Psyonix: Rocket League fährt unter MacOS und Linux nur noch offline

Ausgerechnet der zu Epic Games gehörende Crossplay-Pionier Psyonix stellt die Unterstützung von Rocket League für MacOS und Linux ein. Im März 2020 erscheint das letzte Update für die beiden Plattformen.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Rocket League
Artwork von Rocket League (Bild: Psyonix)

Das kalifornische Entwicklerstudio Psyonix will sein Auto-Fußball-Actionspiel Rocket League künftig nicht mehr unter MacOS und Linux (gemeint ist SteamOS) unterstützen. Spieler können dann nur noch auf Konsole sowie auf Windows-PC an Onlinepartien teilnehmen. Im März 2020 soll für MacOS und Linux ein abschließender Patch erscheinen. Ab dann sei nur noch das Spielen von lokalen Multiplayerpartien - etwa per Splitscreen - möglich.

Stellenmarkt
  1. Informatiker / Fachinformatiker-Systeminteg- ration als IT-Systemadministrator (m/w/d) Windows ... (m/w/d)
    CODAN Medizinische Geräte GmbH & Co KG, Lensahn
  2. IT-Service- und Support-Manager (m/w/d)
    Support Center/Einkauf/Wiesbaden, Wiesbaden
Detailsuche

Psyonix schreibt in seinem Blog, dass es immer schwieriger werde, "neue Technologien" unter den beiden betroffenen Betriebssystemen zu unterstützen. Nähere Angaben macht das Studio nicht. Es verweist darauf, dass Spieler vom Mac-Rechner beispielsweise per Bootcamp zu Windows wechseln könnten. Unter Linux könne Rocket League über Proton oder Wine verwendet werden - derartige Wrapper haben allerdings spürbare Auswirkungen auf die Performance.

Die Entscheidung von Psychonix ist auch deshalb überraschend, weil Rocket League einer der Pioniere von Crossplay war, also von plattformübergreifenden Multiplayerpartien. Allerdings betraf das nicht MacOS und Linux, sondern die Konsolen - das Spiel war eines der ersten, mit dem man auf der Playstation 4 gegen Freunde etwa auf der Xbox One antreten konnte.

Verständlicherweise zeigt sich der betroffene Teil der Community enttäuscht. Es gibt Diskussionen, inwieweit Epic Games für das Aus von MacOS und Linux mitverantwortlich sein könnte. Das Studio hatte Psychonix im Mai 2019 gekauft. Eigentlich sollte Rocket League bis spätestens Ende 2019 auch im Epic Games Store verfügbar sein - der nur Windows, aber eben nicht MacOS und Linux unterstützt.

Golem Akademie
  1. Linux-Shellprogrammierung
    2.-5. November 2021, online
  2. Linux-Systemadministration Grundlagen
    25.-29 Oktober 2021, online
  3. Linux-Systeme absichern und härten
    8.-10. November 2021, online
Weitere IT-Trainings

Die nun erfolgte Ankündigung könnte also ein Anzeichen dafür sein, dass ein Wechsel bevorsteht. Bislang ist die PC-Version aber weiterhin nur über Steam erhältlich, und zwar für alle drei genannten Betriebssysteme. Rocket League ist auf Konsole für Playstation 4, Xbox One und Nintendo Switch erhältlich.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


d0p3fish 29. Jan 2020

1. es geht hier nicht um abgeschaltete Server. Also weise ich folgendes Zitat direkt...

svnshadow 27. Jan 2020

aha...wieviel Jahre bist du bereits Programmierer? kann ich mal ein paar deiner...

TheUnichi 26. Jan 2020

Alter, die Rede ist von einem 20¤ Game. Wenn man nur 5 Stunden Spielspaß raus hatte, hat...

Bosancero 25. Jan 2020

Ich kann Rocket League unter Linux spielen, läuft auch alles super aber sobald ich ein...

IceKillFX57 25. Jan 2020

Ja...seitdem aber Wine und Vulkan in der neusten Version released worden, hat man sogar...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Elektromobilität
BMW gibt sich mit 600 Kilometern Reichweite zufrieden

Reichweite ist für BMW wichtig, aber nicht am wichtigsten. Eine Rekordjagd nach immer mehr Kilometern sehen die Entwickler nicht vor.

Elektromobilität: BMW gibt sich mit 600 Kilometern Reichweite zufrieden
Artikel
  1. Telekom: Vodafone will unseren Glasfaserausbau bremsen
    Telekom
    Vodafone will "unseren Glasfaserausbau bremsen"

    Vodafone habe den eigenen Glasfaserausbau kürzlich für beendet erklärt und nehme den Spaten nicht in die Hand, erklärte die Telekom.

  2. Chorus angespielt: Automatischer Arschtritt im All
    Chorus angespielt
    Automatischer Arschtritt im All

    Knopfdruck, Teleport hinter Feind, Abschuss: Das Weltraumspiel Chorus will mit Story, Grafik und Ideen punkten. Golem.de hat es angespielt.
    Von Peter Steinlechner

  3. Lightning ade: EU will USB-C als alleinige Handy-Ladebuchse vorschreiben
    Lightning ade  
    EU will USB-C als alleinige Handy-Ladebuchse vorschreiben

    Die EU-Kommission will eine einheitliche Ladebuchse einführen. USB-C soll zum Aufladen aller möglichen Kleingeräte verwendet werden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Asus 27" WQHD 144Hz 260,91€ • Alternate-Deals (u. a. Acer Nitro 27" FHD 159,90€) • Neuer Kindle Paperwhite Signature Edition vorbestellbar 189,99€ • Black Week bei NBB: Bis 50% Rabatt (u. a. MSI 31,5" Curved WQHD 165Hz 350€) • PS5 Digital mit FIFA 22 bei o2 bestellbar [Werbung]
    •  /