisches Clamshell-Notebook. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der linken Seite: Netzstecker, USB-A-Port und 3,5-mm-Klinkenanschluss (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der rechten Seite: USB-A-Port, HDMI, USB-Typ-C-Anschluss und SD-Kartenleser (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Touchpad hat eine spürbare EIngabeverzögerung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Besonderheit: die Kippschalter zum Ein- und Ausschalten von Sensoren (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist sehr gut! (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Deckel ist kein Logo platziert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Beleuchtung der Tastatur lässt sich in drei Stufen einstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Unterseite ist das Logo positioniert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display leuchtet nicht sehr hell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle Komponenten sind gut erreichbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Notebook hat Platz für eine 2,5-Zoll-SSD. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Lüfter ist fast immer unhörbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der RAM läuft im Single Channel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein freier M.2-Platz ist vorhanden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Librem 13 hat wie andere Rechner auch ein verstecktes Boot-Menü. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • PureOS nutzt standardmäßig eine Festplattenverschlüsselung... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ...die wie gewünscht funktioniert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • PureOS basiert auf Debian und nutzt den Gnome-Desktop. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Beleuchtung der Tastatur lässt sich in drei Stufen einstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Das ein oder andere Mal haben wir uns auch über das Touchpad geärgert. Von der Hardwareperspektive aus geht es in Ordnung. Die Sensorfläche ist ausreichend groß und die Haptik gut. Links- und Rechtsklick sind allerdings etwas schwergängig. Das eigentliche Problem ist allerdings - das vermuten wir zumindest - der Treiber. Der Cursor bewegt sich nur mit einer spürbaren Verzögerung über den Bildschirm. Das führt bei uns zu Fehleingaben und Frust. Daher können wir das Touchpad nur im Notfall verwenden.

Anders sieht es da bei der exzellenten Tastatur aus. Die Tastenkappen an sich sind sehr gut verarbeitet. Keine Taste klappert oder hat auch nur wenig Spiel. Das Tippgefühl ist angenehm weich und ähnelt anderen Scissor-Tastaturen. Außerdem sind die Chiclet-Tasten sehr groß und damit gut erreichbar - solange das UK-Layout in diesem Fall nicht stört. Schön ist auch die in drei Stufen einstellbare Tastenbeleuchtung, die sowohl durch die Symbole als auch an den Seiten der Tasten durchscheint. Die weißen LEDs beleuchten die Tastatur gleichmäßig und nicht zu hell.

Alternative zur Windows-Taste und Privacy-Kippschalter

Auffällig ist die PureOS-Taste, mit der wir im Betriebssystem die Schnellzugriffsleiste auswählen können. Sie befindet sich dort, wo sich normalerweise die Windows-Taste bei anderen Notebooks befindet. Außerdem sind im Displayscharnier zwei Kippschalter angebracht, die Webcam und Mikrofon aus- und anschalten und den WLAN-Adapter samt Bluetooth aktivieren sowie deaktivieren können.

  • Als Coreboot-Payload wird SeaBIOS genutzt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Coreboot-Port für das Librem 13 ist abgeschlossen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Librem 13 ist ein klassisches Clamshell-Notebook. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der linken Seite: Netzstecker, USB-A-Port und 3,5-mm-Klinkenanschluss (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der rechten Seite: USB-A-Port, HDMI, USB-Typ-C-Anschluss und SD-Kartenleser (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Touchpad hat eine spürbare EIngabeverzögerung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Besonderheit: die Kippschalter zum Ein- und Ausschalten von Sensoren (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist sehr gut! (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Deckel ist kein Logo platziert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Beleuchtung der Tastatur lässt sich in drei Stufen einstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Unterseite ist das Logo positioniert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display leuchtet nicht sehr hell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle Komponenten sind gut erreichbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Notebook hat Platz für eine 2,5-Zoll-SSD. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Lüfter ist fast immer unhörbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der RAM läuft im Single Channel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein freier M.2-Platz ist vorhanden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Librem 13 hat wie andere Rechner auch ein verstecktes Boot-Menü. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • PureOS nutzt standardmäßig eine Festplattenverschlüsselung... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ...die wie gewünscht funktioniert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • PureOS basiert auf Debian und nutzt den Gnome-Desktop. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Auf der rechten Seite: USB-A-Port, HDMI, USB-Typ-C-Anschluss und SD-Kartenleser (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Dieses Konzept finden wir sehr interessant und auch gut umgesetzt. Im Betriebssystem lassen sich die Sensoren jederzeit und nach Belieben ein- und ausschalten. Wir haben in unserem Test keine Probleme damit bekommen. Einzig die Verarbeitungsqualität der Schalter kann nicht ganz mit dem ansonsten sehr guten Chassis mithalten, da sie aus Kunststoff bestehen. Das ist aber Jammern auf hohem Niveau.

Durchschnittlich guter Akku

Der Akku des Librem 13 kann als durchschnittlich ausdauernd bezeichnet werden. Zum Testen haben wir ein 4K-Video per Hardwarebeschleunigung in Dauerschleife abgespielt. Das Notebook hält mit dem 45-Wattstunden-Akku knapp 4 Stunden und 30 Minuten durch. Die Leistungsaufnahme beträgt dabei etwa 18 Watt. Hier erfordert das etwas ältere SoC ein wenig mehr Energie als etwa ein vergleichbares Modell der achten Generation, wie etwa der Core i5-8250U mit vier Kernen. Trotzdem können wir mit dieser Akkulaufzeit über einen Tag hinweg arbeiten, da leichte Büroarbeiten typischerweise weniger belastend sind.

  • Als Coreboot-Payload wird SeaBIOS genutzt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Coreboot-Port für das Librem 13 ist abgeschlossen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Librem 13 ist ein klassisches Clamshell-Notebook. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der linken Seite: Netzstecker, USB-A-Port und 3,5-mm-Klinkenanschluss (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der rechten Seite: USB-A-Port, HDMI, USB-Typ-C-Anschluss und SD-Kartenleser (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Touchpad hat eine spürbare EIngabeverzögerung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Besonderheit: die Kippschalter zum Ein- und Ausschalten von Sensoren (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist sehr gut! (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Deckel ist kein Logo platziert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Beleuchtung der Tastatur lässt sich in drei Stufen einstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Unterseite ist das Logo positioniert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display leuchtet nicht sehr hell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle Komponenten sind gut erreichbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Notebook hat Platz für eine 2,5-Zoll-SSD. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Lüfter ist fast immer unhörbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der RAM läuft im Single Channel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein freier M.2-Platz ist vorhanden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Librem 13 hat wie andere Rechner auch ein verstecktes Boot-Menü. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • PureOS nutzt standardmäßig eine Festplattenverschlüsselung... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ...die wie gewünscht funktioniert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • PureOS basiert auf Debian und nutzt den Gnome-Desktop. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Alle Komponenten sind gut erreichbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Als Stresstest haben wir das Notebook auch ein 4K-Video mit Softwarebeschleunigung abspielen lassen. Dadurch läuft der Prozessor unter Volllast. Das merken wir auch, wenn sich das Gehäuse spürbar aufwärmt und der Lüfter in Intervallen anfängt zu rauschen. Die Akkulaufzeit unter dieser Tortur sinkt auf wenig realistische 1,5 Stunden. Bei normaler Last ist das Notebook gar nicht zu hören, da der Lüfter fast nie aufdrehen muss. Es lässt sich also auch in stillen Umgebung wie der Universitätsbibliothek angenehm arbeiten.

Wichtiger als die Hardware, die bei derartigen Geräten dem derzeit üblichen Schnitt entspricht, ist aber die besondere Softwareausstattung des Librem 13, die das wohl wichtigste Verkaufsargument von Hersteller Purism ist.

 Purism Librem 13 im Test: Freiheit hat ihren PreisMit Coreboot, ohne Intel ME 
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ML82 03. Nov 2017

warum gibt das gerät nicht auf wunsch mit jedem von den abmessungen und der...

picaschaf 28. Okt 2017

Im System allgemein musst du natürlich unter jedem System ein eigenes Keymapping machen...

dale6667 25. Okt 2017

Also, ich habe ein Infinity Book Pro und ich kann keine 1:1 Ähnlichkeit feststellen. Ich...

cnMeier 24. Okt 2017

Wenn man verfolgt wird und potentiell gefoltert wird oder sterben wird, dann sind 3...

cnMeier 24. Okt 2017

Ich finde den Ansatz höchst ehrenwert und wenn ich das Geld rumliegen hätte, würde ich...


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