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PS4-Marketing: Klage gegen Sony, weil 1080p bei Killzone-Multiplayer fehlt

Weil Killzone: Shadow Fall im Multiplayer-Modus nicht die beworbene 1080p mit einer voll nativen Rendering-Pipeline schafft, ist Sony in den USA verklagt worden. Vorgeworfen wird dem Unternehmen irreführende Werbung, obwohl die technischen Eigenheiten des Spiels längst bekannt sind.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Killzone Shadow Fall
Artwork von Killzone Shadow Fall (Bild: Sony)

Ein Kalifornier hat zusammen mit einer für Streit mit Spielefirmen bekannten Kanzlei Sony verklagt. Der Vorwurf: Obwohl Killzone: Shadow Fall im Multiplayer-Modus auf der Playstation 4 nicht durchgängig mit 1.920 x 1.080 Pixeln arbeitet, wird das Spiel in Kampagnen und auf der Schachtel mit dieser Auflösung beworben. Dies berichtet die US-Webseite Polygon, die auch feststellt, dass der Singleplayer-Modus des Spiels mit 1080p arbeitet. Strittig ist damit nur die Auflösung bei Mehrspielergefechten.

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Die hat Sony der Klage zufolge stets als "natives 1080p" bezeichnet, was aber je nach Auslegung des Begriffs nicht stimmt. Tatsächlich wird zwar, wie das bei Konsolen häufig der Fall ist, das Bild direkt vor der Ausgabe auf 1.920 x 1.080 Pixel hochgerechnet, bei der Erzeugung des Inhalts arbeitet Killzone im Multiplayer-Modus aber vorher mit 960 x 1.080 Pixeln. Dabei muss die Konsole also nur halb so viele Bildpunkte berechnen, was die Ressourcen deutlich schont.

Auf der offiziellen Killzone-Webseite hat der Entwickler Guerilla Games auch bereits im März 2014 die geringere Auflösung erklärt und auch Gründe genannt: der Controller-Lag soll sinken und die allgemeine Reaktionsgeschwindigkeit des Spiels soll steigen, weil Teile des Renderings schneller ablaufen. Dafür verwendet Killzone aber eine recht ausgefeilte Technik, die sich nicht nur auf 960 x 1.080 verlässt. Vielmehr werden drei Frames in dieser Auflösung, und ein früheres in 1080p ausgegebenes Bild, analysiert, unter anderem, um Aliasing-Artefakte beim Hochrechnen zu minimieren.

Damit steht schon fest, dass von einer nativen 1080p-Rendering-Pipeline im Multiplayer nicht die Rede sein kann. Sofern es zu einem Verfahren kommt, was bei solchen Rechtsstreitigkeiten in den USA oft durch Vergleichszahlungen vermieden wird, dürfte vor allem diese Begrifflichkeit zu klären sein. Warum Konsolen nicht immer in der Full-HD-Auflösung 1080p rechnen und welche Tricks es für trotzdem gute Bildqualität gibt, haben wir im Report "Xbox, streck das Bild!" beschrieben. Die Xbox One dient dabei als Beispiel, die Verfahren kommen aber auch bei anderen Konsolen in ähnlicher Form zum Einsatz.

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bofhl 21. Aug 2014

Vielleicht denken die verantwortlichen Marketingtypen und die ganzen Managerhorden dann...

bofhl 21. Aug 2014

Die Klagen waren nicht wegen nicht-vorhandener Warnungen, sondern wegen bestimmter...

h3ld27 08. Aug 2014

r Er will dir sagen, dass diese Aussage Quatsch ist, was ich ebenfalls nur sehr...

nie (Golem.de) 07. Aug 2014

Jetzt seh ichs auch ;) Ist geändert.

Andi K. 07. Aug 2014

Ich glaube nicht.


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