Prozessormarkt: AMD knabbert an Intels Marktanteil bei Notebooks
Die Marktforscher von IDC haben ihre Zahlen zum PC-Prozessormarkt(öffnet im neuen Fenster) im Jahr 2011 vorgelegt. Über alle Produktbereiche ist Intel mit 80,1 Prozent weiterhin dominant, gab aber 0,6 Prozent ab. AMD legte – auch weil Via mit 0,2 fast keine Rolle mehr spielt – um 0,7 Prozent Marktanteil zu und kommt nun auf 19,7 Prozent Marktanteil.
Vor allem bei mobilen Prozessoren konnte AMD zulegen, und zwar um 2,7 Prozent. Das Unternehmen erreicht nun glatte 16 Prozent. Intel ist aber auch da weit führend und bedient 83,8 Prozent. Dennoch zeigt sich hier AMDs Erfolg vor allem bei günstigen CPUs für Netbooks und Standardnotebooks.
Noch besser aufgestellt ist AMD bei den Desktop-CPUs, wo es 26 Prozent der Prozessoren stellt, aber auch Verluste von 1,6 Prozent hinnehmen musste. Intel gewann um 1,7 Prozent und kommt nun auf 73,8 Prozent.
Der Servermarkt gehört Intel
Bitter sieht die Situation wegen der stark verspäteten Bulldozer-Opterons für AMD bei Servern und Workstations aus. Intel hat dort inzwischen einen Marktanteil von 94,5 Prozent, der sich 2011 um die 1,5 Prozent erhöhte, die AMD mit nun 5,5 Prozent Anteil verlor.
IDCs öffentlich zugängliche Zahlen beziehen sich nur auf x86-Prozessoren, wo es mit AMD, Intel und Via nur noch drei Anbieter gibt. Mobile CPUs auf ARM-Basis für Tablets, Smartphones und andere Geräte, die von einer Vielzahl von Unternehmen hergestellt werden, weisen die Marktforscher in ihrem aktuellen Bericht nicht aus.
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