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PS5007-E7: Phisons neuer NVMe-Controller ermöglicht 4-TByte-SSDs

Raus aus dem Einsteigersegment: Phison zeigt seinen ersten SSD-Controller mit Unterstützung des NVMe-Protokolls. Damit bestückte PCIe-Drives sollen bis zu 4 TByte an Flash-Speicher aufweisen.

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Phisons neuer NVMe-Controller für SSDs mit bis zu 4 TByte Kapazität
Phisons neuer NVMe-Controller für SSDs mit bis zu 4 TByte Kapazität (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Der Controller-Hersteller Phison hat auf dem Flash Memory Summit 2015 in Kalifornien seinen ersten SSD-Controller mit NVMe-Unterstützung ausgestellt. Der neue Chip ist Phisons erstes Modell, welches das für eine geringere Latenz und mehr Befehle pro Sekunde optimierte Protokolle unterstützt. Der kryptisch PS5007-E7 genannte Controller soll auf SSDs mit PCIe-Anschluss in verschiedenen Formfaktoren wie M.2-Drives oder Steckkarten verbaut werden und kann bis zu 4 TByte Flash-Speicher ansprechen.

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Bisher war Phison vor allem für Controller in vergleichsweise langsamen und preisgünstigen SSDs bekannt, beispielsweise verwendet OCZ in der Trion-Serie ein solches Modell. Der neue Controller aber unterstützt acht Speicherkanäle, von denen jeder über acht Chip-Enabler für Flash-Dies verfügt. Mit aktuellem TLC-Speicher mit 256 GBit Kapazität pro Siliziumplättchen sollen bis zu 4 TByte Gesamtkapazität möglich sein, dann aber nicht bei voller Geschwindigkeit, da sich ein CE um zwei angekoppelte Flash-Dies kümmern muss.

  • Details zu Phisons NVMe-Controller (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Phisons NVMe-Controller (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Phisons NVMe-Controller auf einer HHHL-PCIe-SSD (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
Phisons NVMe-Controller auf einer HHHL-PCIe-SSD (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Als physische Schnittstelle unterstützt der Phison-Controller vier PCIe-3.0-Lanes, reizt deren Datenübertragungsrate aber nicht aus. Der Hersteller nennt eine Lesegeschwindigkeit von bis zu 2,6 GByte pro Sekunde und eine Schreibleistung von bis zu 1,3 GByte pro Sekunde. Bei den Input-/Output-Operationen pro Sekunde nennt Phison Maximalwerte von bis zu 350.000 und 250.000. Damit konkurriert der Chip beispielsweise mit Marvells Eldora.

Wenig überraschend beherrscht Phisons neuer Controller eine AES-256-Bit-Verschlüsselung nach TCG-Opal-2.0-Spezifikation. Eine integrierte Fehlererkennung (CRC) und Fehlerkorrektur (ECC) darf nicht fehlen, als Cache dient dem Chip DDR3L-DRAM mit bis zu 512 MByte Puffergröße.

Phison will den PS5007-E7 im Herbst an Partner verschicken, erste SSDs dürften somit im ersten Halbjahr 2016 erscheinen.



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