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PUBG Mobile im Test: Chicken Dinner auf dem Smartphone

Die Mobile-Umsetzung von Playerunknown's Battlegrounds ist fast so komplex wie für PC oder Konsolen und macht mindestens so viel Spaß. Nur die in China stehenden Server bereiten Probleme mit der Latenz - aber Rubberbanding kennen wir ja.

Ein Test von veröffentlicht am
PUBG auf dem Smartphone
PUBG auf dem Smartphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de, Rechteinhaber: Tencent)

Playerunknown's Battlegrounds, kurz PUBG, gehört weiterhin zu den derzeit am meisten gespielten Titeln für Windows-PC und Konsolen. Was bisher fehlte, war eine Umsetzung für Nintendos Switch und für Smartphones. Zumindest für schnelle Android- und iOS-Geräte gibt es seit dem 9. Februar 2018 eine Umsetzung, wenn auch bisher nur in China. PUBG Mobile ist alles andere als simplifiziert und unterhält gerade deswegen ebenso gut wie die ursprüngliche Version von Playerunknown's Battlegrounds (Test) für PC. Der Smartphone-Ableger ist allerdings kostenlos statt ein Vollpreis-Titel.

Inhalt:
  1. PUBG Mobile im Test: Chicken Dinner auf dem Smartphone
  2. Präzise - aber mit Rubberbanding

Um das Spiel unter Android oder iOS zum Laufen zu bekommen, benötigen wir einen Account bei WeChat. Den anzulegen, klappt innerhalb weniger Minuten - die Installationsroutine liegt auch auf Deutsch vor. Einmal eingeloggt, laden wir die TapTap-App des chinesischen Entwicklers Tencent herunter und darüber dann PUBG. Der Titel belegt rund 800 MByte auf dem Smartphone-Speicher und ist in Chinesisch gehalten, das grüne WeChat-Symbol zum Einloggen fällt aber direkt ins Auge. Kleiner Gag: Das Ladesymbol ist eine rennende Spielfigur, wohl eine Anspielung auf die ständige Flucht vor dem blauen Kreis.

Nachdem wir uns einen Charakter erstellt haben, wählen wir aus vier Grafik-Voreinstellungen. Auf dem von uns verwendeten Razer Phone können nur drei davon ausgewählt werden, die höchste trotz Snapdragon 835 und 8 GByte RAM nicht. Im Vergleich zur niedrigsten Stufe fällt auf, dass dort alle Schatten fehlen und Beleuchtung sowie Texturen reduziert sind. Aus Gameplay-Sicht ist es sogar sinnvoller, so zu spielen. Generell bespielen wir die komplette bekannte Insel (Erangel). Tencent hat die Unreal Engine 4 gut optimiert, 30 bis 40 fps ohne Ruckler sind für die gebotene Optik ziemlich beeindruckend.

Veteranen erkennen Ansiedlungen und Landmarken sofort wieder, wenn sie zusammen mit 99 weiteren Spielern per Fallschirm aus dem Flugzeug (mit Fluglinie!) springen: Die Militärbasis im Süden, die große Stadt Georgopol im Westen, die Pochinki-Farm in der Mitte, das Kraftwerk im Osten und die Stalber-Ruinen im Norden; der Leuchtturm ist aber verschollen. Praktisch: Oben rechts gibt es eine Mini-Map. Wir können alle Gebäude betreten und looten, allerdings hat Tencent für Smartphone-Spieler nervige Objekte wie die Inneneinrichtung und hüfthohe Zäune entfernt. Die Vegetation ist überraschend dicht, auf Distanz wurde aber das LoD stark vereinfacht. Weil das Spiel in einer niedrigen Auflösung gerendert wird, müssen wir zudem aufpassen, ob da nur eine Kante flimmert oder ein Gegner huscht.

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Das ist wichtig, denn die Steuerung ist auf dem Smartphone insgesamt etwas träger und es fällt schwerer, schnell zu reagieren.

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Präzise - aber mit Rubberbanding 
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Donnergurgler 06. Mär 2018

Diese WeChat App möchte wirklich gnaz schön viele Rechte. Wenn sie die Rechte nicht...

Eisboer 05. Mär 2018

Verstehe, wenn ihr aber Aussagen zur Performance macht, wünschte ich mir, dass das...

Peter Schwakowiak 05. Mär 2018

Ah, das lässt ja hoffen. Wurde inzwischen ziemlich langweilig, komplett ohne Konkurrenz...

GourmetZocker 05. Mär 2018

Das wäre fein!

cHaOs667 05. Mär 2018

Da ist nichts bestätigt. Es existiert lediglich der Wunsch es auf so viele Plattformen...


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