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Pure Discovr: Schrumpfender Alexa-Lautsprecher mit Akku wird teurer

Mit fast einem Jahr Verspätung hat Pure den Alexa-Lautsprecher Discovr doch noch auf den Markt gebracht - und gleich den Preis erhöht. Der smarte Lautsprecher hat als Besonderheit einen Akku eingebaut und die Mikrofone werden deaktiviert, indem der Lautsprecher kleiner wird.

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Discovr kostet mit eingebautem Akku 300 Euro.
Discovr kostet mit eingebautem Akku 300 Euro. (Bild: Pure)

Etliche Verzögerungen haben die Markteinführung des Pure Discovr begleitet und am Ende gibt es eine deutliche Preiserhöhung. Der Alexa-Lautsprecher Discovr von Pure steckt in einem Gehäuse, das optisch etwas an Sonos' Alexa-Lautsprecher One erinnert. Allerdings hat das Pure-Modell eine Besonderheit: Der Lautsprecher kann geschrumpft werden, dann ist er nicht mehr 14 cm, sondern nur noch 10,5 cm hoch. Dazu kann ein Teil des Lautsprechers heruntergedrückt werden.

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Im geschrumpften Zustand signalisiert der Lautsprecher deutlich, dass die eingebauten Mikrofone abgeschaltet wurden. Der Hersteller verspricht dem Käufer damit eine besonders gute Erkennung, ob Alexa aktiv ist. Der 11 cm breite Lautsprecher hat einen Lithium-Ionen-Akku eingebaut, so dass sich der Discovr bequem unabhängig von einer Steckdose betreiben lässt.

Mit einer Akkuladung verspricht der Hersteller eine Akkulaufzeit von 15 Stunden Musikwiedergabe. Wie lange der Lautsprecher bei Alexa-Betrieb und nur gelegentlicher Musiknutzung verwendet werden kann, ist nicht bekannt.

Für einen möglichst guten Klang sind im Lautsprecher ein 7,6 cm großer Tieftöner und ein Paar 3,1 cm große Hochtöner eingebaut. Auf den Einbau eines Mitteltöners wurde verzichtet. Der Lautsprecher besitzt eine 3,5-mm-Klinkenbuchse, um Musik auch kabelgebunden abspielen zu können. Zudem wird Bluetooth unterstützt, Spotify Connect ist vorhanden. Über WLAN wird der Lautsprecher mit dem Internet verbunden.

Das Pure-Modell unterstützt Apples Airplay 2 und kann etwa im Audio-Multiroom-Betrieb mit anderen Airplay-2-kompatiblen Lautsprechern verbunden werden, um Musik auf mehreren Lautsprechern abspielen zu können. Zudem können zwei Discovr über Airplay 2 als Stereopaar verwendet oder es können Inhalte von Apple-Geräten drahtlos auf dem Lautsprecher abgespielt werden.

Zudem soll der Discovr Amazons Multiroom-Audio-System unterstützen, um diesen mit anderen Echo-Lautsprechern zu verbinden. Bislang gibt es nur die Alexa-Soundbar Command Bar von Polk, die sich als Nicht-Echo-Gerät in Amazons Multiroom-Audio-System einbinden lässt.

Auf der Oberseite hat der Discovr ein Sensorfeld zur händischen Steuerung. Neben den üblichen Möglichkeiten zur Lautstärkemodifikation, einer Wiedergabesteuerung und der manuellen Alexa-Aktivierung sowie einem Stummschaltknopf für die eingebauten Mikrofone gibt es weitere Bedienungselemente. Diese sollen frei belegbar sein.

Alexa-Befehle auf Knopfdruck starten

An den vier Ecken des Geräts können beliebige Alexa-Befehle hinterlegt werden. Damit lassen sich wiederkehrende Befehle mit einem Fingerdruck statt einer Ansage aufrufen. Auch das Starten von Alexa-Skills oder die Steuerung von Smart-Home-Geräten soll sich darüber erledigen lassen.

  • Discovr (Bild: Pure)
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Discovr (Bild: Pure)

Zudem lassen sich bestimmte Radiostationen oder Wiedergabelisten speichern und mit einem Knopfdruck wieder aufrufen. Der Hersteller verspricht außerdem, dass sich ein im Radio gehörtes Lied auf Knopfdruck zu einer Spotify-Wiedergabeliste hinzufügen lässt, um den Song später jederzeit wieder hören zu können.

Discovr wird 50 Euro teurer als angekündigt

Pure hatte den Alexa-Lautsprecher erstmals Anfang September 2018 auf der Ifa vorgestellt und wollte ihn eigentlich seit Ende vergangenen Jahres verkaufen. Dann war Anfang 2019 ein Discovr-Verkaufsstart im zweiten Quartal 2019 anvisiert worden, aber auch dieser Termin wurde nicht gehalten.

Kurz vor der Ifa 2019 ist der Discovr im Pure-Onlineshop in den Farben Silber oder Dunkelgrau verfügbar. Im übrigen Handel gibt es ihn noch nicht. Eigentlich wollte Pure den Discovr zum Preis von 250 Euro verkaufen, zur Markteinführung wurde der Preis aber auf 300 Euro erhöht.



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