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Pulsmessung: Polar stellt Sportuhr M430 vor

Die M400 ist derzeit eine der am weitesten verbreiteten GPS-fähigen Sportuhren in Deutschland. Jetzt stellt Polar den Nachfolger M430 vor. Wichtigste Neuerung ist optische Pulsmessung am Handgelenk.

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Der Polar M430 misst den Puls auch am Handgelenk.
Der Polar M430 misst den Puls auch am Handgelenk. (Bild: Polar)

Nach rund drei Jahren hat Polar einen Nachfolger der in Fitnessstudios und auf Laufstrecken weit verbreiteten Sportuhr M400 vorgestellt. Das neue Wearable trägt die Bezeichnung M430 und ist laut Hersteller ab Mai 2017 für rund 230 Euro in drei Farben erhältlich. Die wichtigste Neuerung ist die optische Pulsmessung am Handgelenk, die Polar wie bei seinem Android-basierten M600 mit sechs LEDs durchführt - branchenüblich sind zwei drei LEDs.

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Die höhere Anzahl erlaubt zumindest prinzipiell eine höhere Rate beim Erfassen des Pulses. Gegenüber dem M600 hat Polar das System nach eigenen Angaben weiter verbessert, sodass damit nun auch die Messung der Herzfrequenzvariabilität ohne den dafür bislang noch üblichen Brustgurt möglich sein soll.

Konkurrent Garmin erlaubt das bei seiner neuen Fenix 5 zwar auch, hat die Option aber in den Werkseinstellungen deaktiviert und gut versteckt - offenbar vertraut Garmin seinen eigenen Messmethoden noch nicht so ganz. Allerdings ist die Herzfrequenzvariabilität auch nicht ganz einfach, gerade weil sich der Puls dabei unerwartet schnell ändern kann (und soll).

Keine Pulsmessung rund um die Uhr

Die M430 erfasst zwar die Aktivitäten des Nutzers über den gesamten Tag, die Herzfrequenz in der Ruhe wird dabei aber nicht ermittelt - was immerhin den Akku schont. Zumindest mit der M400 hat Polar dabei auf Basis der Schritte und Bewegungen bislang immer recht plausible Schätzungen über den Kalorienverbrauch geschafft - und auch die Schlaferkennung funktioniert ordentlich.

Der Akku verfügt über eine Kapazität von 240 mAh, was laut Polar für bis zu acht Stunden Training mit GPS und optischer Herzfrequenzmessung reicht. Mit einem neuen Modus, der die GPS-Position nur alle 60 Sekunden aufzeichnet, sollen aber auch bis zu 30 Stunden lange Läufe erfasst werden können. Das Wearable soll wasserdicht sein, Polar selbst fügt nur die Anmerkung "zum Schwimmen geeignet" hinzu.

Der M430 wird wie sein Vorgänger per Bluetooth LE mit dem Smartphone oder Tablet, wahlweise auch per Kabel am PC, mit dem Onlineportal Polar Flow synchronisiert. Neben der Aufzeichnung von Läufen können Nutzer auch zahlreiche andere Sportarten wie Radfahren, Krafttraining und Schwimmen tracken. Wer der optischen Pulsmessung nicht vertraut, kann wahlweise auch einen Brustgurt koppeln.



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fotografer 06. Apr 2017

Wäre mal echt cool wenn da jemand Vorreiter "der Großen" spielen und garantiert das keine...


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