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Golem Plus Artikel
Psychische Krisen im Job:
"Der größte Fehler ist, nichts zu tun"

Der Kollege zieht sich zurück, ist gereizt, traurig. Soll man ihn ansprechen, und wenn ja – wie? Eine Psychologin gibt Tipps, wie man sich richtig verhält – auch im schlimmsten aller Fälle.
/ Mike Faust
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Dr. Kristina Hengen ist Psychologin und arbeitet im ambulanten Bereich sowie als MHFA-Trainerin und MHFA-Projektentwicklerin. (Bild: MHFA)
Dr. Kristina Hengen ist Psychologin und arbeitet im ambulanten Bereich sowie als MHFA-Trainerin und MHFA-Projektentwicklerin. Bild: MHFA

Psychische Krisen sind oft weniger sichtbar als körperliche Verletzungen. Umso erschreckender ist es, dass laut unserer Golem-Health-Studie 2026 etwa drei Viertel der ITler ihren psychischen Gesundheitszustand als "nicht gut" bezeichnen. Rund 40 Prozent der Befragten berichten zudem, dass in ihrem Unternehmen Kollegen wegen Burn-outs krankgeschrieben sind, weitere 40 Prozent beobachten Anzeichen dafür.

Aber was können Angestellte tun, wenn sie bemerken, dass sich jemand zurückzieht, zunehmend erschöpft wirkt oder sich sein oder ihr Verhalten deutlich verändert? Viele Menschen wollen helfen, sind aber unsicher, wie sie psychische Belastungen ansprechen sollen und wo die Grenzen ihrer Unterstützung liegen. Hier setzt Mental Health First Aid (MHFA)(öffnet im neuen Fenster) an.

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