Prozessorgerüchte: Schnellste Grafik von Intels Haswell nur für Notebooks

Gleich sieben Varianten seiner kommenden CPU-Architektur mit Codenamen Haswell plant Intel nach unbestätigten Berichten. Der schnellste Grafikkern GT3 soll dabei nur für bestimmte Notebookprozessoren verwendet werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Intels Ankündigung von Haswell auf dem IDF 2011
Intels Ankündigung von Haswell auf dem IDF 2011 (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Haswell, der ab Mitte 2013 erscheinen soll, ist Intels nächste große Überarbeitung der x86-Architektur. Da bei Haswell nicht die Strukturbreite gewechselt wird - das geschah mit 22-Nanometer-Technik schon beim aktuellen Ivy Bridge -, ist Intel offenbar recht zuversichtlich, was eine große Zahl von Varianten für die neue Architektur betrifft.

Stellenmarkt
  1. Backend-Entwickler (m/w/d) Schwerpunkt Integration
    Deutsche Leasing AG, Bad Homburg v. d. Höhe bei Frankfurt
  2. Informatiker/in mit Schwerpunkt Koordination und Projektmanagement (w/m/d)
    Bundesinstitut für Risikobewertung, Berlin
Detailsuche

Gleich sieben verschiedene, stark unterschiedliche Modelle von Haswell soll es geben, wie CPU-World aus namentlich nicht genannten Quellen erfahren hat. Bei der Zahl der Kerne ändert sich dabei nichts: Für Notebooks und Desktop-PCs sind wie bisher Dual- und Quad-Cores vorgesehen. Damit bleibt die Serie Core i7-3900 (Sandy Bridge-E) mit bis zu sechs Kernen Intels schnellste Desktoplösung.

Schon bei der Zahl der Speicherkanäle, die durch den Controller in der CPU bestimmt wird, gibt es aber neue Unterschiede. So soll es auch eine besonders sparsame Haswell-Variante für mobile Geräte mit nur einem Speicherkanal geben, die dennoch über zwei Prozessorkerne verfügt. Das ist ein Hinweis auf tablettaugliche x86-CPUs, die beispielsweise für Microsofts Surface-Geräte vorgesehen sein können. Der Verzicht auf einen Speicherkanal macht in solchen Geräten noch kompaktere Mainboards möglich.

Ultra-Low-Haswell für Tablets mit einem Speicherkanal

Zudem können alle mobilen Dual-Cores bei Haswell nur 8 GByte RAM pro Kanal ansprechen, Mainstream-Notebooks also insgesamt 16 GByte. Solche Speichermengen in mobilen Workstations sind durch bezahlbar gewordene 8-GByte-Module nicht mehr unüblich. 32 GByte RAM können die Quad-Core-Versionen von Haswell sowohl in Notebooks als auch Desktops adressieren.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Der schnellste Grafikkern mit integriertem Speicher, Codename GT3, ist zudem auch nur den sogenannten "Performance"-Notebooks mit vier Kernen sowie wiederum den Dual-Cores mit besonders geringer Leistungsaufnahme zugeordnet, die wohl für Ultrabooks gedacht sind. Selbst für die Quad-Cores in Desktop-PCs ist nur der kleinere Grafikkern GT2 vorgesehen, wenn die Daten von CPU-World stimmen.

Damit würde Intel nach Sandy Bridge und Ivy Bridge für die insbesondere bei schnellen Desktopsystemen selten alleine eingesetzten Grafikkerne HD Graphics einsehen, dass sich der hohe Aufwand des jeweils schnellsten Grafikkerns bei solchen Rechnern nicht lohnt. Hier werden in der Regel gesteckte Grafikkarten verwendet, und - sofern nicht ganz abgeschaltet - HD Graphics nur für die Intel-Zusatzfunktionen wie den Video-Encoder Quick Sync genutzt.

Was manche Anwender jedoch fordern, nämlich eine Desktop-CPU mit höheren Takten, mehr Kernen und im Gegenzug ganz ohne Grafikeinheit, ist nach derzeitigem Informationsstand noch nicht zu erkennen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Opel Mokka-e im Praxistest
Reichweitenangst kickt mehr als Koffein

Ist ein Kompakt-SUV wie Opel Mokka-e für den Urlaub geeignet? Im Praxistest war nicht der kleine Akku das eigentliche Problem.
Ein Test von Friedhelm Greis

Opel Mokka-e im Praxistest: Reichweitenangst kickt mehr als Koffein
Artikel
  1. Statt TCP: Quic ist schwer zu optimieren
    Statt TCP
    Quic ist schwer zu optimieren

    Eine Untersuchung von Quic im Produktiveinsatz zeigt: Die Vorteile des Protokolls sind wohl weniger wichtig als die Frage, wer es einsetzt.

  2. Lockbit 2.0: Ransomware will Firmen-Insider rekrutieren
    Lockbit 2.0
    Ransomware will Firmen-Insider rekrutieren

    Die Ransomware-Gruppe Lockbit sucht auf ungewöhnliche Weise nach Insidern, die ihr Zugangsdaten übermitteln sollen.

  3. Galactic Starcruiser: Disney eröffnet immersives (und teures) Star-Wars-Hotel
    Galactic Starcruiser
    Disney eröffnet immersives (und teures) Star-Wars-Hotel

    Wer schon immer zwei Tage lang wie in einem Star-Wars-Abenteuer leben wollte, bekommt ab dem Frühjahr 2022 die Chance dazu - das nötige Kleingeld vorausgesetzt.


  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Fire TV Stick 4K Ultra HD 29,99€, Echo Dot 3. Gen. 24,99€ • Robas Lund DX Racer Gaming-Stuhl 143,47€ • HyperX Cloud II Gaming-Headset 59€ • Media Markt Breaking Deals [Werbung]
    •  /