PSD2: Giropay soll bald nahezu allen Kunden zur Verfügung stehen

Im Rahmen der Einführung der Zahlungsdiensterichtlinie 2 (PSD2) wird Giropay alle Banken und Sparkassen zur Unterstützung des gleichnamigen Zahlungsdienstes bringen und spricht gar von einer Forcierung. Möglich ist das dank der PSD2-Schnittstelle.

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Giropay will die Anzahl der Kunden dank PSD2-Schnittstelle erhöhen. (Symbolbild)
Giropay will die Anzahl der Kunden dank PSD2-Schnittstelle erhöhen. (Symbolbild) (Bild: Giropay GmbH)

Alle deutschen Banken und Sparkassen sollen mit der Einführung der Zahlungsdiensterichtlinie 2 (PSD2) zur Unterstützung des Zahlungssystems Giropay gebracht werden, wie es in der Pressemitteilung heißt. Bei Giropay handelt es sich um eine überwiegend in Deutschland genutzte Lösung für das Bezahlen beim Online-Shopping. Im Januar 2018 hieß es im Kurzprofil noch, dass mehr als 35 Millionen Kunden das System nutzen können. Passend zur Pressemitteilung wurde das Kurzprofil aktualisiert, es nennt potenziell 45 Millionen Kunden, was allen Kunden mit Online-Banking-Zugang per Girokonto entspricht.

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Angebunden werden damit etwa die Deutsche Bank und die Hypovereinsbank. Laut Eigendarstellung nutzt Giropay die mit PSD2 eingeführte Schnittstelle zur Bank, um Giropay zu ermöglichen. Das entspricht etwa 15 Prozent des Privatkundenmarktes, bei dem die direkte, vertragliche Zusammenarbeit mit Giropay fehlt. 1.500 Kreditinstitute nutzen Verträge mit Giropay für den gleichnamigen Zahlungsdienst.

Der Vorteil von Giropay ist, dass Anwender sich nicht speziell dafür registrieren müssen. Giropay nutzt das PIN-/TAN-Verfahren des Online-Bankings, um Zahlungen im Internet zu ermöglichen. Als Händler, die Giropay unterstützen, verweist das Unternehmen auf Lufthansa, CTS Eventim und Cyberport. Die Situation erinnert ein wenig an Paydirekt, das auch mit einigen großen Namen wirbt. So hat Paydirekt die Deutsche Bahn als großen Kunden für sich gewonnen, unterstützt aber kein Giropay. Die Lufthansa dürfte das Gegenstück sein. Die Fluggesellschaft unterstützt neben Giropay eine enorme Anzahl an Zahlungssystemen, aber nicht Paydirekt. Für Paydirekt muss sich der Anwender aber anmelden, eine Hürde auf Endkundenseite. Bei Giropay besteht die Hürde vor allem auf Händlerseite, die trotz der enormen Anzahl der Giropay-Kunden das System selten anbieten. Kreditkarten werden nach Erfahrung von Golem.de häufiger unterstützt. Ein Grund könnte sein, dass Giropay ab und an als teuer eingestuft wird.

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