PUBG im Test: Es gibt Hühnchen im Kreis!

Die PC-Version von Playerunknown's Battlegrounds ist offiziell fertig. Verglichen mit dem Early Access hat sich viel vebessert - gerade taktisch sowie bei der Performance. Wie immer gilt: Es kann nur einen geben. Und der kriegt das Chicken.

Ein Test von veröffentlicht am
Playerunknown's Battlegrounds
Playerunknown's Battlegrounds (Bild: PUBG Corp)

Man nehme eine 64 Quadratkilometer große Insel, werfe 100 Kämpfer per Fallschirm darüber ab, lasse sie Waffen sammeln und sich in einem immer enger zusammenziehenden Kreis bekriegen, bis nur noch einer übrig bleibt, der ein Chicken Dinner gewinnt: So vermeintlich banal ist das Gameplay des erfolgreichsten PC-Spiels des Jahres. Doch in Playerunknown's Battlegrounds, kurz PUBG, steckt weit mehr, als diese simple Zusammenfassung suggeriert. Es ist eine der Adrenalin-geladensten sowie zugleich frustrierendsten Erfahrungen, die man alleine und im Team erleben kann.

Inhalt:
  1. PUBG im Test: Es gibt Hühnchen im Kreis!
  2. Performance, Verfügbarkeit und Fazit

PUBG zieht seinen Reiz daraus, dass wir nie wissen ob die Partie nach wenigen Minuten oder Sekunden schon zu Ende ist oder ob wir am Ende siegen - eventuell gar ohne einen einzigen Schuss abgegeben zu haben. Denn das Ziel ist es nicht, alles und jeden bei Sichtkontakt unter Feuer zu nehmen, sondern abzuwägen, ob es vielleicht mehr Sinn ergibt, die eigene Position geheim zu halten, sich im Haus zu verschanzen, in die Badewanne zu legen und zu hoffen, als letzter übrigzubleiben. Denn ein allzu offensives Verhalten lockt weitere Gegner herbei - und schnell gibt es einen lachenden Dritten.

Gespielt wird auf zwei Inseln, der neuen namens Miramar und der Erangel genannten, die es seit Monaten im Early Access gab. Miramar ist eine - vielleicht mexikanische - Wüste, die viel vegetationsarme Fläche mit kleineren Barackenansammlungen sowie Haciendas und Städten voller Wolkenkratzer kombiniert. Drumherum durchziehen Canyons die Gegend und zwei riesige Krater geben Deckung. Erangel ist stark bewaldet, zwischen den Hügeln schlängeln sich Flüsse und das Eiland erinnert uns mit seinem Osteuropa-Setting samt zerfallener russischer Militäranlage an GSC Gameworlds Stalker.

  • Playerunknown's Battlegrounds (Rechteinhaber: PUBG Corp, Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
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In jedem Gebäude suchen wir Loot, also Waffen und Munition, aber auch Schutzausrüstung und Verbandszeug. Im Idealfall finden wir zudem ein Fahrzeug, etwa ein Motorrad oder einen Jeep - alleine, zusammen mit einem Kumpel oder als Squad mit drei oder vier Recken. Je mehr Spieler, desto besser müssen Absprachen erfolgen, desto taktischer wird das Vorgehen beim Auskundschaften und Stürmen. Denn am Ende nähert sich immer der Kreis und wir wollen weder außerhalb davon sein - sonst droht der Tod - noch möchten wir von hinten erschossen werden.

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Der Kreis ist ein blaues Kraftfeld, das uns kontinuierlich Lebensenergie abzieht. Nur in einem weißen Kreis wiederum innerhalb des Kraftfeldes nehmen wir keinen Schaden und können schließlich der Gewinner des Hühnchens werden. Dadurch konzentriert sich das Spielgeschehen auf einen fortwährend schrumpfenden Bereich. Zwar können wir den weißen Kreis aus taktischen Gründen verlassen, zumindest im späteren Spielverlauf ist das Kraftfeld aber innerhalb von Sekunden tödlich.

Wir! Können! Klettern

Eine Neuerung der Version 1.0 von PUBG ist dabei besonders hilfreich: Endlich können wir über hüfthohe Zäune klettern und aus Fenstern springen. Situationen, in denen wir mit einer Machete in der Ecke eines Raumes hocken und wissen, dass Flucht über die Treppe aufgrund eines übermächtig ausgerüsteten Gegners sinnlos ist, sind damit passé. Und auch die quälend langen Sekunden, die wir an einer Mauer entlang hetzen, während wir Treffer kassieren, bis der rettende Durchgang erreicht ist, gehören der Vergangenheit an. Gerade in der 1st- statt der 3rd-Person-Sicht reduziert sich so ein wenig die Hektik im Gefecht.

Anderseits macht genau das die Spannung in PUBG aus - nie zu wissen, was im nächsten Moment passiert, aber darauf vorbereitet zu sein, was passieren könnte. Kaum etwas ist schweißtreibender als nur mit einer Armbrust ein Gebäude zu betreten und wenig erzeugt mehr Frustration als aus dem Nichts von einem Heckenschützen mit einer Kar98k aus dem virtuellen Leben gerissen zu werden. Immerhin gibt es endlich eine Killcam und per Replay schauen wir nach, weshalb das gegnerische Squad uns trotz lächerlicher Ausrüstung förmlich ausradiert hat. Und dann wollen doch noch mal sehen, wie es der Team-Kollege eigentlich geschafft hat, die eigene Truppe mit dem Van zu überfahren ...

Verglichen mit dem Early Access kann er das nämlich nicht mehr auf ständige Ruckler zurückführen, denn PUBG läuft mittlerweile deutlich flüssiger.

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Performance, Verfügbarkeit und Fazit 
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Der Held vom... 03. Apr 2018

Du würdest dir auch kein Bein ausreißen, wenn du zusätzlich zu deinem Brotwerwerb jeden...

Braineh 24. Dez 2017

Mit dem Unterschied, dass man selbst sieht, was Sache ist ja.

Braineh 23. Dez 2017

Also sorry aber die Performance ist ja wohl lächerlich im Vergleich zur Early Access...

mgra 22. Dez 2017

Greene (aka Playerunknown) hat schon mehrfach gesagt, dass sie ein Kisten/Schlüssel...

pleq 22. Dez 2017

Mich verwundert immer, dass wenn CoD oder BF auf den Markt kommt (wohlgemerkt als Stable...



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