Abo
  • Services:

PSE-3: Nokias neuer Prozessor soll Glasfasernetze stark verbessern

Nokia hat seine Signalprozessoren vorgestellt, die die Leistung in Glasfasernetzen um bis zu 65 Prozent erhöhen sollen. Zum Einsatz kommt die neue Technologie Probabilistic Constellation Shaping (PCS).

Artikel veröffentlicht am ,
Laborversuch mit langem Seekabel
Laborversuch mit langem Seekabel (Bild: Alcatel-Lucent Submarine Networks)

Nokia hat neue Signalprozessoren für Glasfasernetzwerke angekündigt, die die neue Technologie Probabilistic Constellation Shaping (PCS) aus den Bell Labs nutzen. Wie Nokia am 6. März 2018 bekanntgab, sind durch die Photonic Service Engine (PSE) Signalprozessoren auf jeder Glasfaser, von Metronetzen bis hin zu Unterseekabeln, bis zu 65 Prozent mehr Kapazität bei gleichzeitiger Reduzierung des Stromverbrauchs um 60 Prozent möglich.

Stellenmarkt
  1. Verlag C.H.BECK, München-Schwabing
  2. Rentschler Biopharma SE, Laupheim

Bei Probabilistic Constellation Shaping handelt es sich um einen neuen Modulationsansatz, mit dem sich in Glasfasernetzen eine größere Datenmenge über weitere Entfernungen übertragen lässt. Während herkömmliche Techniken alle Konstellationspunkte mit derselben Häufigkeit ansteuern, nutzt PCS ein abweichendes Verfahren. Konstellationspunkte mit großer Amplitude werden weniger häufig angesteuert. Dadurch ist die Datenübertragung weniger anfällig für Rauschen und andere Störquellen. Des Weiteren können mit diesem Verfahren Sender und Empfänger dynamisch auf veränderte Übertragungsbedingungen reagieren.

Der PSE-3-Chipsatz verspricht fein einstellbare Wellenlängenkapazitäten von 100G bis 600G mit einem einzelnen, einheitlichen Modulationsformat sowie einheitlicher Baudrate und Kanalgröße.

Rajesh Singh, General Manager Value Management und Procurement des Netzbetreibers Spark New Zealand, sagte: "Auf Basis der 100G- und 200G-Transportnetze, die wir 2017 gebaut haben, ermöglicht uns die neue PSE-3-Technologie von Nokia Bell Labs, mit 400G- und 1TB-Diensten zu planen."

Der PSE-3 wird für das gesamte Nokia-Angebot von IP- und optischen Produkten zur Verfügung stehen. Er kommt unter anderem in einer neuen Version des 1830 Photonic Service Interconnect zum Einsatz. Das System ist im dritten Quartal 2018 verfügbar.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-79%) 8,49€
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 4,99€

DoMeLe 07. Mär 2018

+1


Folgen Sie uns
       


Reflections Raytracing Demo (RTX 2080 Ti vs. GTX 1080 Ti)

Wir haben die Reflections Raytracing Demo auf einer Nvidia Geforce RTX 2080 Ti und auf einer GTX 1080 Ti ablaufen lassen.

Reflections Raytracing Demo (RTX 2080 Ti vs. GTX 1080 Ti) Video aufrufen
Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

Galaxy A9 im Hands on: Samsung bietet vier
Galaxy A9 im Hands on
Samsung bietet vier

Samsung erhöht die Anzahl der Kameras bei seinen Smartphones weiter: Das Galaxy A9 hat derer vier, zudem ist auch die restliche Ausstattung nicht schlecht. Aus verkaufspsychologischer Sicht könnte die Einstufung in die A-Mittelklasse bei einem Preis von 600 Euro ein Problem sein.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Auftragsfertiger Samsung startet 7LPP-Herstellung mit EUV
  2. Galaxy A9 Samsung stellt Smartphone mit vier Hauptkameras vor
  3. Galaxy J4+ und J6+ Samsung stellt neue Smartphones im Einsteigerbereich vor

Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
Neuer Echo Dot im Test
Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
Ein Test von Ingo Pakalski


      •  /