Pulse 3D: Sony stellt Raumklang-Kopfhörer für die Playstation 5 vor

Surround-Sound über die TV-Lautsprecher kommt erst später. Bis dahin können Besitzer der PS5 einen neuen Kopfhörer von Sony aufsetzen.

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Artwork der Pulse-3D-Kopfhörer
Artwork der Pulse-3D-Kopfhörer (Bild: Sony)

Wer sich noch an die erste Präsentation der Playstation 5 im März 2020 erinnert: Damals hatte Chefentwickler Mark Cerny ausführlich über das Thema 3D-Audio gesprochen. Erst jetzt greift Sony das Thema wieder richtig auf und präsentiert passend dazu ein neues Headset.

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Der Kopfhörer heißt Pulse 3D und ist für rund 100 Euro ab dem 19. November 2020 verfügbar. Das ist derselbe Tag, an dem auch die PS5 in Europa auf den Markt kommt. Er verfügt über zwei eingebaute Mikrofone zur Rauschunterdrückung und wird entweder per USB an die Konsole oder per 3,5-mm-Buchse an das Dualsense-Gamepad angeschlossen.

Das Pulse 3D soll virtuellen Raumklang ermöglichen. Später soll das auch über die in den Fernseher integrierten Lautsprecher funktionieren. Wann das entsprechende Update für die Playstation 5 erscheint, sagt Sony noch nicht.

Raumklang über Tempest 3D wird unter anderem von Marvel's Spider-Man: Miles Morales, Gran Turismo 7, Demon's Souls und Horizon Forbidden West unterstützt.

Bis das Update für TV-Geräte erscheint, sei die "Audioausgabe über Kopfhörer der Goldstandard für 3D-Audio auf der PS5", schreibt Sony in seinem Blog. Das Ganze soll also auch mit anderen Headsets funktionieren.

Cerny hatte damals gesagt, dass die Playstation 5 könne auch ohne Spezialanlage oder Kopfhörer virtuellen Raumklang bieten. Seinen Angaben zufolge könne der Tempest-3D-Chip der Konsole rund 5.000 Geräuschquellen darstellen. Laut Cerny kommt die Xbox Series X über Dolby Atmos auf gerade mal 32 Geräuschquellen.

Bei der Playstation 5 soll es fünf Akustikprofile geben, die aus typischen Kombinationen des Innen- und Außenohrs, des Kopfes und sogar des restlichen Körpers zusammensetzt sein sollen.

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Sobald das System fertig ist, soll bei der Einrichtung ein kurzer Test ermitteln, welches dieser Profile dem Spieler am ehesten entspricht. Damit soll zumindest ein Großteil der Nutzer in den Genuss von halbwegs passenden Klangeffekten kommen.

Cerny hatte damals gesagt, sich auch weitergehende Ansätze vorstellen zu können. Denkbar sei etwa, dass die Spieler ein Foto oder ein Video von ihrem Ohr und dem Kopf einschicken und dass neuronale Netzwerke bei Sony selbstständig ein individuelles HRTF-Profil ermitteln, das man dann etwa auf die Konsole laden könne.

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sigii 08. Okt 2020

Da wird der Trend aber die naechsten x Jahre hingehen und nicht nur fuer Audio. Bei...

yumiko 07. Okt 2020

Es gibt ein USB Dongle und angeblich (im Artikel) noch Kabel. Damit sollte der fast...

Thug 06. Okt 2020

Stimmt, es gibt einen USB Funk dongle den man an die Konsole anschließen muss. Aber nicht...


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