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Prozessorgerüchte: Ivy Bridge für Ultrabooks kommt wegen Windows 8 später

Erst ab Juni 2012 will Intel laut einem Bericht von Digitimes große Stückzahlen seiner Ivy-Bridge-CPUs für Ultrabooks ausliefern. Breite Verfügbarkeit der schlanken Notebooks soll es dann erst zum Schulanfang in den USA geben.

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Ivy-Bridge-Ultrabooks auf dem Intel Developer Forum
Ivy-Bridge-Ultrabooks auf dem Intel Developer Forum (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Zwar hat Intel-Chef Paul Otellini kürzlich die ersten Prozessoren mit der neuen Architektur Ivy Bridge für "den Anfang des Frühlings" versprochen, welche Modelle damit genau gemeint waren, sagte der CEO aber nicht. Digitimes will nun von taiwanischen Notebookherstellern erfahren haben, dass die Ultrabook-Versionen der CPUs nicht zu denen gehören, die im Frühjahr auf den Markt kommen.

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Statt wie bisher angekündigt im April 2012, sollen die Chips erst im Juni in großen Stückzahlen geliefert werden. Das taiwanische Branchenmedium macht dafür unter anderem den schleppenden Abverkauf der ersten Ultrabooks mit Sandy-Bride-CPUs verantwortlich, der schon zu deutlichen Preissenkungen geführt hat.

Auch der Schulanfang in den USA, zu dem traditionell viele PCs verkauft werden, soll für die Terminverschiebung verantwortlich sein - und nach diesem Zeitraum wird dann die Markteinführung von Windows 8 erwartet. Das könnte Digitimes zufolge viele Käufer bewegen, die Anschaffung eines neuen Rechners zu verschieben, bis dieser schon mit dem neuen Windows zu haben ist.

Außer den nicht genannten Quellen bei taiwanischen Hardwareanbietern gibt es für diese Theorie von einem verzögerten Marktstart von Ivy Bridge keine Belege. Brooke Crothers von Cnet weist darauf hin, dass die Digitimes gesteckten Informationen "genauso oft Tatsachen wie Meinungen" sein können. Oft hat das Branchenmedium aber auch recht, bei Ultrabooks berichtete Digitimes früh von bevorstehenden Preissenkungen, die so dann auch eintrafen.

Gestaffelter Marktstart wie bei Sandy Bridge

Eine Staffelung der verschiedenen Versionen einer neuen Prozessorarchitektur hatte Intel jedoch schon bei Sandy Bridge vorgenommen: Zuerst kamen die Quad-Cores, danach die immer noch stärker verkauften Dual-Cores. Für Ivy Bridge sind nach den bisherigen Roadmaps weiterhin bei den besonders sparsamen ULV-CPUs für Ultrabooks nur Zweikernprozessoren vorgesehen.

Die Desktopmodelle kommen nach bisherigem Stand früher auf den Markt. So hatte beispielsweise Biostar schon angekündigt, auf der Cebit serienreife Mainboards für Ivy-Bridge-Prozessoren zeigen zu wollen.



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