Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Puma-Chips: Intel patcht endlich seine Kabelmodems

Monate nach dem Bekanntwerden von Problemen mit Intels Puma-Chips hat der Hersteller reagiert. Eine verbesserte Firmware soll DoS-Angriffe bei Kabelmodems verhindern, mit denen die Geräte lahmgelegt werden können.
/ Marc Sauter
11 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Kabelmodems mit Puma sind unter anderem in den USA verbreitet. (Bild: Intel)
Kabelmodems mit Puma sind unter anderem in den USA verbreitet. Bild: Intel

Intel hat neue Firmware für seine Kabelmodem-Chips der Puma-Serie veröffentlicht. Hintergrund ist eine Schwachstelle, welche vorläufig die Nummer CVE-2017-5693 erhalten hat: Geräte mit Puma 5, mit Puma 6 oder mit Puma 7(öffnet im neuen Fenster) konnten durch eine spezielle Paketsequenz angegriffen werden, was zu extremen Latenzen führte und das Modem damit praktisch offline nahm. Schon 2016 hatte The Register(öffnet im neuen Fenster) darüber berichtet, vor wenigen Tagen dann wieder - die Firmware ist seit dem 31. Juli 2018 online.

Betroffen sind offenbar(öffnet im neuen Fenster) Geräte von Arris, von AVM, von Cisco, von Compal, von Hitron, von Netgear und von Telstra. Folgerichtig arbeitet Intel nun mit den Partnern zusammen, um das Update in die Firmware der Kabelmodems zu integrieren, damit der Fehler durch eine Software-Aktualisierung behoben werden kann.


Relevante Themen