• IT-Karriere:
  • Services:

Prozessoren: Neue Chipsätze für Ryzen 2 und sechs Kerne für Intels KBL-G

AMD plant die 400er-Chipsätze für kommende Ryzen-CPUs, neu ist die PCIe-3.0-Zertifizierung. Und bei Intels KBL-G mit Vega-Grafik scheint es auch Modelle mit sechs statt vier Kernen zu geben.

Artikel veröffentlicht am ,
Platine mit KBL-G
Platine mit KBL-G (Bild: Chiphell)

Ein paar Tage bevor in Las Vegas die Consumer Electronics Show 2018 startet, sickern neue Informationen zu kommenden Prozessoren durch: Das Spezifikationsgremium PCI-SIG listet die 400er-Chipsätze für AMDs nächste Ryzen-Generation und seitens Intels Partner ist zu hören, dass Kaby Lake G auch als Hexacore-Variante veröffentlicht werden könnte, zumindest gibt es bereits entsprechende Samples.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Kassel
  2. Apotheke im Paunsdorf Center Inh. Kirsten Fritsch e. K., Markkleeberg

Die PCI-SIG (Peripheral Component Interconnect Special Interest Group) führt seit vergangener Woche die als Promontory-400-Serie bezeichneten Chipsätze von AMD auf. Diese Platform Controller Hubs für die Ryzen-CPUs und den Sockel AM4 folgen damit auf die 300er-Reihe, die ebenfalls intern als Promontory entwickelt wurden. Es ist daher davon auszugehen, dass sich die Unterschiede zwischen der 400er- und der 300er-Familie in Grenzen halten. Ein Unterschied ist die Zertifizierung von PCIe 3.0 statt PCIe 2.0, die bei den externen Lanes der 300er-Modell fehlt.

Wie genau die nächsten Ryzen-Modelle (Pinnacle Ridge) aussehen, ist noch nicht durchgesickert. Wahrscheinlich sind weiterhin bis zu acht Kerne, aber mindestens das B2h- statt B1-Stepping mit ein paar kleineren (Performance-)Verbesserungen und dank 12LP- statt 14LPP-Herstellungsverfahren auch etwas mehr Takt. Auf der CES dürfte AMD erste offizielle Informationen veröffentlichen.

KBL-G mit 4C/8T und 6C/12T

Gleiches sollte auch für Intel Kaby Lake G gelten, denn wir erwarten ein paar Notebook-Ankündigungen mit diesem Chip für die kommenden Wochen. KBL-G kombiniert eine Intel-CPU mit einer Vega-Grafikeinheit und 4 GByte HBM2-Speicher. Geplant sind Modelle wie der Core i7-8809G mit vier Prozessorkernen im Bereich von bis zu rund 4 GHz und einer TDP von mindestens 65 Watt. Die Vega-GPU hat offenbar bis zu 24 Compute Units, also 1.536 Rechenkerne, bei rund 1 GHz.

Angesichts von Coffee Lake mit sechs Kernen und dem modularen Package-Aufbau von KBL-G überrascht es uns nicht, dass Intel auch eine Hexacore-Variante in Entwicklung zu haben scheint. Die soll 100 Watt an thermischer Verlustleistung aufweisen, was einen hohen Takt trotz 50 Prozent mehr Cores ermöglichen würde. Engineering Samples mit typischen 2,4 GHz Takt sind bereits im Umlauf - die Veröffentlichung dürfte aber erst 2018 erfolgen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Der Held vom... 26. Dez 2017

Es gibt natürlich immer ein paar Ausreißer. Am ehesten profitieren noch Spiele, wenn...

Willi13 25. Dez 2017

Ich bin so reiß auf Ryzen ich brauche sowieso einen neuen Rechner ich hoffe die kommen so...

Anonymer Nutzer 25. Dez 2017

Irgendwie kommt die notwendige Kohle nicht zusammen die man benötigen würde um ein...


Folgen Sie uns
       


E-Book-Reader Pocketbook Color im Test

Das Pocketbook Color ist der erste E-Book-Reader mit einem Farbbildschirm. Wir haben uns das Gerät angeschaut.

E-Book-Reader Pocketbook Color im Test Video aufrufen
SSD vs. HDD: Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab
SSD vs. HDD
Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab

SSDs in NAS-Systemen sind lautlos, energieeffizient und schneller: Golem.de untersucht, ob es eine neue Referenz für Netzwerkspeicher gibt.
Ein Praxistest von Oliver Nickel

  1. Firecuda 120 Seagate bringt 4-TByte-SSD für Spieler

Corsair K60 RGB Pro im Test: Teuer trotz Viola
Corsair K60 RGB Pro im Test
Teuer trotz Viola

Corsair verwendet in der K60 Pro RGB als erster Hersteller Cherrys neue preiswerte Viola-Switches. Anders als Cherrys günstige MY-Schalter aus den 80ern hinterlassen diese einen weitaus besseren Eindruck bei uns - der Preis der Tastatur hingegen nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Corsair K100 RGB im Test Das RGB-Monster mit der Lichtschranke
  2. Corsair Externes Touchdisplay ermöglicht schnelle Einstellungen
  3. Corsair One a100 im Test Ryzen-Wasserturm richtig gemacht

Energiewende: Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte
Energiewende
Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte

Vor einem Jahrzehnt suchte die europäische Stahlindustrie nach Technologien, um ihren hohen Kohlendioxid-Ausstoß zu reduzieren, doch umgesetzt wurde fast nichts.
Eine Recherche von Hanno Böck

  1. Wetter Warum die Klimakrise so deprimierend ist

    •  /