Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Psystar: Hackintosh-Anbieter scheitert mit Berufungsantrag

Der Hackintosh -Anbieter Psystar darf nicht in Berufung gehen. Seit 2009 darf das Unternehmen keine PCs mit Mac OS X mehr verkaufen.
/ Christian Klaß
22 Kommentare undefined News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Psystars OpenPro wurde bis Ende 2009 verkauft (Bild: Psystar)
Psystars OpenPro wurde bis Ende 2009 verkauft Bild: Psystar

Psystar wird auch in Zukunft keine PCs mit Mac OS X verkaufen, sofern diese nicht von Apple selbst stammen. Der PC-Händler konnte den Supreme Court der USA nicht davon überzeugen, eine Berufungsklage gegen das im Dezember 2009 von einem Bezirksgericht verhängte Verkaufsverbot zuzulassen.

Der Rechtsstreit zwischen Apple und Psystar ist damit endgültig zu Ende und Psystar offenbar Geschichte. Über die Entscheidung zeigte sich Psystar-Anwalt K.A.D. Camara gegenüber CNet(öffnet im neuen Fenster) enttäuscht, er erwartet aber, dass der Supreme Court sich irgendwann noch einmal dem Thema widmen wird.

Psystar hatte selbst zusammengesteckte Desktop-PCs mit gehacktem Mac OS X unter dem Namen OpenMac verkauft. Später nannte sich das Unternehmen um in OpenComputer und OpenPro. Gegen diese unautorisierten Mac-Klone ging Apple 2008 vor, Psystar versuchte, sich mit einer Gegenklage zu wehren. Im Dezember 2009 wurde das Verkaufsverbot verhängt, das es Psystar untersagte, Mac OS X auf nichtlizensierter Hardware anzubieten. Zudem musste Psystar 2,5 Millionen US-Dollar Schadensersatz zahlen.

Besonders erfolgreich war Psystar nicht: Nach einem Apple-Gutachten soll Psystar im Zeitraum von April 2008 bis Mitte August 2009 nur 768 OpenMacs verkauft haben. 2011 hoffe Psystar, 11 Millionen Mac-Klone zu verkaufen, daraus wurde aber nichts mehr.


Relevante Themen