Public WLAN 4.0: Telekom nimmt von Städten 39 Euro für Hotspot-Paket

Ihr einfachstes WLAN-Hotspot-Paket bietet die Telekom Städten und Gemeinden für einen kleinen Preis an. Dazu kommen Anschaffungskosten und eine monatliche Servicegebühr für die Technik.

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Wi-Fi-Nutzer
Wi-Fi-Nutzer (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom hat die Preise für ihr Produktpaket Public WLAN 4.0 veröffentlicht. Die Basisausrüstung mit bis zu vier Geräten zur Aussendung des WLAN-Signals für die Versorgung beispielsweise eines Rathauses kostet im Paket monatlich 39 Euro, gab das Unternehmen am 14. Juni 2016 bekannt. Darin enthalten ist eine kostenfreie Nutzungsstunde pro Tag je Besucher des Rathauses. Hinzu kommen Einmalkosten für die Zugangshardware, die bei 293 Euro beginnen, sowie eine monatliche Servicegebühr für die Technik, die individuell festgelegt wird.

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Alternativ zur kostenfreien Surfstunde kann die Stadt auch für monatlich 99 Euro 24 Stunden freies Internet einrichten sowie zusätzliche Geräte wie Router, Controller, weitere Zugangspunkte in Gebäuden, eine eigene gestaltete Startseite für den Login oder einen Jugendschutzfilter hinzubuchen. Patrick Molck-Ude, der das Netzgeschäft der Deutschen Telekom mit Großkunden verantwortet, sagte: "Noch ist der Technologiestandort Deutschland hier nicht auf Augenhöhe mit anderen Industrieländern. Daher treibt die Telekom mit ihrem Angebot die Verbreitung öffentlicher WLANs voran." Während hierzulande für 10.000 Einwohner knapp zwei freie Zugänge verfügbar seien, kämen die Bürger in Großbritannien bereits auf 28. Spitzenreiter ist Südkorea mit 37 freien Zugängen, Länder wie Schweden und Taiwan böten zehn, immerhin fünf freie Internetzugänge pro 10.000 Einwohner gibt es in Frankreich und den USA.

Druck von Kabelnetzbetreibern

Die Telekom-Geschäftskundensparte T-Systems berichtet, dass die Wi-Fi-Ausstattung gemeinsam mit Telekom Deutschland und Lancom Systems entwickelt wurde. Die WLAN-Infrastruktur kommt von Lancom und wird mit der Aufschaltung eines Telekom-Hotspots kombiniert.

Damit reagiert die Telekom auch auf die zunehmenden Wi-Fi-Hotspots von TV-Kabelnetzanbietern wie Unitymedia und Vodafone Kabel. Unitymedia hatte im Jahr 2013 die Mannheimer SAP-Arena mit WLAN ausgestattet. Das Netz sollen bis zu 15.000 Besucher bei Veranstaltungen nutzen können. Als Basis wurde ein Glasfaseranschluss gelegt, der auf bis zu 10 GBit/s erweitert werden kann. Montiert wurden 4 Kilometer Kabel und 160 Access Points. Partner von Unitymedia war IT-Spezialist Dimension Data. In Stuttgarts Innenstadt wurde ab Sommer 2015 an vier zentralen Orten ein Wi-Fi-Angebot von Unitymedia errichtet.

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