Abo
  • Services:
Anzeige
Glück gehabt: Das Tattoo ist auf der Innenseite des Handgelenks.
Glück gehabt: Das Tattoo ist auf der Innenseite des Handgelenks. (Bild: Terry Johnston/CC BY 2.0)

Pulssensor: Apple Watch macht Probleme mit Tattoos

Glück gehabt: Das Tattoo ist auf der Innenseite des Handgelenks.
Glück gehabt: Das Tattoo ist auf der Innenseite des Handgelenks. (Bild: Terry Johnston/CC BY 2.0)

Tattoos auf dem Handgelenk können den Pulssensor der Apple Watch stören. Die Ursache liegt in der Art und Weise, wie die Smartwatch den Puls misst. Apple warnt Käufer mittlerweile vor dieser Einschränkung.

Anzeige

Die Apple Watch hat Probleme mit künstlich pigmentierter Haut, wie Tweets und Beiträge auf Reddit zeigen. Die Pigmentierung auf dem Handgelenk kann dafür sorgen, dass der Plethysmograph der Smartwatch nicht richtig funktioniert.

Die Apple Watch kann, wenn sie eng genug getragen wird, den Herzschlag des Trägers messen. Das geschieht mit zwei unterschiedlichen Sensorpaaren auf der Rückseite der Smartwatch, wie Apple in einem Support-Dokument erklärt. Dabei wird zum einen sichtbares, grünes Licht und zum anderen Infrarotlicht eingesetzt. Die Technik der Pulsmessung per Licht nennt sich Photoplethysmographie und basiert auf dem Prinzip der Lichtreflexion. Das Hämoglobin, das unser Blut rot färbt, reflektiert besonders gut einen Teil des Infrarotlichtspektrums in den Venengeflechten. Grünes Licht hingegen wird weitgehend absorbiert. Die Uhr nutzt die Infrarotmessmethode in der Regel alle zehn Minuten, um die Reflexion zu messen.

Das Licht wird von manchen Tattoos geschluckt beziehungsweise nicht ausreichend reflektiert, so dass die Uhrelektronik irrtümlich meint, die Uhr werde nicht eng genug getragen. Die Website iMore schreibt über eigene Versuche mit Tätowierten, dass es tatsächlich Schwierigkeiten mit dunklen Tattoos gebe.

Bei natürlicher, dunkler Haut hingegen gab es keine Probleme, wohingegen Narbengewebe die Messungen stören kann.

Bei schwarzen und roten, vollflächigen Tätowierungen waren die Messfehler am höchsten. Teilweise konnte gar nichts gemessen werden. Bei Lila, Gelb und Orange kam es zu geringeren, aber immer noch deutlichen Fehlmessungen.

Auf gemusterten oder bunt gemischten Tattoos hingegen funktionierte die Uhr bei den Tests von iMore problemlos.

Tattoo-Träger sollten im Laden die Uhr ausprobieren, rät die Website und weist auf das 14-tägige Umtauschrecht hin, falls die Messung nicht oder nur ungenau funktioniert. Einen groben Vergleichswert können zum Beispiel eigene Zählungen liefern.

Nachtrag vom 4. Mai 2015, 6:57 Uhr

Mittlerweile hat Apple die Berichte bestätigt und seine Supportseiten zum Thema Pulssensor aktualisiert. "Permanente oder temporäre Hautveränderungen wie manche Tattoos haben einen Einfluss auf die Leistung des Pulssensors. Die Farbe, das Muster und die Farbsättigung mancher Tattoos können das Licht vom Sensor blockieren und es erschweren, genaue Werte zu erfassen"


eye home zur Startseite
Endwickler 04. Mai 2015

Es ist immer noch nicht deutlich, wo da der Sinn sein soll. Selbst als Sarkasmus oder...

DASPRiD 04. Mai 2015

Wenn es nach Golem geht, nicht ;)

Balion 04. Mai 2015

Schön wenn dir Minderheiten egal sind, geht aber nicht jedem so! Ist für jeden Apple...

Balion 04. Mai 2015

Wenn sich ein Artikel auf ein Gerät bezieht ist es nicht falsch dies zu erwähnen...

Dwalinn 04. Mai 2015

Selbstverständlich nicht, die Messung an den Handgelenken war sowieso schon immer eine...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Experis GmbH, Nürnberg, Mittelfranken
  2. Unitymedia NRW GmbH, Köln
  3. bimoso GmbH über ACADEMIC WORK, Hamburg
  4. SCHUFA Holding AG, Wiesbaden


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 232,90€ bei Alternate gelistet
  2. 239,00€
  3. (täglich neue Deals)

Folgen Sie uns
       


  1. Spracheingabe

    Nuki-Smart-Lock lässt sich mit Alexa öffnen

  2. Mediendienste-Richtlinie

    Youtuber sollen keine Schleichwerbung mehr machen dürfen

  3. Hannover Messe und Cebit

    Die Deutsche Bahn ärgert Messebesucher

  4. LTE

    Australien setzt auf Fixed Wireless mit 1 GBit/s

  5. Ultrastar He12

    HGST liefert seine 12-Terabyte-Festplatte aus

  6. Windows 10 Mobile

    Creators Update für Smartphones wird verteilt

  7. Europa

    700-MHz-Band soll Mobilfunk verbessern

  8. Altes Protokoll

    Debian-Projekt stellt FTP-Server ein

  9. Webserver

    Nginx 1.13 erscheint mit TLS-1.3-Support

  10. Europäischer Gerichtshof

    Streaming aus illegalen Quellen ist rechtswidrig



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Miniatur Wunderland: Schiffe versenken die schönsten Pläne
Miniatur Wunderland
Schiffe versenken die schönsten Pläne
  1. Transport Üo, der fahrbare Ball
  2. Transport Sea Bubbles testet foilendes Elektroboot
  3. Verkehr Eine Ampel mit Kamera und Gesichtserkennung

Garmin Fenix 5 im Test: Die Minimap am Handgelenk
Garmin Fenix 5 im Test
Die Minimap am Handgelenk

Moto G5 und Moto G5 Plus im Test: Lenovo kehrt zur bewährten Motorola-Tradition zurück
Moto G5 und Moto G5 Plus im Test
Lenovo kehrt zur bewährten Motorola-Tradition zurück
  1. Miix 720 Lenovos High-End-Detachable ist ab 1.200 Euro erhältlich
  2. Lenovo Händler nennt Details des Moto G5
  3. Miix 320 Daten zu Lenovos neuem 2-in-1 vorab veröffentlicht

  1. Re: Europäische Filme?

    4ndreas | 17:46

  2. Re: War überfällig

    Niaxa | 17:45

  3. Re: Ich sehe das anders

    John2k | 17:44

  4. Re: Rechtlich klar?

    C3XR4 | 17:43

  5. Golem-Redakteur ohne DB-App?

    Wurly | 17:42


  1. 17:46

  2. 17:20

  3. 17:01

  4. 16:37

  5. 16:14

  6. 14:56

  7. 14:38

  8. 14:18


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel